DER NAME DER ROSE

Musical nach dem Roman von Umberto Eco
Libretto von Øystein Wiik • Musik von Gisle Kverndokk

Es ist das Jahr 1327. Ein abgelegenes Kloster mitten in den italienischen Bergen. Der geeignete Ort für ein brisantes Treffen von Franziskanern und den Gesandten des Papstes, um die heiklen Fragen von Armut und Macht in der Kirche zu klären.

Doch bevor die Kontrahenten sich zum Schlagabtausch treffen, kommt es zu rätselhaften Todesfällen, die kein Ende nehmen. William von Baskerville und sein junger Adlatus Adson von Melk, die eigens für den Disput angereist sind, gehen den mysteriösen Fällen nach und stoßen auf ganz andere, noch brisantere Geheimnisse. Hinter den Klostermauern verbergen sich verbotene Schätze und das mönchische Leben gleicht einer Schlangengrube, in der alles vergiftet ist, was wertvoll erscheint: Wissen, Glaube, Wahrheit.

Umberto Ecos berühmte Vorlage – ein spannender Krimi, eine menschliche Charakterstudie und ein historischer Roman – gewinnt als Musical eine zusätzliche emotionale Kraft. Die schillernden Figuren und ihre Verstrickungen in die Abgründe der Klostergemeinschaft entfalten auf der Felsenbühne ein neues, bilderreiches Leben. Die atemberaubende Geschichte rückt im Theater ganz nah an die Zuschauer, wie kein Buch und kein Film es vermag.

Birgit Simmler, die Regisseurin des Erfolgs DIE PÄPSTIN, setzt das Musical auf der großen, mystischen Naturbühne spektakulär in Szene.

 

Musicalfassung für die Luisenburg-Festspiele

Deutsch von Elke Ranzinger und Roman Hinze

Nach dem Roman “Der Name der Rose” von Umberto Eco. Übersetzt von Burkhart Kroeber. Carl Hanser Verlag 1982.

Aufführungsrechte Verlag Felix Bloch Erben, Berlin (www.felix-bloch-erben.de)

Adson von Melk (Gunnar Frietsch) und Ensemble
© Florian Miedl
Ensemble
© Florian Miedl
Salvatore (Mark Weigel) und Ensemble
© Florian Miedl
Adson von Melk (Gunnar Frietsch) und ein Mädchen (Anastasia Troska)
© Florian Miedl
William von Baskerville (Livio Cecini), Adson von Melk (Gunnar Frietsch) und Alinardo von Grottaferrata (Alejandro Nicolás Firlei Fernández)
© Florian Miedl

Audioausschnitte

Ausschnitte aus DER NAME DER ROSE – Das Konzert!

Die sechs Musiknummern des Konzerts vermitteln einen ersten Eindruck der Komposition, wie sie im Sommer 2021 auf der Luisenburg zu hören sein wird.

“Furioses Spektakel aus einer anderen Welt”
Pressestimmen zu DER NAME DER ROSE

“Livio Cecini erweist sich in der Rolle des William als treffliche Besetzung. Stimmlich versiert macht er auch die verschiedenen Seelen in der Brust dieser Figur erkennbar”
Frankenpost am 05.07.2021

“Gunnar Frietsch verleiht dem jungen Mann viel Sensibilität, Tiefe und Intelligenz, und sein Liebeslied „Ich seh dich, wie du bist“ ist einer der musikalischen Höhepunkte des Abends.”
Frankenpost am 05.07.2021

“Anastasia Troska […] mit kräftiger und doch gefühlvoller Stimme wie auch darstellerisch. Dabei agiert sie überaus elegant: Ihre Bewegungen muten fast tänzerisch an.”
Frankenpost am 05.07.2021

“Mark Weigel als Salvatore. […] Seine Auftritte, singend wie tanzend im Verbund mit der von ihm aufgewiegelten Mönchsgruppe (Choreografie: Anita Holm) zählen zu den stärksten der Inszenierung; und das Publikum belohnt sie wiederholt mit spontanem Applaus.”
Frankenpost am 05.07.2021

“‘Der Name der Rose’ auf der Luisenburg ist ein furioses Spektakel aus einer anderen Welt, effektvoll inszeniert von Festival-Chefin Birgit Simmler und leidenschaftlich umgesetzt von einem engagierten Ensemble.”
Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung am 05.07.2021

“In ‘Der Name der Rose’ tobt ein tödlicher Machtkampf zwischen Rechtgläubigen und Andersdenkenden, zwischen verbohrten Hütern geheimen Wissens und wagemutigen Reformern, zwischen intellektueller Finsternis und demersten Dämmerlicht aufgeklärten Denkens.”
Coburger Tageblatt/Fränkischer Tag Bamberg/Bayerische Rundschau Kulmbach am 06.07.2021

Ensemble
© Florian Miedl

DER NAME DER ROSE
auf der Luisenburg

Das Musical, uraufgeführt 2019 in Erfurt, wurde von den beiden Autoren Oystein Wiik und Gisle Kverndokk für die Festspiele neu bearbeitet. Diese Neufassung wurde exakt für die Felsenbühne geschrieben bezieht die besondere Atmosphäre des Theaterraums mit ein.

Die Geschichte, jetzt konzentrierter und intimer als in der Uraufführung, verbindet die gesprochenen Dialoge mit der Musik zu einem spannenden Drama. In der Kriminalgeschichte um eine Bruderschaft in einer Abtei, in der nach einem biblischen Rhythmus sieben Morde in sieben Tagen geschehen, finden sich viele Motive aus der Buchvorlage wieder.

Philosophie, Historie, Religion und Wissenschaft werden so geschickt ineinander verwoben, dass ein universales Sittenbild einer Gemeinschaft entsteht, die sich von ihren hehren Zielen weit entfernt hat. Die Krimihandlung und deren Folgen entblößen die dunklen Seiten der Verfügungsgewalt über Menschen und Glauben.

Aus Glaubensfragen werden im geschlossenen Kosmos der Abtei Fragen an die wahre Existenz des Menschen als freies und vernunftbegabtes Wesen. Die brutalen, scharfen Machtspielen der Kleriker führen am Ende vom Leben zum Tod. So dramatisiert und anschaulich gemacht, wird die Suche nach Wahrheit zu einem vitalen, brennenden Problem. Auch unseres Lebens.

Das Musical DER NAME DER ROSE ist so klug und scharfsinnig wie die Vorlage, aber von hoher sinnlicher Intensität. Die vielfältigen Stimmungen – ob sakral oder mystisch, ob körperlich oder religiös – finden musikalische Entsprechungen, die an Opern oder an große Filmmusik erinnern.

Ensemble
© Florian Miedl
Kreativ-Team

Regie: Birgit Simmler
Choreografie: Anita Holm
Musikalische Leitung: Thore Vogt
Gestaltung Mittelpodest:
KaGo & Hammerschmidt GmbH
Kostümbild: Marion Hauer
1. Regieassistenz: Michael Wilhelmer
2. Regieassistenz: Sven Prüwer
Inspizienz: Marie-Louise van Kisfeld
Pyrotechnik: Christian Schabert

Darsteller und Darstellerinnen

William von Baskerville: Livio Cecini
Adson von Melk: Gunnar Frietsch
Ein Mädchen: Anastasia Troska
Salvatore: Mark Weigel
Remigio von Varagine: Philipp Rudig
Abbone von Fossanova: Rob Pitcher
Jorge von Burgos: Thorsten Tinney
Bernard Gui: Patrick Miller
Berengar von Arundel / Alborea: Kevin Dickmann
Venanzius von Salvemec / Jean D’Anneux:
Thaddäus Maria Jungmann
Severin von St. Emmeram / Adelmo von Otranto: Torsten Ankert
Michele von Cesena: Leon van Leeuwenberg
Ben von Uppsala: Manuel Karadeniz
Malachia von Hildesheim: Emanuel Jessel
Alinardo von Grottaferrata / Ubertin von Casale: Alejandro Nicolás Firlei Fernández

Cover Salvatore: Sven Prüwer
Cover/Swing: Bosse Vogt
Cover/Swing: Simon Tobias Hauser
Stunts: Steven Lehmann

Talente

René Bauer, Stefan Kirsch, Tim Reichel, Alexander Welsch, Harald Weidmann, Jannis Wachs, Heidelinde Wolf, Eileen Barth, Hannes Schmidt, Paul Schug, Johann Arzberger, Frieda Frank, Anna Kastner, Emmy Tschentscher

Luisenburg Band Premierenbesetzung

Violine: Floortje Beljon
Cello: Susanne Hirsch
Bass: Frank-Willi Schmidt
Schlagzeug: Andreas Schwaiger
1. Reed: Simon Bodensiek
2. Reed: Johannes Moritz
Klavier: Martin Steinlein
Posaune: Mathias Hochmuth
Trompete: Konrad Schreiter

Datum & Uhrzeit Aufführung Karten*
Fr. 02.07.2021 20:00 Festakt und Eröffnung
Der Name der Rose
Premiere
So. 04.07.2021 15:00 Der Name der Rose
So. 04.07.2021 20:30 Der Name der Rose
Sa. 10.07.2021 15:00 Der Name der Rose
Sa. 10.07.2021 20:30 Der Name der Rose
Di. 13.07.2021 20:30 Der Name der Rose
So. 18.07.2021 15:00 Der Name der Rose
Di. 20.07.2021 20:30 Der Name der Rose
Fr. 23.07.2021 16:30 Der Name der Rose
Fr. 23.07.2021 21:00 Der Name der Rose
Mi. 28.07.2021 20:30 Der Name der Rose
Do. 29.07.2021 20:30 Der Name der Rose
So. 01.08.2021 15:00 Der Name der Rose
Fr. 06.08.2021 21:00 Der Name der Rose
Fr. 13.08.2021 16:30 Der Name der Rose
Fr. 13.08.2021 21:00 Der Name der Rose

Änderungen und Ergänzungen vorbehalten.

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