Klassenzimmertheater

Das Besondere am Klassenzimmertheater ist, dass speziell Produktionen für den „Theaterraum“ Klasse erstellt werden. Diese können nicht auch im Turnsaal, in der Aula oder auf der Probebühne eines Stadttheaters gespielt werden, da Raum und Inhalt verbunden sind.

Nach dem Motto „Theater kommt zu DIR!“ und zwar direkt in die Klasse. Das heißt, die SchülerInnen haben keinen Anfahrtsweg und können das Klassenzimmertheater Luisenburg für eine Schulstunde + Nachbereitung buchen.

Buchungsanfragen nehmen wir gerne unter theaterpaedagogik@luisenburg-aktuell.de entgegen.

#MonkeyBusiness

von Stefan Ey ab 14 Jahren (Premiere 7. März 2017)

Regie: Stefan Ey
Mit: Leif Scheele

Alles hat er schon erlebt und gehört, der namenlose Held in Eys exklusiv für die Luisenburg-Festspiele geschriebenem Stück. Ihn mit einem neuen Schimpfwort zu überraschen, ist gar nicht so leicht. Über 25 Jahre muss er es schon ertragen: Mobbing, von allen Seiten, von Mitschülern, Kollegen, Professoren… In dieser Zeit ist er zu einem wahren Mobbing-Experten geworden. Sogar eine Formel für die Wahrscheinlichkeit, zum Opfer zu werden, hat er aufgestellt. Und er weiß: Den rettenden Superhelden gibt es nicht – aber Auswege aus dem scheinbar naturgegebenen Mobbingterror sehr wohl.
Mit ätzendem Humor und gar nicht pädagogisch nimmt sich „#MonkeyBusiness“ eines Themas an, dessen Bedeutung durch die digitale Kommunikation in den letzten Jahren immer noch zugenommen hat.

Andrea Herdegen schreibt in der Frankenpost:

„Ey schafft, was er sich vorgenommen hat: Nach dem Schlussapplaus diskutieren die Schüler mit ihm und Schauspieler Leif Scheele lebhaft. Ganz sicher wirkt das Stück auch nach dem Verlassen des Klassenzimmers noch nach.

Scheele stellt beeindruckend einen Mann dar, der so tut, als könnten ihm Kränkungen und Verletzungen inzwischen nichts mehr ausmachen, weil er schon so viele erfahren hat.
Doch seine scheinbare Abgeklärtheit und der Sarkasmus, den er an den Tag legt, sollen bloß von den zahlreichen Narben auf seiner Seele ablenken.“

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