Regina Reim

Regina Reim
© Regina Reim

Schon als Kind wollte Regina Reim gestalten. Passend zum aktuellen Interessensgebiet, bastelte sie raumfüllenden Inszenierungen aus Alufolie & Pappmaché, die ihr Zimmer z.B. in eine schillernde Unterwasserwelt verwandelten. Als Teenager drehten sich ihre Gedanken derart um Mode, dass sie beschloss sich dem Thema auch kreativ zu widmen.

Dass Reims „Inszenierungen“ dann tatsächlich auf Kleiderbügel passten, verdankt sie vor Allem ihrer Tante Johanna. Diese begnadeten Hobby-Schneiderin, lehrte der Nichte das Nähen und vermittelte somit die Freude am Selbermachen. Mit 16 entdeckte Reim mit der Schauspielerei ein weiteres Hobby und damit ihre Leidenschaft fürs Theater. Obwohl sie heute nicht mehr selbst auf der Bühne steht, ist ihre Theaterbegeisterung geblieben.

Seit ihrem Modestudium bevorzugt Reim bekleidungsfremde Werkstoffe wie Holz, Hartgummi oder Plastik. Dass solche Materialien kreative Verarbeitungsmethoden, jenseits gängiger Techniken, verlangen, sieht sie als Chance. Einzig im Entwurf vermeidet sie Fragen zur Machbarkeit, um ihren Ideen nicht schon zu Beginn die Flügel zu stutzen. Mit der Berufserfahrung kam die Erkenntnis, dass konventionelles Modedesign mehr eine reproduktiven als schöpferischen Tätigkeit gleicht. Daher beendete Reim die Bestrebungen in der Branche Fuß zu fassen, und wendet sich nunmehr dem künstlerisch ohnehin reizvollerem Kostümwesen zu.

Ihr Einstieg erfolgte als Dresserin der MeinSchiff3. Nach einigen Jahren auf See, arbeitet sie zuletzt an der Oper Köln, wo sie ebenfalls ein Praktikum im Bereich Kostümassistenz absolvierte.   Regina Reim freut sich als Kostümassistentin an den Luisenburg-Festspielen 2019 mitzuwirken und ihrem Karriereziel Kostümbild näherzukommen.

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