Ehrung für den künstlerischen Nachwuchs der Luisenburg-Festspiele

Zum nunmehr 14. Mal wurden am 16.7. die Luisenburg-Nachwuchspreise verliehen. Auch heuer wurden wieder zwei junge Darsteller für ihre Leistungen ausgezeichnet. Eine fünfköpfige Fachjury, bestehend aus vier Kulturjournalisten aus Wunsiedel, Bamberg und München, sowie dem Intendanten Michael Lerchenberg, hatte die schwere Aufgabe, aus 17 möglichen Kandidaten zwei besonders herausragende Darsteller auszuwählen.

Die Wahl fiel schließlich auf Carolin Waltsgott, die im Familienmusical „Heidi“ die Klara und in Thomas Bernhards „Theatermacher“ Sarah spielt, sowie auf Mira Huber, ebenfalls in „Heidi“ als Tante Dete und in der „Pfingstorgel“ in der weiblichen Hauptrolle Gertrud Zirngibl zu sehen.

Der REHAU-Förderpreis, gestiftet vom Hauptsponsor der Luisenburg-Festspiele, der REHAU AG, ging an Carolin Waltsgott. Sie überzeugte die Jury durch ihre Vielseitigkeit und ihr überragendes Engagement für ihre Rollen. „Ihre Energie und Kraft, ihre Spontaneität und Unbefangenheit machen sie nach Ansicht der Jury zu einem ganz großen Talent.“ – so die Laudatio.

Mira Huber erhielt den Preis der Stadt Wunsiedel. Huber überzeugte die Jury „mit Lust auf Experimente und Sinn für die Tradition“ und der „beeindruckenden Bandbreite“ ihres Könnens.

Die Preise sind mit jeweils 1000,-€ dotiert.

Im Beisein des Bürgermeisters der Stadt Wunsiedel, Karl-Willi Beck, und des Finanzchefs der REHAU Gruppe, Dieter Gleisberg, hielten die Preisträger des letzten Jahres, Fabian-Joubert Gallmeister und Marc Schöttner die Laudationes für die glücklichen Preisträgerinnen.

Intendant Michael Lerchenberg verlieh den seit vier Jahren bestehenden Preis Extra-Applaus an Laura Wirthmüller und Matthias Kirsch, die als Hospitanten in der Spielzeit 2017 mit besonderem Engagement aufgefallen waren. Der „Extra-Applaus“ wird an Menschen verliehen, die hinter den Kulissen mit überdurchschnittlichen Leistungen die Luisenburg-Festspiele prägen. Der “Extra-Applaus” ist von anonym bleibenden Zuschauern aus München gestiftet und ist mit 500,- € dotiert.

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