Tragödie von William Shakespeare

ROMEO UND JULIA
In ROMEO UND JULIA, einem der berühmtesten Stücke von William Shakespeare, geht es um die tragische Liebe zweier junger Menschen, die aus verfeindeten Familien stammen.
In der italienischen Stadt Verona herrschen seit Langem erbitterte Feindseligkeiten zwischen den mächtigen Familien Montague und Capulet. Bei einem Maskenball der Capulets verlieben sich Romeo Montague und Julia Capulet Hals über Kopf ineinander, ohne zu wissen, wer der andere wirklich ist. Als sie ihre wahre Identität erfahren, beschließen sie, ihre Liebe geheim zu halten und heiraten heimlich mit Hilfe von Pater Lorenzo.
Die Tragödie nimmt ihren Lauf, als Romeo in einem Duell Julias Cousin Tybalt tötet, nachdem dieser Romeos besten Freund Mercutio umgebracht hat. Romeo wird daraufhin aus Verona verbannt. Um einer arrangierten Ehe mit Graf Paris zu entkommen, nimmt Julia einen Trank, der sie in einen todesähnlichen Schlaf versetzt. Pater Lorenzo schickt Romeo eine Nachricht, um ihn über den Plan zu informieren, doch die Botschaft erreicht ihn nicht. Als Romeo erfährt, dass Julia angeblich tot ist, kauft er Gift, eilt zu ihrer Gruft und nimmt sich das Leben. Kurz darauf erwacht Julia und sieht den toten Romeo neben sich. Verzweifelt ersticht sie sich mit seinem Dolch.
Am Ende versöhnen sich die Familien Montague und Capulet angesichts der Tragödie, die ihre Feindschaft verursacht hat.
Regiefassung für die Luisenburg-Festspiele von Jule Ronstedt
Übersetzung von Frank Günther
💋Kuss-Bewertung der Stimmungen
| Stimmung | Bewertung |
|---|---|
| Komisch | 💋💋💋 |
| Unterhaltend | 💋💋💋💋 |
| Sinnlich | 💋💋 |
| Seriös | 💋💋💋 |
Ein KUSS fürs Publikum
Mit KUSS wird es zukünftig leichter, sich im Programm der Festspiele zu orientieren. KUSS gibt Ihnen die Chance, den Charakter der Stücke und die Eigenschaften der Inszenierung schnell zu erfassen. Mit bis zu fünf Küssen wird der Unterhaltungswert, die Komik und der Humor, die sinnlich-poetische Ausstrahlung und der dramatische, seriöse Gehalt der Aufführungen bewertet. Sie erkennen auf den ersten Blick, was sie erwartet und ob die Aufführung das Passende für Sie ist.
Waren es bisher die Gattungen wie Volks- oder Kinderstück, Klassiker und Musical, sind es jetzt Ihre Wünsche, die bestimmen, welche Vorstellung Sie sich ansehen werden. Wollen Sie lachen und sich amüsieren? Wollen sie sinnlich berührt werden? Oder beides? Lassen Sie sich küssen und wählen Sie die Inszenierung nach Ihren Bedürfnissen.
Multimedia
Hier können Sie sich den Trailer direkt bei Youtube ansehen.
Mitwirkende
Team (Regie, Musik, Bühne etc.)
| Aufgabe | Person |
|---|---|
| Regie | Jule Ronstedt |
| Bühnen- und Kostümbild | Daria Kornysheva |
| Musik und Harfe | Evelyn Huber |
| Kampfchoreographie | Annette Bauer |
| Regieassistenz | Pauline Mainzer |
| Regieassistenz / Abendspielleitung | Michael Przewodnik |
Rollen & Darsteller:innen
| Rolle | Darsteller:in |
|---|---|
| Julia Capulet | Nora Schulte |
| Romeo Montagu | Max Gehrlinger |
| Amme | Nikola Norgauer |
| Bruder Lorenzo | Paul Kaiser |
| Lord Capulet | Tom Zahner |
| Lady Capulet | Lucca Züchner |
| Lord Montagu | Stefan Lehnen |
| Lady Montagu / Bruder Johannes |
Mira Huber |
| Tybalt / Page des Grafen |
Gunnar Frietsch |
| Mercutio | Niklas Krajewski |
| Graf Paris / Penner / Apotheker |
Julian Niedermeier |
| Benvolio | Lukas Schöttler |
| Fürst von Verona | Markus Hareter |
| Regionale Talente Diener / Freunde Capulet / Freunde Montagu / Gefolge Fürst |
Max Bayer, Vera Braun, Frieda Frank, Lucy Grüner, Stefan Kirsch, Steffen Merkel, Jan Mühlhöfer, Aja Poot, Julius Walter, Harald Weidmann |
Weitere Informationen
Der Klassiker ROMEO UND JULIA kommt als neue Inszenierung auf die Felsenbühne. „Die Fassung von Jule Ronstedt auf der Luisenburg ist frisch, modern und fasziniert das Publikum auch im 21. Jahrhundert“ lautet das Fazit der FRANKENPOST in ihrer Kritik.
Auch NACHTKRITIK, das wichtigste bundesweite Online-Feuilleton, zeigt sich begeistert: „Es ist eine spannungsvolle Gratwanderung zwischen Klamauk und Tragödie, zwischen derber Umgangssprache und emotionaler Poesie, zwischen Machtspiel und Love Story.“
Die Kritik hebt nicht zuletzt die Theatermusik hervor, die als „Goldharfe von Evelyn Huber, die eine atmosphärisch dichte Film-Musik unter das Geschehen legt“, so NACHTKRITIK.
Die FRANKENPOST schließt sich diesem Urteil an: „Ein gelungener Schachzug der Inszenierung ist die Wahl der Musik. Von exponierter Stelle aus spielt Evelyn Huber auf einer goldenen Harfe. Sie schafft zum einen die zarten Töne, die die Handlung unterstreichen und charakterisieren und den Übergang von Akt zu Akt deutlich machen.“
Das Ensemble erhält viel Lob bis in die Nebenrollen. Die Titelfiguren haben es der FRANKENPOST angetan: „Maßgeblich getragen wird die Inszenierung von Nora Schulte und Max Gehrlinger in den Hauptrollen. Beide schaffen überzeugend den Wandel hin zu zwei wahrhaft Liebenden – von der behüteten Tochter aus reichem Hause einerseits und vom unbeschwerten jungen Heißsporn mit durchaus tiefergehenden Empfindungen andererseits.“ Darin sieht die Kritikerin eine Charakterentwicklung, indem „sie durch diese Liebe gegen alle Regeln mit einem Schlag erwachsen werden und sich von den Gepflogenheiten ihres jeweiligen sozialen Umfelds lösen.“ Dieser Entwicklung im Stück „schaut das Publikum den beiden gefesselt zu.“
Auch NACHTKRITIK ist von den beiden Hauptdarstellern überzeugt: „Max Gehrlinger spielt die männliche Hauptrolle als Suchender, der sich zwischen den Welten zerreibt und schließlich zur Giftflasche greift. Nora Schulte überzeugt als Julia, die sich aus der fürsorgenden Belagerung der Eltern befreit und zur selbstbewussten Frau wird.“ Das dokumentiert sich im Schlussbild, für das der Kritiker selbst ein gewagtes Bild wählt: „Wenn die beiden am Ende nach ihrem Tod aus der Szene in einen Wasserfall steigen, glaubt man sich in ein CD-Cover von Taylor Swift versetzt: eine bildhafte Apotheose der Liebe!“
Selbstverständlich findet die FRANKENPOST lobende Worte für die Regie: „Regisseurin Jule Ronstedt und ihre Ausstatterin Daria Kornysheva holen die Geschichte bunt und lebendig ins Hier und Jetzt.“ Und daraus resümiert die FRANKENPOST: „Dabei schaffen sie das kleine Wunder, die weite Bühne stimmig zum idealen Schauplatz sowohl von Massenszenen zu machen als auch von intimen Begegnungen wie im Kammerspiel.“
Das findet auch das Publikum bei der Premiere: „Eine Viertelstunde lang lauter Jubel, anerkennende Pfiffe und tosender Schluss-Applaus sprechen für sich und belegen: Shakespeare ist heute so aktuell wie vor 400 Jahren“ (FRANKENPOST).
Auch NACHTKRITIK weist auf die Reaktion des Publikums hin, nicht ohne einen Hinweis auf die Atmosphäre auf der Luisenburg: „Langanhaltender Beifall des Publikums, das mit Fragen von Kabale und Liebe, Schuld und Sühne in den langsam kühler werdenden Alltag entlassen wird.“
Kurz gesagt, „ein weiterer Volltreffer der Luisenburg-Saison 2026“ aus Sicht der FRANKENPOST.
Die Junge Luisenburg, die Theaterpädagogik der Luisenburg-Festspiele bietet 2026 wieder Workshops für Kinder an.
Details zu den Angeboten finden Sie auf der Seite der Jungen Luisenburg.
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| Datum & Uhrzeit | Aufführung | Karten |
|---|---|---|
| Do. 02.07.2026 20:30 | ROMEO UND JULIA | öGP |
| Sa. 04.07.2026 20:30 | ROMEO UND JULIA | Premiere |
| So. 12.07.2026 15:00 | ROMEO UND JULIA | |
| Sa. 18.07.2026 20:30 | ROMEO UND JULIA | |
| Mi. 22.07.2026 10:00 | ROMEO UND JULIA | Schulvorstellung |
| Fr. 24.07.2026 20:30 | ROMEO UND JULIA | |
| Do. 06.08.2026 20:30 | ROMEO UND JULIA | Tickets verfügbar Stückeinführung |
| Sa. 08.08.2026 15:00 | ROMEO UND JULIA | Tickets verfügbar Stückeinführung |
| Do. 13.08.2026 20:30 | ROMEO UND JULIA | Tickets verfügbar Stückeinführung |
| Fr. 14.08.2026 20:30 | ROMEO UND JULIA | Tickets verfügbar Stückeinführung |
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