Erzähler

Sebastian Krämer wurde 1975 in Ostwestfalen geboren und ist seitdem – von wenigen Jahren des Erwerbs grundlegender Lebensfunktionen abgesehen – Sänger und Dichter. Seit 1996 lebt er in Berlin und ist durch zahlreiche Konzerte und Album-Veröffentlichungen bekannt für seine ebenso skurrilen wie kunstvollen Chansons in deutscher Sprache.
Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören der Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2021, der Deutsche Musikautorenpreis der GEMA 2017, ebenfalls 2017 der deutsch-französische Chansonpreis, der Deutsche Kleinkunstpreis (Sparte Musik) 2009, sowie der 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang (Sparte Chanson) 2003.
2001 und 2003 war Krämer außerdem Deutscher Meister im Poetry Slam (Einzelwettbewerb).
In Berlin bespielt er nicht nur regelmäßig die „Bar jeder Vernunft” und zu besonderen Gelegenheiten das Tipi am Kanzleramt, sondern kuratiert auch das Programm des kleinen Zebrano-Theaters, wo er in seinem „Club Genie und Wahnsinn” monatlich Gäste aus dem Kleinkunst- und Singer-Songwriter-Bereich begrüßt.
Wie auch Judith Holofernes, Dota Kehr und Bodo Wartke ist Krämer Absolvent der von Christof Stählin gegründeten Akademie für Poesie und Musik SAGO und Teil des daraus entstandenen freundschaftlich verbundenen Liedermacher-Kreises.
Mit seinem aktuellen Programm „Gesänge auf der Falltür” ist er zur Zeit im gesamten deutschsprachigen Raum auf Tour.
Dies ist Sebastian Krämers erster Einsatz im Rahmen einer Musical-Produktion.