Tybalt, Page | Brad

Gunnar Frietsch ließ sich zunächst an der Schule für Schauspiel Hamburg zum staatlich anerkannten Schauspieler ausbilden.
Noch vor seinem Abschluss spielte er als Gast am Thalia Theater Hamburg, sowie in einer Tournee-Produktion von Schillers „Die Räuber“ die Rolle des Franz Moor.
Ab 2012 absolvierte er ein klassisches Gesangstudium in den Klassen von Prof. Caroline Thomas und Kammersänger Prof. Mario Zeffiri an der Hochschule für Musik Detmold.
Im September 2015 gab der junge Bariton sein Debüt am Staatstheater Darmstadt als Fiorello im „Barbier von Sevilla“, wo er im Anschluss auch als Conférencier in Kander & Ebbs „Cabaret“ und als Helmer Hanssen in der Doppeloper „South Pole“ auf der Bühne stand.
In der Spielzeit 2017/18 war Gunnar Frietsch am Schauspielhaus Hamburg in der Uraufführung von Ingrid Lausunds „Trilliarden“ zu erleben.
2020 stand Gunnar Frietsch bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel in „Der Name der Rose“ als Adson auf der Felsenbühne, wo er 2024 die Titelrolle in „Jesus Christ Superstar“ verkörperte. In dieser Rolle ist er auch seit der Spielzeit 2025/2026 in einer Neuinszenierung am Pfalztheater Kaiserslautern zu sehen.
Von 2021-2025 war Gunnar Frietsch festes Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo er unter anderem als Jeff in der Europapremiere von „Tootsie“ auf der Bühne stand.
Im Festspielsommer 2026 kehrt Gunnar Frietsch als Brad in „Die Rocky Horror Show“ und Tybalt in „Romeo und Julia“ auf die Felsenbühne zurück.