Spielzeit 2019

Familienmusical
MADAGASCAR – EIN MUSIKALISCHES ABENTEUER

Deutschsprachige Erstaufführung
nach dem DreamWorks-Animationsfilm
Buch von Kevin Del Aguila
Musik und Gesangstexte von George Noriega & Joel Someillan
Deutsche Fassung von Christian Poewe

Ensemble
© Florian Miedl
Skipper (Chistopher Dederichs), Rico (Anne-Mette Riis), Kowalski (Jan Rogler) und Private Pinguin (Melanie Dull)
© Florian Miedl
Madagascar-Ensemble
© Florian Miedl
Alex, der Löwe (Stefan Reil) und Ensemble
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Lemur (Melanie Dull) und Fossa (Jan Rogler)
© Florian Miedl
Private (Melanie Dull), Kowalski (Jan Rogler), Rico (Anne-Mette Riis) und Skipper Pinguin (Christopher Dederichs)
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Marty, das Zebra (Mark Weigel) und Alex, der Löwe (Stefan Reil)
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Marty, das Zebra (Mark Weigel), Melman, die Giraffe (Christian Bindert), Gloria, das Nilpferd (Nadine Lauterbach) und Alex, der Löwe (Stefan Reil)
© Florian Miedl
Lemur (Yuri Yoshimura), King Julien Lemur (Torsten Ankert) und Melman (Christian Bindert) und Lemuren (Katja Frank und Melanie Dull)
© Florian Miedl
Skipper (Christopher Dederichs), Rico (Anne-Mette Riis), Kowalski (Jan Rogler) und Private Pinguin (Melanie Dull)
© Florian Miedl

Wie süß ist doch das Leben im Zoo für den Löwen Alex und seine Freunde: Regelmäßig werden sie gefüttert und immerzu freundlich bestaunt. Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken: Sie alle – Alex, die Giraffe Melman, das Zebra Marty und die Nilpferd-Dame Gloria – sind eingesperrt.

Marty stinkt das. Er lässt sich von den mutigen Pinguinen zu einem Ausbruchsversuch überreden und das hat Folgen, nicht nur für ihn: Auch die anderen Tiere geraten in ein heilloses Durcheinander, werden in Richtung Afrika verschifft und landen schließlich auf der Insel Madagascar.

Jetzt sind sie ihr bequemes Leben endgültig los und müssen sich in der „echten“ Wildnis bewähren. Sie lernen die Lemuren und deren König Julien kennen und bekommen es mit ganz besonderen Raubtieren zu tun.

Um all diese Abenteuer unbeschadet zu überstehen, braucht es außerdem viel Humor, noch mehr Musik und eine Choreografie, die die Wildnis zum Tanzen bringt.

Schauspiel
DIE PÄPSTIN

Schauspiel von Susanne Felicitas Wolf
nach dem Bestsellerroman von Donna Woolfolk Cross

Johanna (Eli Wasserscheid)
© Florian Miedl
Johanna (Eli Wasserscheid), Gerold (Christian Sengewald) und Tod (Lukas Schöttler)
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Matthias (Jost op den Winkel) und Johanna (Eli Wasserscheid). Oben: Die junge Johanna
© Florian Miedl
Tod (Lukas Schöttler) und Hrotrud (Nikola Norgauer)
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Gerold (Christian Sengewald), Mörder (Paul Kaiser), Daniel (Michael von Hohenberg), Mörder (Jost op den Winkel), Johanna (Eli Wasserscheid), Arsenius (Armin Köstler), Schranze (David Zieglmaier), Anastasius (Oliver Möller) und Ensemble
© Florian Miedl
Mörder (Paul Kaiser) und Gerold (Christian Sengewald)
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Schranze (David Zieglmaier), Johanna (Eli Wasserscheid) und Ensemble
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Tod (Lukas Schöttler), Johanna (Eli Wasserscheid) und Ensemble
© Florian Miedl
Aio (David Zieglmaier), Arsenius (Armin Köstler), Sergius (Philipp Rudig), Kaiser Lothar (Martin Brunnemann), Anastasius (Oliver Möller), Gerold (Christian Sengewald), Leo (Paul Kaiser), Cello (Susanne Hirsch), Tod (Lukas Schöttler) und Ensemble
© Florian Miedl
Aio (David Zieglmaier) und Benedikt (Jost op den Winkel)
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Johanna (Eli Wasserscheid), Sergius (Philipp Rudig) und Ensemble
© Florian Miedl
Tod (Lukas Schöttler), Benjamin (Paul Kaiser), Madalgis (Nikola Norgauer) und Johanna (Eli Wasserscheid)
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Abt (David Zieglmaier), Tod (Lukas Schöttler), Madalgis (Nikola Norgauer) und Ensemble
© Florian Miedl
Gerold (Christian Sengewald), Odo (Philipp Rudig), Bischof Fulgentius (Michael von Hohenberg), Theda (Kristin Lenhardt) und Johanna (Eli Wasserscheid)
© Florian Miedl
Arsenius (Armin Köstler) und der junge Anastasius (Philipp Kastner)
© Florian Miedl

Bis heute ist sie Geheimnis und Legende, die einzige Frau, die jemals auf dem Thron Petri in Rom als Päpstin residiert haben soll: Johanna von Ingelheim.

Im frühen 9. Jahrhundert lehnt sie sich gegen ihre untergeordnete Rolle auf und sucht ihre Bestimmung. Schwankend zwischen der göttlichen Berufung und ihren Gefühlen, treiben sie die Kriegswirren bis nach Rom. Dort findet die kluge und gebildete Frau als Benediktinerpater verkleidet Zugang zum Vatikan und erlangt die Gunst des Heiligen Vaters.

Am Ende wird sie als Papst Johannes zum Oberhaupt der gesamten Christenheit bestimmt. Doch ihre Gefühle als Frau lassen sich nicht unterdrücken und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf: Johanna wird schwanger.

Die Geschichte der Päpstin ist historisch umstritten, aber zeitlos als Exempel für den Kampf um ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben. Eine große Erzählung und ein sensationeller historischer Stoff.

Musical
GREASE

Rock ´n´ Roll Musical
Buch, Musik und Liedtexte von Jim Jacobs & Warren Casey
Deutsche Fassung von Frank Tannhäuser

Ensemble
© Florian Miedl
Ensemble
© Florian Miedl
Danny (Lucas Baier)
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Sandy (Lisa Radl) und Danny (Lucas Baier)
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Teenage Angel (Torsten Ankert), Frenchie (Anastasia Troska), Ensemble und Luisenburg Band
© Florian Miedl
Frenchie (Anastasia Troska)
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Johnny Casino (Jendrik Sigwart), Sonny (Adrian Burri), Roger (Jan Rogler), Kenickie (Nico Schweers), Danny (Lucas Baier) und Doodie (Christopher Dederichs)
© Florian Miedl
Kenickie (Nico Schweers) und Ensemble
© Florian Miedl
Danny (Lucas Baier), Roger (Jan Rogler), Kenickie (Nico Schweers), Sonny (Adrian Burri), Doodie (Christopher Dederichs), Ensemble (Josephine Kindl), Patti (Nadine Lauterbach) und Ensemble
© Florian Miedl
Patti (Nadine Lauterbach), Jan (Melanie Dull), Frenchi (Anastasia Troska), Sandy (Lisa Radl), Marty (Yuri Yoshimura), Rizzo (Fides Groot Landeweer) und Ensemble
© Florian Miedl
Jan (Melanie Dull), Frenchi (Anastasia Troska), Sandy (Lisa Radl), Marty (Yuri Yoshimura) und Rizzo (Fides Groot Landeweer)
© Florian Miedl
Doodie (Christopher Dederichs), Kenickie (Nico Schweers), Sonny (Adrian Burri), Danny (Lucas Baier) und Roger (Jan Rogler)
© Florian Miedl
Danny (Lucas Baier), Chacha (Josephine Kindl) und Ensemble
© Florian Miedl
Ensemble
© Florian Miedl
Jan (Melanie Dull), Doodie (Christopher Dederichs), Roger (Jan Rogler), Frenchi (Anstasia Troska), Danny (Lucas Baier), Sonny (Adrian Burri), Rizzo (Fides Groot Landeweer), Kenickie (Nico Schweers) und Marty (Yuri Yoshimura)
© Florian Miedl

Der Sommer ist zu Ende, die Schule hat begonnen. Danny, sonst so cool wie seine Lederjacke, gerät aus der Fassung, als plötzlich sein Urlaubsflirt Sandy vor ihm steht. Sie, hübsch und brav, weiß nicht, wie sie mit dem Sturm der Gefühle umgehen soll, die plötzlich über sie hereinbrechen.

Vielleicht helfen da die „Pink Ladies“, zu der die Mädchen sich zusammenschließen, um einander Halt zu geben. Wie die Jungs der „Burger Palace Boys“, in der Danny und seine Freunde sich gegenseitig anfeuern.

Im Überschwang der Jugend kommt es zu Missverständnissen und vielerlei Irrungen, die Sandy und Danny überstehen müssen, wollen sie zueinander finden.

So oder so: Jungen und Mädchen müssen erwachsen werden, heute wie damals. In Grease machen sie das mit hüftschwingenden Choreografien und dem augenzwinkernden Spiel mit den Versatzstücken der unvergessenen 50er Jahre. Wie es sich für ein Rock-‘n’-Roll-Musical gehört, das Hits wie „You´re the one that I want“ und „Summer Nights“ präsentiert.

Buch, Musik und Liedtexte von Jim Jacobs & Warren Casey
Deutsche Fassung von Frank Tannhäuser

“GREASE”  wird präsentiert durch eine Sondervereinbarung mit Theatrical Rights Worldwide, LLC 1180 Avenue of the Americas, Suite 640, New York, NY 10036 – www.theatricalrights.com

Schauspiel
SHAKESPEARE IN LOVE

Nach dem Drehbuch von Marc Norman & Tom Stoppard
Bühnenfassung von Lee Hall
Musik von Paddy Cunneen
Deutsch von Corinna Brocher

Ensemble
© Florian Miedl
Will Shakespeare (Marc Schöttner) und Lord Wessex (Georg Münzel)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried) und Will Shakespeare (Marc Schöttner)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried), Will Shakespeare (Marc Schöttner) und Ensemble
© Florian Miedl
Königin und Ensemble
© Florian Miedl
Will Shakespeare (Marc Schöttner), Lord Wessex (Georg Münzel), Viola de Lesseps (Ricarda Seifried) und Amme (Nikola Norgauer)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried), Sam (Matthias Zeeb) und Ensemble
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried)
© Florian Miedl
Christopher Marlowe (Andreas Thiele), Will Shakespeare (Marc Schöttner) und Amme (Nikola Norgauer)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried) und Will Shakespeare (Marc Schöttner)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried), Lord Wessex (Georg Münzel) und Ensemble
© Florian Miedl
Philip Henslowe (Paul Kaiser) und Will Shakespeare (Marc Schöttner)
© Florian Miedl
Christopher Marlowe (Andreas Thiele) und Will Shakespeare (Marc Schöttner)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried) und Amme (Nikola Norgauer)
© Florian Miedl
Hund (Matthias Zeeb), Hundetrainer (Jost op den Winkel), Tilney (Armin Köstler) und Richard Burbage (Martin Brunnemann)
© Florian Miedl
Will Shakespeare (Marc Schöttner)
© Florian Miedl
Frees (Matthias Zeeb), Lambert (David Zieglmaier), Philip Henslowe (Paul Kaiser) und Fennyman (Butz Buse)
© Florian Miedl

Will Shakespeare ist verzweifelt. Er muss gleich zwei neue Theaterstücke schreiben, doch ihm fehlen die zündenden Ideen. Es mangelt ihm an Inspiration. Zum Glück betritt die zauberhafte Lady Viola die Szene und mit ihr wird aus dem Leben Theater und die Liebe zur Kunst.

Viola, die das Theater liebt, ist dummerweise schon mit Lord Wessex verlobt worden, der weder Sinn für das Theaterspiel noch für die Sehnsüchte seiner Braut besitzt. Die möchte zu gerne auf die Bühne, was Frauen im elisabethanischen Zeitalter streng verboten ist. Mutig wagt sie es trotzdem: Als Mann verkleidet bricht sie sämtliche Konventionen und als Frau Shakespeares Herz.

Ihre Doppelrolle verwirrt alle, genauso wie ihre Liebe zum Theater alle überfordert. Nur Will macht aus dieser Liebe Kunst, indem er sein Leben, seine Liebe zu Viola auf die Bühne bringt: Romeo und Julia, eine der ergreifendsten Liebesgeschichte, ist geboren.

Shakespeare in Love in einer Bühnenfassung von Lee Hall, nach dem Drehbuch von Marc Norman und Tom Stoppard und mit der Bühnenmusik von Paddy Cunneen. Deutsch von Corinna Brocher.

Musical
ZUCKER

Uraufführung
Von Birgit Simmler und Paul Graham Brown

Ensemble
© David Sünderhauf
Gspusi (Nadine Lauterbach)
© David Sünderhauf
Eli Brandenburg (Sanni Luis) und Ensemble
© David Sünderhauf
Richard Claudet (Björn Schäffer)
© David Sünderhauf
Florentin Schmidt (Lukas Sandmann) und Franzi (Marina Granchette)
© David Sünderhauf
Bürgermeister Schmidt (Frank Logemann)
© David Sünderhauf
Preußischer Wissenschaftlicher (Matthias Zeeb)
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Stadtrat Reisinger (Mark Weigel)
© David Sünderhauf
Ein Verehrer (Gunnar Frietsch)
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Trauernde (Annemarijn Maandag und Ensemble)
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Mutter (Angelina Arnold)
© David Sünderhauf
Heinrich Merck (Patrick Miller) und Florentin Schmidt (Lukas Sandmann)
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Ensemble
© Harald Dietz
Ensemble, Elisabeth Brandenburg (Sanni Luis) und Stadtrat Reisinger (Mark Weigel)
© Harald Dietz
Ensemble
© Harald Dietz
Florentin Schmidt (Lukas Sandmann) und Spionin Franzi (Marina Granchette), im Hintergrund Sekretärin (Carmen Wiederstein)
© Harald Dietz
Ensemble
© Harald Dietz
Ensemble
© Harald Dietz
Spionin Franzi (Marina Granchette) und Franzis Vater (Georg Münzel)
© Harald Dietz
Florentin Schmidt (Lukas Sandmann), Spionin Franzi (Marina Granchette) und Ensemble
© Harald Dietz
Ensemble
© Harald Dietz
Bürgermeister Schmidt (Frank Logemann) und Ensemble
© Harald Dietz
Spionin Franzi (Marina Granchette), Florentin Schmidt (Lukas Sandmann) und Heinrich Merck (Patrick Miller)
© Harald Dietz

Hamburg, 1809. Der Handel blüht, besonders der Schmuggel mit dem Luxusgut Zucker. Das Handelsembargo Napoleons gegen England hat auch Florentin Schmidt reich gemacht. Als er von Franzi, Spionin wider Willen, verraten wird, kehrt er in seine Heimat zurück: Wunsiedel.

Dort bahnen sich neue Geschäfte an. Zucker ist das weiße Gold der Zeit. Florentin findet in seiner Heimat dubiose Mittel und Wege, Zucker zu schmuggeln und experimentiert mit Rübenzucker, dem Stoff der Zukunft.

Doch der Weg zu Reichtum im Fichtelgebirge ist steinig. Franzi wird auch in Wunsiedel zur Spionin und steht bald zwischen Liebe und Verrat. Als die geheime Zuckerfabrikation aufzufliegen droht, ist sie nicht die Einzige mit einem Motiv für den Verrat am „süßen“ Leben.

Historisch belegte Tatsachen sind der Stoff, aus dem Birgit Simmler das komödiantische Musical als Auftragswerk geschrieben hat. Mit viel Augenzwinkern erzählt sie von der Kleinstadt, ihren Bewohnern und den Banden der Familie und der Politik. Eingebettet in eine süße Liebesgeschichte kommen die großen Zeitläufte in den Blick, die auch in Wunsiedel ihre Spuren hinterlassen haben.

Uraufführung
von Birgit Simmler (Idee, Buch, Übersetzung Liedtexte) und
Paul Graham Brown (Musik, englische Liedtexte).

Xtra im Zirkuszelt
DER AUFHALTSAME AUFSTIEG DES ARTURO UI

Von Bertolt Brecht
Gastspiel in Kooperation mit dem Theater Wasserburg, den Stelzern aus Landsberg am Lech, der Familie Frank vom „Circus Boldini“

Ensemble
© Florian Miedl
Arturo Ui (Hilmar Henjes) und Stelzenläufer
© Florian Miedl

Arturo Ui ist ein Gangster, wie er im Buche steht. Hemmungslos bahnt er sich seinen Weg ganz nach oben. Da, wo Wirtschaft, Politik und die Spitzen der Gesellschaft sich ihre Pfründe sichern und den Staat zu ihren Gunsten ausplündern. Der kriminelle Ui weiß diese Umstände für sich zu nutzen und manipuliert mit allen Mitteln die Mächtigen.

Er macht das auf seine unnachahmliche Art und bringt die Verhältnisse zum Tanzen. Die korrupte Welt wird zu einer riesengroßen Sause, einem circensischen Abenteuer, das wie ein Tanz auf dem Vulkan wirkt. Ein einziger Spaß, wäre die Sache nicht so ernst.

Bertolt Brechts spannender Politthriller entfaltet im Zirkuszelt seine ganze theatralische Wucht und seine bissige, überzeichnete Wahrheit. Und das nicht nur mit Blick auf die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, sondern für alle Zeiten.

ARTURO UI spielt in einem authentischen Zirkuszelt auf dem Festplatz in Wunsiedel, mit Akrobaten, Stelzenläufern, Tieren, Musik und – selbstverständlich – Schauspielern.

Eine Produktion des Theaters Die Stelzer aus Landsberg am Lech in einer Inszenierung des Theaters Wasserburg mit dem Circus Boldini.

Die Operette
EIN WALZERTRAUM

Operette in drei Akten
Musik von Oscar Straus

Libretto von Felix Dörmann und Leopold Jacobson

Gastspiel der Operettenbühne Wien

Ein Walzertraum
© Claudius Schutte

Ein fescher Wiener Leutnant heiratet. Seine Braut, die Prinzessin eines kleinen Fürstentums, ist liebreizend und fesch. Trotzdem ist der Bräutigam schon am Hochzeitstag unglücklich und flieht seine eigene Hochzeit. Die Hochzeitsgesellschaft ist zu Recht irritiert und vermutet das Schlimmste. Sie macht sich auf die Suche nach dem Abtrünnigen und findet ihn – genau, beim Walzer!

Das liegt allein am Heimweh. Der Bräutigam sehnt sich nach seiner Heimatstadt Wien, nach der Walzerseligkeit und dieser besonderen Atmosphäre aus Musik, Leichtigkeit und Lebenslust.

Oscar Straus berühmte Operette feiert dieses Bilderbuch-Wien mit unvergleichlichen Melodien und dem echten Wiener Walzer, der am Ende – wie sollte es anders sein – alle beglückt. Ein wahrhaftiger Walzertraum, der mit seiner Mischung aus Witz, Charme und Schwung zu den ganz großen Operetten aus der klassischen Zeit gehört.

Orchester und Ensemble der Operettenbühne Wien
Inszenierung: Prof. Heinz Hellberg
Musikalische Leitung: Laszlo Gyüker

Die Oper
FIDELIO

von Ludwig van Beethoven
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Josef Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke

Gastspiel der Landesbühnen Sachsen

Stephanie Krone und Dirk Konnerth
© Pawel Sosnowski
Fidelio
© Pawel Sosnowski

«Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.» Ungeachtet dieser Forderung in Artikel 1 der UN-Menschenrechtscharta von 1948, die den Ruf nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aus Zeiten der Französischen Revolution zitiert, werden auch heutzutage in den erstarkenden Diktaturen dieser Welt unbequeme Kritiker ausgeschaltet und ohne rechtsstaatliche Verfahren in Gefängnissen weggesperrt.

Beethoven, der sich den Idealen der Französischen Revolution auch in postrevolutionären Zeiten verpflichtet fühlte, schrieb mit FIDELIO eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt: Obwohl die Oper – den restaurativen Verhältnissen der damaligen Zeit entsprechend – in ein Gefängnis führt, siegt Gerechtigkeit über Tyrannenwillkür.

Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem wahrheitsliebenden und mutigen Gatten, der seit zwei Jahren spurlos verschwunden ist. In letzter Minute kann sie durch beherztes Eingreifen den Mord Pizarros an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

Die Oper, die wie ein Singspiel beginnt und als große Oper vom Kerkerdunkel ans Licht führt, mündet im Zusammenhang mit einer Generalamnestie aller Gefangenen – ähnlich wie später die IX. Sinfonie mit ihrem Vokalfinale – in ein Oratorium: Ein «Hohelied der Freiheit».

LuisenburgXtra
Neugirg & Zieglmaier
Satirische Lesung

Norbert Neugirg und David Zieglmaier
© Luisenburg-Festspiele

Zwei gute Bekannte, Norbert Neugirg und David Zieglmaier, haben sich zusammengetan und präsentieren satirische Texte. Literatur von Heinrich Heine über Joachim Ringelnatz bis Robert Gernhardt ist Teil der Lesung. Um aber zum Gesprochenen auch noch geblasenes Blech anbieten zu können, wird dem Vernehmen nach noch an einem Jagdsignal geübt. Ein sarkastisch-humoristisches Duett, bei der auch Neugirgs Provokationen gegenüber Franken nicht ausbleiben werden.

Humor und Tiefgang vom Feinsten!

LuisenburgXtra
Zydeco Annie and the Swamp Cats
The Spirit of New Orleans

Zydeco Annie
© Christoph Mittermüller

Anja Baldauf alias Zydeco Annie holt mit ihrem Akkordeon den Mississippi und die Cajun- und Zydecomusik, die Tanzmusik des heißen Südens, ins Fichtelgebirge.

Der Geist von New Orleans, mit seiner Multikultur und Lebensart, kommt auf die Luisenburg und feiert ein musikalisches Fest voll prickelnder, scharfer Exotik. Das gab es noch nie.

LuisenburgXtra
Stefan “Das Eich” Eichner
spielt Reinhard Mey

Das Eich
© Matthias Kimpel

Der eine ist ein einfühlsamer Liedermacher, der andere eine Legende als Chansonnier – Stefan Eichs Interpretation der Lieder von Reinhard Mey sind eine Hommage an ein Werk, das Musikgeschichte geschrieben hat. Eichner, den Reinhard Mey persönlich autorisiert hat, weckt die bekannten Lieder zu neuem Leben.

LuisenburgXtra
Maria Kempken & Mister Fox
Liebeswahn

Liebeswahn
© Mister Fox

Sie spielt, tanzt und singt: Maria Kempken, ein Publikumsliebling der Festspiele, kommt mit ihrem ersten musikalischen Soloprogramm nach Wunsiedel.

Sie nimmt sich an einem Abend die Liebe vor und präsentiert Lieder und Texte voller Sehnsucht, Lust und Hingabe. Getragen durch ihre Stimme und begleitet von ihrer Band Mister Fox, entführt sie ihr Publikum in eine ergreifende Welt.

LuisenburgXtra
Die Buschs
Zauberei, Comedy, Trash

Die Buschs
© Alexander Knobl

4000 Shows in 14 Ländern: die beiden Buschs touren mit ihrer unvergleichlichen Show, die in keine Schublade passt, durch die Welt und feiern mit ihrer schrägen Zauberei und ihrer skurrilen Musik-Comedy wahre Triumphe.

Dabei lassen die Meister der modernen Clownerie nichts aus. Unvergleichlich!

Gastspiele & Konzerte
The Magnets
Rock the Opera
Michael Jackson Tribute
Da Blechhauf´n
EAV
Süden II
Beat Fieber
Andy Lang
Operettengala
Carmina Burana
Rock im Fels
Manfred Mann´s Earth Band
Glenn Hughes

The Magnets
A-Cappella Sensation aus London

Die sechs hochkarätigen Sänger der britischen Kultband “The Magnets” sind ein Phänomen. “Dieses akustische Phänomen muss man sehen und hören, um es zu glauben”, schrieb THE GUARDIAN. Kein Wunder, denn die perfekten Musiker zelebrieren mit viel Humor und Witz ihre Klangkunst.

Das erste Mal auf der Luisenburg. Eine Premiere!

Hier ein akustischer und optischer Vorgeschmack:
The Magnets auf Youtube

Weitere Infos: themagnets.com

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