FAUST
Der Tragödie erster Teil

von Johann Wolfgang von Goethe

Heinrich Faust, der Gelehrte, zweifelt an sich und hadert mit der Welt. Sie ist ihm trotz seines Wissens fremd und unnahbar. Da tritt der Teufel in sein Leben und lockt ihn, den Dingen auf den Grund zu gehen und das Leben in seiner ganzen Tiefe zu erfahren. Als Gegenleistung verspricht er Mephisto seine Seele. Ein Teufelspakt.

Goethes Universaldrama nimmt die menschliche Existenz ins Visier: Wer sind wir und wie sollen wir leben? Auf der Suche nach Antworten jagt Goethe seinen Faust, getrieben vom Teufel, erbarmungslos durch ein Leben voller Extreme und ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist kein philosophisches Geplänkel sinnsuchender Männer, sondern ein Pas de deux der Sinnlichkeiten, in dem Lust und Leid anschaulich und akrobatisch werden.

Die Liebesgeschichte zwischen Gretchen und Faust – mehr Horrortrip als Liebesspiel – bildet den Mittelpunkt dieses Dramas, das seine Figuren in Abgründe führt, die auf der Luisenburg in einer düster-grellen Szenerie so plastisch werden, wie sie Goethe vor über 200 Jahren gemeint hat. Eine Sicht auf Faust, so authentisch wie aktuell und – wie zum Beispiel in der Walpurgisnacht – mit artistischem Einsatz.

Regie: Christoph Biermeier
Bühne und Kostüm: Jose Luna
Mit: Christian Sengewald, Janina Raspe, Nikola Norgauer, Paul Kaiser und anderen

Einführung in die Inszenierung jeweils 60 Minuten vor Beginn der Vorstellung.

Faust – Der Tragödie erster Teil
Faust – Der Tragödie erster Teil
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