Gunnar Frietsch

Gunnar Frietsch
© Sasha Ilushina

Der im Nordschwarzwald geborene Bariton Gunnar Frietsch ließ sich zunächst an der Schule für Schauspiel Hamburg zum staatlich anerkannten Schauspieler ausbilden.

Noch vor seinem Abschluss spielte er in einer Tournee-Produktion von Schillers „Die Räuber” die Rolle des Franz Moor in Deutschland und der Schweiz. Weitere Engagements führten Gunnar Frietsch unter anderem an das Thalia Theater Hamburg (Regie: Andreas Kriegenburg), das Landestheater Schleswig-Holstein und das Theater Gütersloh.

Sein Gesangstudium absolvierte er in den Klassen von Prof. Caroline Thomas und Kammersänger Prof. Mario Zeffiri an der Hochschule für Musik Detmold. Meisterkurse bei Kammersänger Hans Sotin, Bo Skovhus und Prof. Lars Woldt ergänzten sein Studium.

Im Rahmen der Jahresproduktion der Hochschule für Musik im Juni 2014 sang Gunnar Frietsch im Landestheater Detmold den Papageno in Mozarts „Zauberflöte”. Im September 2015 gab der junge Bariton sein Debüt am Staatstheater Darmstadt unter der musikalischen Leitung von Will Humburg als Fiorello im „Barbier von Sevilla“, wo er im Anschluss auch als Conférencier in Kander & Ebbs „Cabaret” und als Helmer Hanssen in der Doppeloper „South Pole“ auf der Bühne stand.

In der Spielzeit 2017/18 war Gunnar Frietsch am Schauspielhaus Hamburg in der Uraufführung von Ingrid Lausunds „Trilliarden“ zu erleben. Noch bis vor Kurzem spielte er die Rolle des Pugsley Addams in der „Addams Family“ am Landestheater Detmold sowie die des Georg in „Das Orangenmädchen“ am Stadttheater Gießen – eine Rolle, die er 2019/20 dort erneut verkörpern wird.

Sein Debüt auf der Luisenburg gab Gunnar Frietsch 2019 in „Zucker“ und freut sich nun sehr, in der kommenden Saison in die Rolle des Adso in „Der Name der Rose” eintauchen zu dürfen.

In der Spielzeit 2019 ist Gunnar Frietsch in ZUCKER zu sehen.

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