Martin Thalhammer

Martin Thalhammer
© Martin Thalhammer

Der Bassist Martin Thalhammer wurde 1958 in niederbayerischen Vilsbiburg geboren und fand im Alter von 14 Jahren zielsicher zu seinem Hauptinstrument, dem E-Bass. Einige Ausflüge zur Gitarre und zum Saxofon dauerten nicht lange, denn es waren die tiefen Töne, die eine kaum zu bändigende Faszination auf ihn ausübten. Unvergessen sind ihm bis heute seine ersten Transkriptionen der damals populären Pop- und Rocktitel der Beatles, den Stones, von Deep Purple und Led Zeppelin. Es folgten erste Auftritte in örtlichen Musik-Clubs.

Die Liebe zur Rockmusik ist bis heute geblieben, jedoch war im Alter von 17 Jahren die Begegnung mit dem Pianisten Thomas Bauer richtungsweisend, der ihn den Jazz entdecken ließ.

So war es fast unvermeidlich, dass der Kontrabass, den der E-Bass im Jazz nie verdrängen konnte, zu seinem Zweitinstrument wurde.

Am E-Bass wurde er vor allem durch Jaco Pastorius und Marcus Miller beeinflusst. Zu seinen Favoriten am Kontrabass gehören Ray Brown und Christian McBride.

Durch seine Offenheit gegenüber nahezu allen Stilrichtungen konnte Martin Thalhammer viele Erfahrungen im Studio und auf der Bühne bei weit mehr als 2500 Auftritten sammeln.

Immer wieder waren es „Top 40 – Bands“ im süddeutschen Raum (Eurosound, Skybirds, Blow Up, Pegasus), bei denen er sein Repertoire erweitern konnte.

Aus der Rock- und Bluesszene kamen Namen wie Hot Shot Blues Band, Tony Batey, Peter Schneider, Nick Woodland, Kevin Coyne, Jon Kenzie hinzu. Latin Grooves waren die Spezialität der Salsa Band Conjunto Picao.

Von 1991 bis 1994 war er Mitglied bei Hans Söllner’s Bayerman Vibration (Reggae), 2000 bis 2005 bei Georg Ringsgwandl’s Musikkabarett- und Theaterprogramm, mit Tourneen im gesamten deutschsprachigen Raum.

Seine erste erfolgreiche Jazz-Formation war das „Charlie Augschöll Quartett“ mit Thomas Bauer an den Tasten. Neben zahlreichen Gastspielen bei lokalen Jazzbands (Doc Golightly, Dixie Dogs, Köll/Amannsberger) stand er auch mit dem amerikanischen Saxofonisten Allan Praskin, dem aus Litauen stammenden Jouli Smirnov, der jetzt in New York lebenden tschechischen Pianistin Camilla Mraz und vielen deutschen Jazzmusikern wie Hugo Strasser, Peter Tuscher, Klaus Reichstaller, Hermann Martlreiter und Gerwin Eisenhauer auf der Bühne.

Derzeit ist er unterwegs mit den Projekten „Latin Funk Factory“ und „Alabaster“ (Jazzrock), der Top40-Band „Loops“ sowie den Musicals MARILYN, DER WATZMANN RUFT und REIF FÜR DIE INSEL (Austropop).

Neben seiner Live- und Studioarbeit ist Martin Thalhammer seit 2013 auch als Lehrer für E-Bass und Kontrabass an der „Villa Musica“ in Altdorf bei Landshut tätig.

Schon viele Jahre lebt er mit seiner Familie „auf dem Land“ nördlich von Landshut.

In DER WATZMANN RUFT spielt Martin Thalhammer den E-Bass.

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