Die Attraktivität und die Resonanz steigen trotz Corona

Die Festspiele bekommen vermehrt Unterstützung: Der bayerische Staatsminister Bernd Sibler hat die erhöhte finanzielle Beteiligung an den Festspielen mit der Kunst, genauer gesagt mit dem Engagement der künstlerischen Theaterleiterin Birgit Simmler für attraktive Festspiele begründet.

Ein schöner Erfolg für die Theaterkunst und ein wichtiges Signal, ein anspruchsvolles, modernes Publikumstheater auf der Luisenburg unverdrossen fortzusetzen. Die zugesagten Mittel werden dringend für die Sicherung der Infrastruktur und die gestiegenen technischen und personalen Anforderungen benötigt.

“Mit der zusätzlichen Unterstützung signalisiert der Freistaat, vertreten durch unseren Freund, Minister Sibler, dass er den Stellenwert und die Bedeutung der Festspiele zu schätzen weiß”, freut sich Birgit Simmler über die gute Nachricht in schlechten Zeiten.

Das Land Bayern, das außerplanmäßig im letzten Jahr die Festspiele pandemiebedingt mit 720.000 Euro unterstützt hat – insgesamt fast 1,3 Millionen Euro – wird seine jährlichen Zuschüsse für den Spielbetrieb um 150.000 Euro erhöhen. Diese zusätzlichen Mittel des Landes wurden durch Zuwendungen des Landkreises ermöglicht, die in gleicher Höhe ihr Engagement aufgestockt haben.

Land und Kreis mussten hier zusammengehen, sonst wäre ein wichtiges Förderprinzip verletzt worden. “Neben allen Förderrichtlinien und -verfahren stehen am Ende Menschen, die das durchsetzen”, gibt Harald Benz, der kaufmännische Theaterleiter zu bedenken, “weshalb wir zusätzlich dem Ersten Bürgermeister Nicolas Lahovnik und dem Landrat Peter Berek danken, die zu Ende brachten, was wir mit dem Altbürgermeister Karl-Willi Beck noch begonnen haben.”

Dass die Luisenburger Theaterkunst auf so breiter Basis unterstützt wird, ist mitten in einer der größten Krisen der Festspielgeschichte ein kaum zu unterschätzendes Signal.

“Wir werden unsere Arbeit an neuen, attraktiven Theaterstücken trotz Corona fortsetzen”, verspricht Brigit Simmler. “Unser aufgeschlossenes und begeisterungsfähiges Publikum wird auch in Zukunft passgenaue Produktionen auf der Felsenbühne erleben, die alle ansprechen.”

Mit Stadt, Kreis und Land im Rücken, dem Zuspruch des Publikums und der Aufmerksamkeit der bundesdeutschen Kulturszene werden die Luisenburg-Festspiele die Pandemie nicht nur überleben, sondern gestärkt aus ihr hervorgehen.

Foto: Das Festspieltheater auf der Luisenburg (Florian Miedl)

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