DIE PÄPSTIN

Schauspiel von Susanne Felicitas Wolf
nach dem Bestsellerroman von Donna Woolfolk Cross

Bis heute ist sie Geheimnis und Legende, die einzige Frau, die jemals auf dem Thron Petri in Rom als Päpstin residiert haben soll: Johanna von Ingelheim.

Im frühen 9. Jahrhundert lehnt sie sich gegen ihre untergeordnete Rolle auf und sucht ihre Bestimmung. Schwankend zwischen der göttlichen Berufung und ihren Gefühlen, treiben sie die Kriegswirren bis nach Rom. Dort findet die kluge und gebildete Frau als Benediktinerpater verkleidet Zugang zum Vatikan und erlangt die Gunst des Heiligen Vaters.

Am Ende wird sie als Papst Johannes zum Oberhaupt der gesamten Christenheit bestimmt. Doch ihre Gefühle als Frau lassen sich nicht unterdrücken und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf: Johanna wird schwanger.

Die Geschichte der Päpstin ist historisch umstritten, aber zeitlos als Exempel für den Kampf um ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben. Eine große Erzählung und ein sensationeller historischer Stoff.

Schauspiel von Susanne Felicitas Wolf
nach dem Bestsellerroman von Donna Woolfolk Cross

Dauer: ca. 2:20 Stunden

Johanna (Eli Wasserscheid)
© Florian Miedl

„Hochklassiges Theater auf einer der schönsten Naturbühnen Deutschlands“
Die Presseberichte zur Premiere

Die Frankenpost nennt es „ein beeindruckendes Premierenstück“, die Nürnberger Nachrichten konstertieren eine „umjubelte Premiere auf der Luisenburg“, der Fränkische Tag findet, „das Stück fasziniert als Exempel für ein selbstbestimmtes Leben“ und Der Neue Tag zieht folgendes Fazit: „Ein spannendes Historien-Schauspiel mit grandiosen Darstellern, einer schlüssigen Dramaturgie und einem multidimensionalen Einsatz der Felsenbühne (verantwortlich: Karel Spanhak) erlebt das Publikum […] Es ist ganz großes Erzähltheater, das mit Recht auch großen Schlussapplaus erhält. “

Besonders Birgit Simmlers Regieeinfall, der Rolle des Todes symbolisch zu besetzen, erntet viel Lob: „Den Tod als allegorische Figur ins Spiel zu bringen, ist einer der Glücksgriffe, die Birgit Simmler bei ihrer Inszenierung gelungen sind. […] Lukas Schöttler spielt den Tod, bleich geschminkt im weißen Anzug. Nicht den Schrecken des Sensenmannes verströmt er, sondern die Milde eines unparteiischen Mittlers zwischen den Welten. Beim langen Schlussapplaus nach der Premiere am Freitag wird er vom Publikum mit Bravo-Rufen belohnt. Auch dafür, dass er mit seinen unaufgeregten Ansagen geholfen hat, durch die Geschichte zu führen, die die 600-Seiten-Romanvorlage von Donna Woolfolk Cross auf einen zweieinhalbstündigen Theaterabend verdichtet“, fährt die Frankenpost fort.

„DIE PÄPSTIN hat rundum begeistert“, stellt auch TVO fest und resümiert: „Hochklassiges Theater auf einer der schönsten Naturbühnen Deutschlands.“ (Zum Beitrag auf tvo.de)

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Der Neue Tag schreibt dazu: „Der Kniff des Abends schlechthin wird in der Person des Todes verkörpert: Lukas Schöttler übernimmt – ganz in Weiß gewandet und geschminkt – diese symbolhafte Figur, die nicht nur den Part des Erzählers übernimmt, sondern dem vielfältigen Tod des Mittelalters ein Gesicht gibt. […] Der Tod wird zum Ritual der Zeit, selten wurde auf der Luisenburg in der Vergangenheit anmutiger gestorben als an diesem Abend.“

Auch der Fränkische Tag hebt Lukas Schöttler hervor: „Schöttler, ganz in Weiß mit langem Blondhaar, spielt ihn als mädchenhaften Todesengel, faszinierend und erschreckend wie bei Hofmannsthal.“ Schöttler wird nicht als einziger Schauspieler von der Presse erwähnt.

Sehr gute Kritiken bekommt die Hauptdarstellerin Eli Wasserscheid: „Eli Wasserscheid spielt sie [die Päpstin] grandios und mit enormem Einfühlungsvermögen. […] Ihre stärksten Momente jedoch hat sie, wenn sie allein auf der Bühne steht und Zwiesprache hält mit Gott. Große Gesten braucht die Schauspielerin nicht. Sie transportiert ihre Empfindungen mit ihrer nuancenreichen Stimme, ihrer aussagekräftigen Mimik.“, und, so die Frankenpost weiter: „Das Publikum feiert Wasserscheid lange – für ihre eindrucksvolle Darstellung, aber wohl auch für die mit allen damaligen Traditionen brechenden Ideen ihrer Päpstin, die Gott in allem sieht, wo Liebe ist.“

Die Redaktion der Zeitung Der Neue Tag weiß indes: „Ein Stück wie „Die Päpstin“ lebt natürlich von einer adäquaten Besetzung der Titelrolle: Mit Eli Wasserscheid hat Simmler eine Traum-„Päpstin“ gefunden, die mit einem starkem Ausdruck, Energie und Gefühl vollends überzeugen kann. Dies gilt ebenso für ihren Geliebten und Verehrer Gerold, der von Christian Sengewald dargestellt wird.“

Weiter schreibt der Fränkische Tag: „Eli Wasserscheid, Kommissarin im Franken-Tatort, brilliert in der Titelrolle. […] Ihre [der Päpstin und Gerolds] Liebesvereinigung später am Vatikan unter Johannas goldenem Chormantel ist ein Schwelgen in Schönheit wie auf einem Gemälde von Gustav Klimt. Die Besetzung des Parts mit Christian Sengewald und Eli Wasserscheid ist ein Glücksgriff.“

Das Ensemble erfährt Lob und weitere Darsteller werden hervorgehoben, wie hier durch die Frankenpost: „Martin Brunnemann spielt den fanatischen Dorfpriester erschreckend brutal. Als engstirnigen Fundamentalisten, für den Gott entweder straft oder belohnt, nie einfach nur liebt“, und: „Nikola Norgauer (die zuvor schon als Hebamme Hrotrud in einem langen, eindrucksvollen Todeskampf einem „Gottesgericht“ zum Opfer gefallen ist) bringt die gekränkte Markgräfin Richild in ihrer Eifersucht authentisch auf die Bühne.“ Über Brunnemann heißt es im Fränkischen Tag: „Lebendige, wissbegierige Frauen sind ihm verhasst, für ihn sind sie nur zum Kinderkriegen geschaffen.“

Der Neue Tag ergänzt: „Die Riege der Darsteller überzeugt durch die Bank, selbst jene Akteure, die mehrere Rollen übernehmen – beispielhaft seien Paul Kaiser und Nikola Norgauer genannt – können ihren Figuren eine erstaunliche Tiefe verleihen. Einen dicken Extra-Applaus haben die drei Kinder-Darsteller des Abends – Paul Büttner, Hannes Schmidt und Anna Rabenstein – verdient sowie der Bewegungschor, der in den gut choreographierten Massenszenen zum Einsatz kommt.“

Gerade auch die musikalische Umsetzung, allen voran durch die Cellistin Susanne Hirsch, hat einen großen Eindruck hinterlassen: „„Nothing else matters“, der alte „Metallica“-Klassiker, durchdringt in einer atemberaubenden Cello-Version die Stille. […] Simmler dokumentiert in ihrer Inszenierung auch die Grausamkeit (hervorragend abstrakt und musikalisch dargestellt), den Aberglauben, die Unwissenheit und den (kirchlichen) Fanatismus, der das 9. Jahrhundert dominierte“, so Der Neue Tag.

Auch der Fränkische Tag lobt Birgit Simmlers Arbeit: „Sie, künstlerische Leiterin der Luisenburg-Festspiele, trifft mit ihrer Inszenierung den Nerv der Zeit, ohne plump zu aktualisieren. Sie blättert die Lebensstationen des Mädchens aus dem Rheinischen wie in einem Bilderbogen auf. Was die epische Darstellung an Lösungsspannung einbüßt, gewinnt sie an bildstarken, oft beklemmenden Szenen, so dass die zweieinhalb Stunden Spieldauer wie im Flug vergehen. […] Birgit Simmler gelingen Bilder von suggestiver Wucht. Schockierend sind die zahlreichen Gewaltchoreografien.“

Die Frankenpost würdigt: „Beim Überfall der Normannen lässt sie [Birgit Simmler] kein Komparsen-Heer aufmarschieren. Allein der Tod schwingt sein Schwert und mäht die Menschen aus der Entfernung nieder. Eine beeindruckend exakt gesetzte Choreografie des Gemetzels.“ Dies sei „furios choreografiert von Annette Bauer“, meint der Fränkische Tag.

Exklusive Fotos von der Premiere und dem Staatsempfang finden Sie auf unserer Künstler-Seite.

Abt (David Zieglmaier), Tod (Lukas Schöttler), Madalgis (Nikola Norgauer) und Ensemble
© Florian Miedl
Johanna (Eli Wasserscheid), Sergius (Philipp Rudig) und Ensemble
© Florian Miedl
Kreativ-Team

Regie: Birgit Simmler
Bühne, Kostüm: Karel Spanhak
Bühnenmusik, Cello: Susanne Hirsch
Kampfchoreographie: Annette Bauer
Dramaturgie: Hartmut Forche
Lichtdesign: Ollie Olma/Ben Busch
1. Regie-Assistenz: Michael Wilhelmer
2. Regie-Assistenz: Jessica Specht
Inspizienz: Günter Ziegler

Darsteller

Johanna: Eli Wasserscheid
Gerold: Christian Sengewald
Tod: Lukas Schöttler
Arsenius: Armin Köstler
Anastasius: Oliver Möller
Hrotrud, Richild, Kaiserin, Madalgis: Nikola Norgauer
Aeskulapius, Benjamin, Leo, Mörder: Paul Kaiser
Theodorus, Odo, Sergius, Mörder: Philipp Rudig
Vater, Kaiser Lothar: Martin Brunnemann
Abt, Aio, Schranze: David Zieglmaier
Matthias, Gottschalk, Benedikt, Mörder: Jost op den Winkel
Gudrun, Theda, Magd: Kristin Lenhardt
Bischof Fulgentius, Daniel: Michael von Hohenberg
Ennodius: Heinz Petri

Junge Talente

Junger Johannes: Paul Büttner, Colum Henkel, Paul Schug
Junger Anastasius: Philipp Kastner, Hannes Schmidt, Paul Schug
Junge Johanna: Pauline Jena, Anna Rabenstein

Bewegungschor

Johann Arzberger, René Bauer, Oliver Becher, Vera Braun, Frieda Frank, Elisabeth Gleißner, Stefan Kirsch, Oliver Pfauntsch, Aja Poot, Tim Reichel, Kurt Rodehau, Alexander Schiener, Emmy Tschentscher, Harald Weidmann

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag, Wien

Datum & Uhrzeit Aufführung Karten*
Mi. 12.06.2019 20:30 Die Päpstin Öffentliche Generalprobe
Fr. 14.06.2019 20:00 Festakt und Eröffnung
Die Päpstin
Premiere
Sa. 15.06.2019 20:30 Die Päpstin
So. 16.06.2019 15:00 Die Päpstin
Mi. 19.06.2019 20:30 Die Päpstin
Fr. 21.06.2019 20:30 Die Päpstin
Sa. 22.06.2019 15:00 Die Päpstin
Sa. 29.06.2019 20:30 Die Päpstin
So. 30.06.2019 15:00 Die Päpstin
Do. 04.07.2019 20:30 Die Päpstin
So. 07.07.2019 15:00 Die Päpstin
Sa. 13.07.2019 20:30 Die Päpstin
Di. 16.07.2019 10:30 Die Päpstin einzige Vormittagsvorstellung
Fr. 19.07.2019 20:30 Die Päpstin
So. 28.07.2019 15:00 Die Päpstin
Sa. 03.08.2019 15:00 Die Päpstin
Sa. 03.08.2019 20:30 Die Päpstin
Do. 08.08.2019 20:30 Die Päpstin
Sa. 10.08.2019 15:00 Die Päpstin

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