Spielzeit 2021

Familienmusical
PINOCCHIO

Familienmusical nach Carlo Collodi

PINOCCHIO
© Florian Miedl
Gepetto (Leon van Leeuwenberg). Im Hintergrund: Angela (Carmen Wiederstein)
© Florian Miedl
Pinocchio (Maurice Daniel Ernst) und Ensemble
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Ensemble
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Pinocchio (Maurice Daniel Ernst) und Grille (Sandra Maria Germann)
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Ensemble
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Pinocchio (Maurice Daniel Ernst) und Turchina (Maria Mucha)
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Ensemble
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Ensemble
© Florian Miedl
Grille (Sandra Maria Germann) und Pinocchio (Maurice Daniel Ernst)
© Florian Miedl

Eine Geschichte, die seit über 100 Jahren von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen geliebt wird, weil sie vom Abenteuer erzählt, wie man erwachsen und Pinocchio ein Mensch wird.

Das Märchen über die Holzpuppe, die eine fantastische Reise macht, um endlich ein echter Junge werden zu können und dabei die Warnungen der Großen ebenso in den Wind schlägt wie alle guten Vorsätze, kommt als internationales Erfolgsmusical erstmals zu den Festspielen.

Pinocchios spannende Begegnung mit dem wirklichen Leben ist lehrreich, ohne belehrend zu sein. Italienisch eben, so wie alle Geschichten in der Commedia dell’arte erzählt werden: magisch, geheimnisvoll und immer zwischen Lachen und Weinen.

Die moderne Musik, die poppigen Songs und die fetzigen Choreografien verleihen dem Märchen frischen Schwung: eine perfekte Show, wie für die Luisenburg gemacht.

Die deutschsprachige Erstaufführung des Werkes von Saverio Marconi mit der Musik von Dodi Battaglia, Red Canzian und Roby Facchinetti. Gesangstexte von Stefano D’Orazio und Valerio Negrini. Buch von Pierluigi Ronchetti und Saverio Marconi. Deutsche Übersetzung von Hartmut H. Forche und Jaime Roman-Briones.

Ein Musical für die ganze Familie.

Präsentiert durch eine spezielle Vereinbarung mit der Compagnia della Rancia.

Musical
DER NAME DER ROSE

Musical nach dem Roman von Umberto Eco
Libretto von Øystein Wiik • Musik von Gisle Kverndokk

Adson von Melk (Gunnar Frietsch) und Ensemble
© Florian Miedl
Ensemble
© Florian Miedl
Salvatore (Mark Weigel) und Ensemble
© Florian Miedl
Adson von Melk (Gunnar Frietsch) und ein Mädchen (Anastasia Troska)
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William von Baskerville (Livio Cecini), Adson von Melk (Gunnar Frietsch) und Alinardo von Grottaferrata (Alejandro Nicolás Firlei Fernández)
© Florian Miedl
Ensemble
© Florian Miedl
Ensemble
© Florian Miedl

Es ist das Jahr 1327. Ein abgelegenes Kloster mitten in den italienischen Bergen. Der geeignete Ort für ein brisantes Treffen von Franziskanern und den Gesandten des Papstes, um die heiklen Fragen von Armut und Macht in der Kirche zu klären.

Doch bevor die Kontrahenten sich zum Schlagabtausch treffen, kommt es zu rätselhaften Todesfällen, die kein Ende nehmen. William von Baskerville und sein junger Adlatus Adson von Melk, die eigens für den Disput angereist sind, gehen den mysteriösen Fällen nach und stoßen auf ganz andere, noch brisantere Geheimnisse. Hinter den Klostermauern verbergen sich verbotene Schätze und das mönchische Leben gleicht einer Schlangengrube, in der alles vergiftet ist, was wertvoll erscheint: Wissen, Glaube, Wahrheit.

Umberto Ecos berühmte Vorlage – ein spannender Krimi, eine menschliche Charakterstudie und ein historischer Roman – gewinnt als Musical eine zusätzliche emotionale Kraft. Die schillernden Figuren und ihre Verstrickungen in die Abgründe der Klostergemeinschaft entfalten auf der Felsenbühne ein neues, bilderreiches Leben. Die atemberaubende Geschichte rückt im Theater ganz nah an die Zuschauer, wie kein Buch und kein Film es vermag.

Birgit Simmler, die Regisseurin des Erfolgs DIE PÄPSTIN, setzt das Musical auf der großen, mystischen Naturbühne spektakulär in Szene.

 

Musicalfassung für die Luisenburg-Festspiele

Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze

Nach dem Roman “Der Name der Rose” von Umberto Eco. Übersetzt von Burkhart Kroeber. Carl Hanser Verlag 1982.

Aufführungsrechte Verlag Felix Bloch Erben, Berlin (www.felix-bloch-erben.de)

Komödie
DER BRANDNER KASPAR 2
ER KEHRT ZURÜCK

Die neue Komödie von Wolfgang Maria Bauer

Boandlkramer (Eisi Gulp) und Brandner Kaspar (Michael Vogtmann)
© Florian Miedl
Ensemble
© Florian Miedl
Brandner Kaspar (Michael Vogtmann) und Boandlkramer (Eisi Gulp)
© Florian Miedl
Ensemble
© Florian Miedl
Pfarrer (Jens Wassermann), Flori (Maurice Daniel Ernst) und Ensemble
© Florian Miedl
Flori (Maurice Daniel Ernst), Pfarrer (Jens Wassermann) und Ensemble
© Florian Miedl
Senftlin (Nikola Norgauer) und Nantwein (Paul Kaiser). Hinten: Engel vom Amt (Manuel Karadeniz)
© Florian Miedl
Flori (Maurice Daniel Ernst) und Brandner Kaspar (Michael Vogtmann)
© Florian Miedl
Brandner Kaspar (Michael Vogtmann) und Ensemble
© Florian Miedl
Brandner Kaspar (Michael Vogtmann), Boandlkramer (Eisi Gulp) und Ensemble
© Florian Miedl

Selbst das Paradies wird irgendwann fad. Nach sieben Jahren im Himmel ist dem Brandner Kaspar langweilig. Er hat Lust auf ein abwechslungsreicheres Dasein. Brandner, dem das ewigen Leben versprochen wurde, schaut mit Wehmut auf die Erde und was da innerhalb seiner Familie vorgeht, bringt ihn in Rage.

Da muss der Brandner auf die Erde, um zu retten, was zu retten ist. Ein neues Geschäft mit dem Boandlkramer bringt beide zu den Sterblichen und dort beginnt ein heilloses Durcheinander, das selbst mit viel Schnaps und ein paar Engeln nicht zu entwirren ist.

Die ewig-schöne Geschichte vom Brandner Kaspar und seinem Spezi, dem Boandlkramer, ist auch in der Fortsetzung eine augenzwinkernde, doppelbödige Komödie über die Natur des Menschen. Das allseits bekannte Personal aus dem Himmel und von der Erde erlebt eine fröhliche Wiederauferstehung und am Ende gibt es ein himmlisches Gericht und ein neues Happy End.

Der unverwüstliche Boandlkramer wird gespielt vom Kabarett- und TV-Star Eisi Gulp und der Brandner Kaspar von Michael Vogtmann, einem guten Bekannten auf der Luisenburg.

Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main.

Schauspiel
FAUST
Der Tragödie erster Teil

von Johann Wolfgang von Goethe

Faust (Christian Sengewald)
© Florian Miedl
Mephistopheles (Viola von der Burg)
© Florian Miedl
Faust (Christian Sengewald) und Margarethe (Janina Raspe), hinten Mephistopheles (Viola von der Burg)
© Florian Miedl

Heinrich Faust, der Gelehrte, zweifelt an sich und hadert mit der Welt. Sie ist ihm trotz seines Wissens fremd und unnahbar. Da tritt der Teufel in sein Leben und lockt ihn, den Dingen auf den Grund zu gehen und das Leben in seiner ganzen Tiefe zu erfahren. Als Gegenleistung verspricht er Mephisto seine Seele. Ein Teufelspakt.

Goethes Universaldrama nimmt die menschliche Existenz ins Visier: Wer sind wir und wie sollen wir leben? Auf der Suche nach Antworten jagt Goethe seinen Faust, getrieben vom Teufel, erbarmungslos durch ein Leben voller Extreme und ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist kein philosophisches Geplänkel sinnsuchender Männer, sondern ein Pas de deux der Sinnlichkeiten, in dem Lust und Leid anschaulich und akrobatisch werden.

Die Liebesgeschichte zwischen Gretchen und Faust – mehr Horrortrip als Liebesspiel – bildet den Mittelpunkt dieses Dramas, das seine Figuren in Abgründe führt, die auf der Luisenburg in einer düster-grellen Szenerie so plastisch werden, wie sie Goethe vor über 200 Jahren gemeint hat. Eine Sicht auf Faust, so authentisch wie aktuell und – wie zum Beispiel in der Walpurgisnacht – mit artistischem Einsatz.

Musical
ZUCKER

Wiederaufnahme
Von Birgit Simmler und Paul Graham Brown

Florentin Schmidt (Florian Peters), Franzi (Marina Granchette) und Ensemble
© Florian Miedl
Ensemble
© Florian Miedl
Bürgemeister Dr. Georg Schmidt (Torsten Ankert) und Ensemble
© Florian Miedl
Zuckerdamen (Anetta Szabo, Floor Krijnen, Carmen Wiederstein, Anastasia Troska, Veronika Hammer)
© Florian Miedl

Hamburg, 1809. Der Handel blüht, besonders der Schmuggel mit dem Luxusgut Zucker. Das Handelsembargo Napoleons gegen England hat auch Florentin Schmidt reich gemacht. Als er von Franzi, Spionin wider Willen, verraten wird, kehrt er in seine Heimat zurück: Wunsiedel.

Dort bahnen sich neue Geschäfte an. Zucker ist das weiße Gold der Zeit. Florentin findet in seiner Heimat dubiose Mittel und Wege, Zucker zu schmuggeln und experimentiert mit Rübenzucker, dem Stoff der Zukunft.

Doch der Weg zu Reichtum im Fichtelgebirge ist steinig. Franzi wird auch in Wunsiedel zur Spionin und steht bald zwischen Liebe und Verrat. Als die geheime Zuckerfabrikation aufzufliegen droht, ist sie nicht die Einzige mit einem Motiv für den Verrat am „süßen“ Leben.

Historisch belegte Tatsachen sind der Stoff, aus dem Birgit Simmler das komödiantische Musical als Auftragswerk geschrieben hat. Mit viel Augenzwinkern erzählt sie von der Kleinstadt, ihren Bewohnern und den Banden der Familie und der Politik. Eingebettet in eine süße Liebesgeschichte kommen die großen Zeitläufte in den Blick, die auch in Wunsiedel ihre Spuren hinterlassen haben.

von Birgit Simmler (Idee, Buch) und
Paul Graham Brown (Musik, englische Liedtexte).

Rustical
DER WATZMANN RUFT

von Wolfgang Ambros und Manfred Tauchen

Christopher Schulzer und Peter Hohenecker
© Florian Miedl
Christopher Schulzer und Peter Hohenecker
© Florian Miedl
Christopher Schulzer
© Florian Miedl
DER WATZMANN RUFT
© Florian Miedl
DER WATZMANN RUFT
© Florian Miedl
Peter Hohenecker in DER WATZMANN RUFT
© Florian Miedl

In der Neuinszenierung für die Festspiele kommt die total schräge Satire über Berge, Idyllen und Abstürze dorthin, wo sie hingehört: mitten hinein in die Granitfelsen.

Auf dem alten Theaterplatz im Felsenlabyrinth wird das verkitschte Bauerntheater nach allen Regeln der Heimatkunst bloßgestellt, bis es die Bauern auf den Berg und Mägde in die Verzweiflung treibt. Jegliche Alpenromantik stürzt ab, noch bevor sie ihre volle Wucht entfalten kann und keine Lederhose bleibt da vor Lachen trocken.

Die Musik allein ist gewaltig wie ein Bergmassiv und wenn Bauer, Knecht und das Bergvolk sich im Felsen tummeln, unterstützt von einem Chor und einer Tanzgruppe aus dem Fichtelgebirge und begleitet von einer Live-Band, dann findet zusammen, was zusammengehört: Blödsinn, Tiefsinn und der Sinn für brutal spaßiges Theater.

Das Stück, ein Klassiker der Musikkomödie und seit Jahrzehnten ein Publikumserfolg diesseits und jenseits der Alpen, wird im Naturschutzgebiet der Luisenburg, im nicht für jedermann zugänglichen Landschaftsgarten gezeigt. Allein das ist ein Aufstieg, wenn auch nicht auf den Watzmann.

Musik von Wolfgang Ambros, Peter Koller, Günter Dzikowski, Christian Kolonovits.
Liedtexte von Wolfgang Ambros und Josef Prokopetz.

Operette
IM WEISSEN RÖSSL

Singspiel in 3 Akten von Ralph Benatzky
Libretto von Ralph Benatzky, Hans Müller-Einigen & Erik Charell
Liedtexte von Robert Gilbert
Eine Operette im Felsen

Gastspiel der Landesbühnen Sachsen

IM WEISSEN RÖSSL
© Robert Jentzsch | www.rjphoto.de

Leopold liebt Josepha, Josepha liebt Otto, Otto liebt Ottilie – Irrungen und Wirrungen am Wolfgangsee. Es ist Hochsaison im Hotel Zum weißen Rößl im österreichischen Salzkammergut und Zahlkellner Leopold Brandmeyer hat nicht nur mit unzufriedenen Gästen zu kämpfen, sondern auch mit seiner unerwiderten Liebe zur Wirtin Josepha Vogelhuber. Diese hat nämlich nur Augen für den Berliner Stammgast, Rechtsanwalt Dr. Otto Siedler, der an diesem Tage noch anreist. Dr. Siedler wiederum bandelt mit Ottilie an, der Tochter des Berliner Fabrikanten Wilhelm Giesecke – ebenfalls Gäste im Weißen Rößl. Giesecke hat jedoch andere Pläne für seine Tochter und will sie mit Sigismund Sülzheimer, dem Sohn seines Konkurrenten, verkuppeln, um den Disput unter den Firmen zu schlichten. Sigismund hingegen hat sich ins lispelnde Klärchen verliebt, die mit ihrem Vater, dem armen Professor Dr. Hinzelmann angereist ist. Erst ein Besuch des Kaisers Franz Joseph I. höchstpersönlich kann das Liebeschaos entwirren, sodass am Ende doch noch drei glückliche Paare ihre Verlobung feiern können: Leopold und Josepha, Dr. Siedler und Ottilie, Sigismund und das Klärchen.

Die Operette von Ralph Benatzky basiert auf dem gleichnamigen Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg aus dem Jahr 1896 und hatte am 8. November 1930 im Großen Schauspielhaus Berlin Uraufführung. Das Gastspiel auf der Luisenburg zeigt die Fassung der “Bar jeder Vernunft”.

BESETZUNGSLISTE

Josepha Vogelhuber: Antje Kahn
Leopold Brandmeyer: Andreas Petzoldt
Wilhelm Giesecke / Exzellenz: Andreas Pannach a.G.
Ottilie: Anna Erxleben
Dr. Otto Siedler: Kay Frenzel
Sigismund Sülzheimer: Florian Neubauer
Prof.Dr. Hinzelmann: Fred Bonitz
Klärchen: Kirsten Labonte
Piccolo: Suji Kim

Gastspiele & Konzerte
ABBACOUSTICA
ELEMENT OF CRIME
BLAS SPORT GRUPPE
WE SALUTE YOU – AC/DC
BEST OF AUSTROPOP
HAINDLING
Wolfgang Haffner Trio
STAHLZEIT – RAMMSTEIN TRIBUTE-SHOW

ABBACOUSTICA

ABBA ist eine Legende und eine der erfolgreichsten Bands aller Zeiten.

ABBACOUSTICA konzentriert sich auf das Herz von ABBA und zelebriert die unvergleichliche Musik in ihrer reinsten Form: live und unplugged, vorgetragen von vier hervorragenden Sängern und einem virtuosen Pianisten.

Ein ABBA-Konzertabend der ganz besonderen Art: keine Playbacks, keine Kostümshow – dafür Musik pur, viel Gefühl und noch mehr Leidenschaft. Authentisch, direkt und ohne Filter. Ein Genuss!

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