Jule Ronstedt

ROMEO UND JULIA

Regie
Jule Ronstedt
© Christian Hartmann

Die Münchnerin Jule Ronstedt erhielt ihre Ausbildung 1990 bis 1993 an der Neuen Münchner Schauspielschule. Am Theater konnte man Jule Ronstedt 1996-2001 an den Münchner Kammerspielen u.a. als Gretchen im „Urfaust“, als „Elsa“ in der „Legende vom armen Heinrich“ unter Intendant Dieter Dorn sehen.

Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist Jule Ronstedt seit Jahren auch als Regisseurin und Autorin tätig. Bereits 1998 erhielt sie den Merkur Förderpreis als Schauspielerin, Autorin und Regisseurin. Sie inszenierte in München an den Kammerspielen, am Metropol-Theater und war seit 2006 regelmäßig als Gastregisseurin am Theater der Jugend tätig, für das sie die Stücke „Südseekeller“ und „Kein Geld für niemand“ schrieb und auf die Bühne brachte.

2010 drehte sie den Kurzfilm „Fräulein Karlas letzter Versuch“ (Drehbuch und Regie), der auf mehrere Festivals eingeladen wurde. 2013 folgte „Fräulein Karlas erster Besuch“, der ebenfalls auf dem Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken seine Premiere hatte. Ihr Kinodebut als Filmregisseurin gab sie im Juni 2017 mit ihrem erster Kinospielfilm „Maria Mafiosi“.

In Film und Fernsehen ist Jule Ronstedt seit 1994 regelmäßig als Schauspielerin in unterschiedlichen Genres zu sehen. Bereits für ihre erste Kinorolle in „Bandagistenglück“ wurde sie 1997 als beste Nachwuchsdarstellerin mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. 2006 war sie mit dem Kinoüberraschungshit „Wer früher stirbt, ist länger tot“ und als „Franzi“ in der Rolle der Titelheldin für den Bayerischen Fernsehpreis nominiert. Auch als Sprecherin ist Jule Ronstedt regelmäßig in Hörspielen und Hörbüchern zu hören. Zusammen mit Jazz-Harfenistin Evelyn Huber tritt Jule Ronstedt seit 2023 mit ihrer musikalischen Lesung „ÜberLebensLust“ bundesweit live auf.

Für das Theater übernahm sie  2024 an den kleinen Kammerspiele Landshut die Regie für „Das Abschiedsdinner“ und bei den Theaterfestspielen Bad Hersfeld lief ihre Inszenierung „Der Gott des Gemetzels“ im Sommer 2025.

Im September 2025 erschien ihr Buchdebüt „Menomorphosen“. In 26 Kurzgeschichten beschreibt sie darin die verschiedensten emotionalen, herausfordernde Themen der Frauen in der Menopause.