Spielzeit 2019

Familienmusical
MADAGASCAR – EIN MUSIKALISCHES ABENTEUER

Deutschsprachige Erstaufführung
nach dem DreamWorks-Animationsfilm
Buch von Kevin Del Aguila
Musik und Gesangstexte von George Noriega & Joel Someillan
Deutsche Fassung von Christian Poewe

Ensemble
© Florian Miedl
Skipper (Chistopher Dederichs), Rico (Anne-Mette Riis), Kowalski (Jan Rogler) und Private Pinguin (Melanie Dull)
© Florian Miedl
Madagascar-Ensemble
© Florian Miedl
Alex, der Löwe (Stefan Reil) und Ensemble
© Florian Miedl
Lemur (Melanie Dull) und Fossa (Jan Rogler)
© Florian Miedl
Private (Melanie Dull), Kowalski (Jan Rogler), Rico (Anne-Mette Riis) und Skipper Pinguin (Christopher Dederichs)
© Florian Miedl
Marty, das Zebra (Mark Weigel) und Alex, der Löwe (Stefan Reil)
© Florian Miedl
Marty, das Zebra (Mark Weigel), Melman, die Giraffe (Christian Bindert), Gloria, das Nilpferd (Nadine Lauterbach) und Alex, der Löwe (Stefan Reil)
© Florian Miedl
Lemur (Yuri Yoshimura), King Julien Lemur (Torsten Ankert) und Melman (Christian Bindert) und Lemuren (Katja Frank und Melanie Dull)
© Florian Miedl
Skipper (Christopher Dederichs), Rico (Anne-Mette Riis), Kowalski (Jan Rogler) und Private Pinguin (Melanie Dull)
© Florian Miedl

Wie süß ist doch das Leben im Zoo für den Löwen Alex und seine Freunde: Regelmäßig werden sie gefüttert und immerzu freundlich bestaunt. Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken: Sie alle – Alex, die Giraffe Melman, das Zebra Marty und die Nilpferd-Dame Gloria – sind eingesperrt.

Marty stinkt das. Er lässt sich von den mutigen Pinguinen zu einem Ausbruchsversuch überreden und das hat Folgen, nicht nur für ihn: Auch die anderen Tiere geraten in ein heilloses Durcheinander, werden in Richtung Afrika verschifft und landen schließlich auf der Insel Madagascar.

Jetzt sind sie ihr bequemes Leben endgültig los und müssen sich in der „echten“ Wildnis bewähren. Sie lernen die Lemuren und deren König Julien kennen und bekommen es mit ganz besonderen Raubtieren zu tun.

Um all diese Abenteuer unbeschadet zu überstehen, braucht es außerdem viel Humor, noch mehr Musik und eine Choreografie, die die Wildnis zum Tanzen bringt.

Kreativ-Team

Musikalische Leitung: Philipp Riedel
Regie: Anatol Preissler
Choreografie: Kerstin Ried
Bühne: Thomas Pekny
Kostüme: Marrit van der Burgt, Karen de Meijer
Maske: Heiko Hartmann
1.Regie-Assistenz: Cesca Carnieer
2.Regie-Assistenz: Matthias Kirsch

Darsteller

Alex, der Löwe: Stefan Reil
Marty, das Zebra: Mark Weigel
Melman, die Giraffe: Christian Bindert
Gloria, das Nilpferd: Nadine Lauterbach
King Julien Lemur, Zeke, Kapitän, Polizist:
Torsten Ankert
Maurice Lemur, Mason, Tierärztin:
Sandra Maria Germann
Skipper Pinguin, Lemur, Kellner, Fossa:
Christopher Dederichs
Kowalski Pinguin, Fossa-Anführer, Lemur, Kellner:
Jan Rogler
Rico Pinguin, Lars Lemur, Fossa, Ensemble:
Fides Groot Landeweer
Private Pinguin, Mort, Lemur, Kellner:
Melanie Dull

 

Cover Marty, Cover Kowalski, Lemur, Kellner, Fossa, Ensemble: Adrian Burri
Zelda, Candy Hammerbeine, Alte Dame, Lynn Lemur, Kellner, Fossa, Ensemble: Lisa Radl
Tierwärter, Lemur, Kellner, Fossa, Ensemble:
Yuri Yoshimura

Talente

Katja Frank, Melanie Schrenk, Magdalena Schrenk, Johanna Schrenk, Ewa Pankowska, Marlene Spielvogel

„Die Luisenburg ‘groovt’ also, was das Zeug hält.“
Pressebericht zur Premiere

Die diesjährige Premiere des Familienmusicals „Madagascar“ wurde von der Presse einhellig gelobt. „Mit dem einstündigen Familienstück hat man genau ins Schwarze getroffen“, findet die Redaktion des Regionalsenders für Oberfranken, „tvo“. Nicht weniger positiv fällt die Kritik der Zeitung „DER NEUE TAG“ aus: „Das, was herausgekommen ist, kann sich hören und sehen lassen: Das hat Tempo, das hat Schwung, das hat Dynamik.“

Hervorgehoben wurde die tänzerische und gesangliche Umsetzung der eingängigen Songs aus dem Film, für die der musikalische Leiter Philipp Riedel verantwortlich zeichnet: „[…] gesanglich sind die Stücke gut bis exzellent geworden […]“, und: „Auch das Tänzerische ist gut aufeinander abgestimmt, vor allem die Choreographie (verantwortlich: Kerstin Ried) der singenden Steaks […]“, so „tvo“ in der Kritik weiter. „Die Luisenburg ‘groovt’ also, was das Zeug hält.“

Doch auch die anderen künstlerischen Beteiligten freuen sich über die herausragende Resonanz der Presse, die schreibt: „Und die herrlichen Kostüme (verantwortlich: Marrit von Burg, Karen de Meijer) tragen das Übrige zum Erfolg bei“ (DER NEUE TAG).

Dergleichen stellt die Presse die Schauspieler heraus: „Stimmungsmacher und begnadete tanzende Sänger sind die vier Pinguine“, die von Christopher Dederichs, Jan Rogler, Anne-Mette Riis und Melanie Dull „herrlich schräg“ dargestellt würden. „Als impulsiver Animateur schlechthin agiert Torsten Ankert in der Rolle des King Julien auf Madagascar“, so „DER NEUE TAG“ weiter.

Auch die „Frankenpost“ schreibt anerkennend: „[…] ein echter Komiker, Mark Weigel, steckt in Martys schwarz-weißer – oder weiß-schwarzer? – Haut.“ Die Giraffe „Melman“ wird dargestellt von “Christian Bindert […], der auch ohne langen Hals am Ende heldenhaft über sich hinauswächst.” Die „Frankenpost“ fährt fort: „Wie er [Alex] sich seine Traummahlzeit vorstellt […], ist eine von zahllosen Pointen, Gags und Geistesblitzen, mit denen Regisseur Preissler und sein ideengeladenes Team sowohl Kinder als auch deren mehr oder weniger erwachsenen Begleiter zum Lachen bringen.“

Als Resümee schreibt „DER NEUE TAG“: „[…] der Schlussapplaus und die „Zugabe“-Rufe belegen es: Ein gelungener und kindgerechter Auftakt in die diesjährige Luisenburg-Saison.“ Der Fernsehsender „tvo“ verbindet derweil sein Fazit mit einer Botschaft: „Die begeisterte Menge hat das Abenteuer für die ganze Familie richtiggehend gefeiert – das sollten Sie auch tun!“

Schauspiel
DIE PÄPSTIN

Schauspiel von Susanne Felicitas Wolf
nach dem Bestsellerroman von Donna Woolfolk Cross

Johanna (Eli Wasserscheid)
© Florian Miedl
Johanna (Eli Wasserscheid), Gerold (Christian Sengewald) und Tod (Lukas Schöttler)
© Florian Miedl
Matthias (Jost op den Winkel) und Johanna (Eli Wasserscheid). Oben: Die junge Johanna
© Florian Miedl
Tod (Lukas Schöttler) und Hrotrud (Nikola Norgauer)
© Florian Miedl
Gerold (Christian Sengewald), Mörder (Paul Kaiser), Daniel (Michael von Hohenberg), Mörder (Jost op den Winkel), Johanna (Eli Wasserscheid), Arsenius (Armin Köstler), Schranze (David Zieglmaier), Anastasius (Oliver Möller) und Ensemble
© Florian Miedl
Mörder (Paul Kaiser) und Gerold (Christian Sengewald)
© Florian Miedl
Schranze (David Zieglmaier), Johanna (Eli Wasserscheid) und Ensemble
© Florian Miedl
Tod (Lukas Schöttler), Johanna (Eli Wasserscheid) und Ensemble
© Florian Miedl
Aio (David Zieglmaier), Arsenius (Armin Köstler), Sergius (Philipp Rudig), Kaiser Lothar (Martin Brunnemann), Anastasius (Oliver Möller), Gerold (Christian Sengewald), Leo (Paul Kaiser), Cello (Susanne Hirsch), Tod (Lukas Schöttler) und Ensemble
© Florian Miedl
Aio (David Zieglmaier) und Benedikt (Jost op den Winkel)
© Florian Miedl
Johanna (Eli Wasserscheid), Sergius (Philipp Rudig) und Ensemble
© Florian Miedl
Tod (Lukas Schöttler), Benjamin (Paul Kaiser), Madalgis (Nikola Norgauer) und Johanna (Eli Wasserscheid)
© Florian Miedl
Abt (David Zieglmaier), Tod (Lukas Schöttler), Madalgis (Nikola Norgauer) und Ensemble
© Florian Miedl
Gerold (Christian Sengewald), Odo (Philipp Rudig), Bischof Fulgentius (Michael von Hohenberg), Theda (Kristin Lenhardt) und Johanna (Eli Wasserscheid)
© Florian Miedl
Arsenius (Armin Köstler) und der junge Anastasius (Philipp Kastner)
© Florian Miedl
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Bis heute ist sie Geheimnis und Legende, die einzige Frau, die jemals auf dem Thron Petri in Rom als Päpstin residiert haben soll: Johanna von Ingelheim.

Im frühen 9. Jahrhundert lehnt sie sich gegen ihre untergeordnete Rolle auf und sucht ihre Bestimmung. Schwankend zwischen der göttlichen Berufung und ihren Gefühlen, treiben sie die Kriegswirren bis nach Rom. Dort findet die kluge und gebildete Frau als Benediktinerpater verkleidet Zugang zum Vatikan und erlangt die Gunst des Heiligen Vaters.

Am Ende wird sie als Papst Johannes zum Oberhaupt der gesamten Christenheit bestimmt. Doch ihre Gefühle als Frau lassen sich nicht unterdrücken und so nimmt das Verhängnis seinen Lauf: Johanna wird schwanger.

Die Geschichte der Päpstin ist historisch umstritten, aber zeitlos als Exempel für den Kampf um ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben. Eine große Erzählung und ein sensationeller historischer Stoff.

Kreativ-Team

Regie: Birgit Simmler
Bühne, Kostüm: Karel Spanhak
Bühnenmusik, Cello: Susanne Hirsch
Kampfchoreographie: Annette Bauer
Dramaturgie: Hartmut Forche
Lichtdesign: Ollie Olma/Ben Busch
1. Regie-Assistenz: Michael Wilhelmer
2. Regie-Assistenz: Jessica Specht
Inspizienz: Günter Ziegler

Darsteller

Johanna: Eli Wasserscheid
Gerold: Christian Sengewald
Tod: Lukas Schöttler
Arsenius: Armin Köstler
Anastasius: Oliver Möller
Hrotrud, Richild, Kaiserin, Madalgis: Nikola Norgauer
Aeskulapius, Benjamin, Leo, Mörder: Paul Kaiser
Theodorus, Odo, Sergius, Mörder: Philipp Rudig
Vater, Kaiser Lothar: Martin Brunnemann
Abt, Aio, Schranze: David Zieglmaier
Matthias, Gottschalk, Benedikt, Mörder: Jost op den Winkel
Gudrun, Theda, Magd: Kristin Lenhardt
Bischof Fulgentius, Daniel: Michael von Hohenberg
Ennodius: Heinz Petri

Junge Talente

Junger Johannes: Paul Büttner, Colum Henkel, Paul Schug
Junger Anastasius: Philipp Kastner, Hannes Schmidt, Paul Schug
Junge Johanna: Pauline Jena, Anna Rabenstein

Bewegungschor

Johann Arzberger, René Bauer, Oliver Becher, Vera Braun, Frieda Frank, Elisabeth Gleißner, Stefan Kirsch, Oliver Pfauntsch, Aja Poot, Tim Reichel, Kurt Rodehau, Alexander Schiener, Emmy Tschentscher, Harald Weidmann

Aufführungsrechte: Thomas Sessler Verlag, Wien

„Hochklassiges Theater auf einer der schönsten Naturbühnen Deutschlands“
Die Presseberichte zur Premiere

Die Frankenpost nennt es „ein beeindruckendes Premierenstück“, die Nürnberger Nachrichten konstertieren eine „umjubelte Premiere auf der Luisenburg“, der Fränkische Tag findet, „das Stück fasziniert als Exempel für ein selbstbestimmtes Leben“ und Der Neue Tag zieht folgendes Fazit: „Ein spannendes Historien-Schauspiel mit grandiosen Darstellern, einer schlüssigen Dramaturgie und einem multidimensionalen Einsatz der Felsenbühne (verantwortlich: Karel Spanhak) erlebt das Publikum […] Es ist ganz großes Erzähltheater, das mit Recht auch großen Schlussapplaus erhält. “

Besonders Birgit Simmlers Regieeinfall, der Rolle des Todes symbolisch zu besetzen, erntet viel Lob: „Den Tod als allegorische Figur ins Spiel zu bringen, ist einer der Glücksgriffe, die Birgit Simmler bei ihrer Inszenierung gelungen sind. […] Lukas Schöttler spielt den Tod, bleich geschminkt im weißen Anzug. Nicht den Schrecken des Sensenmannes verströmt er, sondern die Milde eines unparteiischen Mittlers zwischen den Welten. Beim langen Schlussapplaus nach der Premiere am Freitag wird er vom Publikum mit Bravo-Rufen belohnt. Auch dafür, dass er mit seinen unaufgeregten Ansagen geholfen hat, durch die Geschichte zu führen, die die 600-Seiten-Romanvorlage von Donna Woolfolk Cross auf einen zweieinhalbstündigen Theaterabend verdichtet“, fährt die Frankenpost fort.

„DIE PÄPSTIN hat rundum begeistert“, stellt auch TVO fest und resümiert: „Hochklassiges Theater auf einer der schönsten Naturbühnen Deutschlands.“ (Zum Beitrag auf tvo.de)

Der Neue Tag schreibt dazu: „Der Kniff des Abends schlechthin wird in der Person des Todes verkörpert: Lukas Schöttler übernimmt – ganz in Weiß gewandet und geschminkt – diese symbolhafte Figur, die nicht nur den Part des Erzählers übernimmt, sondern dem vielfältigen Tod des Mittelalters ein Gesicht gibt. […] Der Tod wird zum Ritual der Zeit, selten wurde auf der Luisenburg in der Vergangenheit anmutiger gestorben als an diesem Abend.“

Auch der Fränkische Tag hebt Lukas Schöttler hervor: „Schöttler, ganz in Weiß mit langem Blondhaar, spielt ihn als mädchenhaften Todesengel, faszinierend und erschreckend wie bei Hofmannsthal.“ Schöttler wird nicht als einziger Schauspieler von der Presse erwähnt.

Sehr gute Kritiken bekommt die Hauptdarstellerin Eli Wasserscheid: „Eli Wasserscheid spielt sie [die Päpstin] grandios und mit enormem Einfühlungsvermögen. […] Ihre stärksten Momente jedoch hat sie, wenn sie allein auf der Bühne steht und Zwiesprache hält mit Gott. Große Gesten braucht die Schauspielerin nicht. Sie transportiert ihre Empfindungen mit ihrer nuancenreichen Stimme, ihrer aussagekräftigen Mimik.“, und, so die Frankenpost weiter: „Das Publikum feiert Wasserscheid lange – für ihre eindrucksvolle Darstellung, aber wohl auch für die mit allen damaligen Traditionen brechenden Ideen ihrer Päpstin, die Gott in allem sieht, wo Liebe ist.“

Die Redaktion der Zeitung Der Neue Tag weiß indes: „Ein Stück wie „Die Päpstin“ lebt natürlich von einer adäquaten Besetzung der Titelrolle: Mit Eli Wasserscheid hat Simmler eine Traum-„Päpstin“ gefunden, die mit einem starkem Ausdruck, Energie und Gefühl vollends überzeugen kann. Dies gilt ebenso für ihren Geliebten und Verehrer Gerold, der von Christian Sengewald dargestellt wird.“

Weiter schreibt der Fränkische Tag: „Eli Wasserscheid, Kommissarin im Franken-Tatort, brilliert in der Titelrolle. […] Ihre [der Päpstin und Gerolds] Liebesvereinigung später am Vatikan unter Johannas goldenem Chormantel ist ein Schwelgen in Schönheit wie auf einem Gemälde von Gustav Klimt. Die Besetzung des Parts mit Christian Sengewald und Eli Wasserscheid ist ein Glücksgriff.“

Das Ensemble erfährt Lob und weitere Darsteller werden hervorgehoben, wie hier durch die Frankenpost: „Martin Brunnemann spielt den fanatischen Dorfpriester erschreckend brutal. Als engstirnigen Fundamentalisten, für den Gott entweder straft oder belohnt, nie einfach nur liebt“, und: „Nikola Norgauer (die zuvor schon als Hebamme Hrotrud in einem langen, eindrucksvollen Todeskampf einem „Gottesgericht“ zum Opfer gefallen ist) bringt die gekränkte Markgräfin Richild in ihrer Eifersucht authentisch auf die Bühne.“ Über Brunnemann heißt es im Fränkischen Tag: „Lebendige, wissbegierige Frauen sind ihm verhasst, für ihn sind sie nur zum Kinderkriegen geschaffen.“

Der Neue Tag ergänzt: „Die Riege der Darsteller überzeugt durch die Bank, selbst jene Akteure, die mehrere Rollen übernehmen – beispielhaft seien Paul Kaiser und Nikola Norgauer genannt – können ihren Figuren eine erstaunliche Tiefe verleihen. Einen dicken Extra-Applaus haben die drei Kinder-Darsteller des Abends – Paul Büttner, Hannes Schmidt und Anna Rabenstein – verdient sowie der Bewegungschor, der in den gut choreographierten Massenszenen zum Einsatz kommt.“

Gerade auch die musikalische Umsetzung, allen voran durch die Cellistin Susanne Hirsch, hat einen großen Eindruck hinterlassen: „„Nothing else matters“, der alte „Metallica“-Klassiker, durchdringt in einer atemberaubenden Cello-Version die Stille. […] Simmler dokumentiert in ihrer Inszenierung auch die Grausamkeit (hervorragend abstrakt und musikalisch dargestellt), den Aberglauben, die Unwissenheit und den (kirchlichen) Fanatismus, der das 9. Jahrhundert dominierte“, so Der Neue Tag.

Auch der Fränkische Tag lobt Birgit Simmlers Arbeit: „Sie, künstlerische Leiterin der Luisenburg-Festspiele, trifft mit ihrer Inszenierung den Nerv der Zeit, ohne plump zu aktualisieren. Sie blättert die Lebensstationen des Mädchens aus dem Rheinischen wie in einem Bilderbogen auf. Was die epische Darstellung an Lösungsspannung einbüßt, gewinnt sie an bildstarken, oft beklemmenden Szenen, so dass die zweieinhalb Stunden Spieldauer wie im Flug vergehen. […] Birgit Simmler gelingen Bilder von suggestiver Wucht. Schockierend sind die zahlreichen Gewaltchoreografien.“

Die Frankenpost würdigt: „Beim Überfall der Normannen lässt sie [Birgit Simmler] kein Komparsen-Heer aufmarschieren. Allein der Tod schwingt sein Schwert und mäht die Menschen aus der Entfernung nieder. Eine beeindruckend exakt gesetzte Choreografie des Gemetzels.“ Dies sei „furios choreografiert von Annette Bauer“, meint der Fränkische Tag.

Musical
GREASE

Rock ´n´ Roll Musical
Buch, Musik und Liedtexte von Jim Jacobs & Warren Casey
Deutsche Fassung von Frank Tannhäuser

Ensemble
© Florian Miedl
Ensemble
© Florian Miedl
Danny (Lucas Baier)
© Florian Miedl
Sandy (Lisa Radl) und Danny (Lucas Baier)
© Florian Miedl
Teenage Angel (Torsten Ankert), Frenchie (Anastasia Troska), Ensemble und Luisenburg Band
© Florian Miedl
Frenchie (Anastasia Troska)
© Florian Miedl
Johnny Casino (Jendrik Sigwart), Sonny (Adrian Burri), Roger (Jan Rogler), Kenickie (Nico Schweers), Danny (Lucas Baier) und Doodie (Christopher Dederichs)
© Florian Miedl
Kenickie (Nico Schweers) und Ensemble
© Florian Miedl
Danny (Lucas Baier), Roger (Jan Rogler), Kenickie (Nico Schweers), Sonny (Adrian Burri), Doodie (Christopher Dederichs), Ensemble (Josephine Kindl), Patti (Nadine Lauterbach) und Ensemble
© Florian Miedl
Patti (Nadine Lauterbach), Jan (Melanie Dull), Frenchi (Anastasia Troska), Sandy (Lisa Radl), Marty (Yuri Yoshimura), Rizzo (Fides Groot Landeweer) und Ensemble
© Florian Miedl
Jan (Melanie Dull), Frenchi (Anastasia Troska), Sandy (Lisa Radl), Marty (Yuri Yoshimura) und Rizzo (Fides Groot Landeweer)
© Florian Miedl
Doodie (Christopher Dederichs), Kenickie (Nico Schweers), Sonny (Adrian Burri), Danny (Lucas Baier) und Roger (Jan Rogler)
© Florian Miedl
Danny (Lucas Baier), Chacha (Josephine Kindl) und Ensemble
© Florian Miedl
Ensemble
© Florian Miedl
Jan (Melanie Dull), Doodie (Christopher Dederichs), Roger (Jan Rogler), Frenchi (Anstasia Troska), Danny (Lucas Baier), Sonny (Adrian Burri), Rizzo (Fides Groot Landeweer), Kenickie (Nico Schweers) und Marty (Yuri Yoshimura)
© Florian Miedl

Der Sommer ist zu Ende, die Schule hat begonnen. Danny, sonst so cool wie seine Lederjacke, gerät aus der Fassung, als plötzlich sein Urlaubsflirt Sandy vor ihm steht. Sie, hübsch und brav, weiß nicht, wie sie mit dem Sturm der Gefühle umgehen soll, die plötzlich über sie hereinbrechen.

Vielleicht helfen da die „Pink Ladies“, zu der die Mädchen sich zusammenschließen, um einander Halt zu geben. Wie die Jungs der „Burger Palace Boys“, in der Danny und seine Freunde sich gegenseitig anfeuern.

Im Überschwang der Jugend kommt es zu Missverständnissen und vielerlei Irrungen, die Sandy und Danny überstehen müssen, wollen sie zueinander finden.

So oder so: Jungen und Mädchen müssen erwachsen werden, heute wie damals. In Grease machen sie das mit hüftschwingenden Choreografien und dem augenzwinkernden Spiel mit den Versatzstücken der unvergessenen 50er Jahre. Wie es sich für ein Rock-‘n’-Roll-Musical gehört, das Hits wie „You´re the one that I want“ und „Summer Nights“ präsentiert.

Buch, Musik und Liedtexte von Jim Jacobs & Warren Casey
Deutsche Fassung von Frank Tannhäuser

“GREASE”  wird präsentiert durch eine Sondervereinbarung mit Theatrical Rights Worldwide, LLC 1180 Avenue of the Americas, Suite 640, New York, NY 10036 – www.theatricalrights.com

Kreativ-Team

Regie: Peter Hohenecker
Musikalische Leitung: Prof. Dr. Michael Schnack,
Philipp Riedel
Choreografie: Anita Holm
Kostümbild: Josephin Berger
Bühnenbild: Manuela Weih und Ralf Schenk
nach Ideen von Peter Hohenecker
Lichtdesign: Ollie Olma
1.Regie-Assistenz: Sven Prüwer
2.Regie-Assistenz/Inspizienz: Matthias Kirsch

Darsteller

Danny: Lucas Baier
Sandy: Lisa Radl
Rizzo: Fides Groot Landeweer
Vince, Teenage Angel: Torsten Ankert
Eugene: Björn Schäffer
Johnny Casino: Jendrik Sigwart
Patti: Nadine Lauterbach
Kenickie: Nico Schweers
Doodie: Christopher Dederichs
Roger: Jan Rogler
Frenchi, Ensemble: Anastasia Troska

 

Jan, Ensemble: Melanie Dull
Marty: Yuri Yoshimura
Chacha: Josefine Kindl
Mrs. Linch: Sandra Maria Germann
Sonny: Adrian Burri
Tanzensemble: Ewa Pankowska, Katja Frank, Johanna Preiß, Lorena Marie Leitert, Emma Preiß, Anna Schug

Aufführungs- und Songrechte Gallissas Verlag, Berlin

„100 Minuten beste Musical-Unterhaltung im Retro-Style.“
Pressebericht zur Premiere

„Das Musical „Grease“ feiert gleich bei der Premiere einen Triumph“, schreibt Der Neue Tag nach der Premiere des Rock’n’Roll-Musicals der Luisenburg-Festspiele, und weiter: „100 Minuten beste Musical-Unterhaltung im Retro-Style.“

Am Ende galt demnach folgendes: „Mit dem frenetischen Schlussapplaus und stehend dargebrachten Ovationen für alle Beteiligten nimmt das Publikum eindeutig Stellung.“

Auch die Kritik der Frankenpost lobt die Inszenierung vielfach: „Die Premiere des Musicals „Grease“ wird auf der Luisenburg minutenlang bejubelt. Die knallbunte Liebesgeschichte aus den Fünfziger-Jahren ist mitreißend inszeniert. Zum Schluss feiern sie das Ensemble fünf Minuten lang, im Stehen jubelnd und laut „Zugabe“ fordernd.“

Die Frankenpost geht sogar noch weiter: „Diese Party hätte gern noch stundenlang weitergehen können. Die Zeit vergeht wie im Flug an diesem Luisenburg-Abend“ und „das Publikum geht begeistert mit“, bis „das Ensemble in den überwältigenden Schlussapplaus hinein tanzt.“

Die Presse würdigt weiterhin die schauspielerischen Leistungen, so zum Beispiel die Frankenpost: „Regisseur Peter Hohenecker hat seine Hauptdarsteller perfekt ausgewählt. Lucas Baier als Danny besticht durch lässige Körperlichkeit und unerschütterliches Selbstvertrauen. Die jungen Hauptdarsteller beeindrucken durch ihr emotional dichtes Spiel, brillieren aber vor allem gesanglich. Gänsehaut, wenn Sandy von Gefühlen überwältigt ihren Liebeskummer besingt“, und: „Anrührend, wenn Danny seiner zeitweilig Verflossenen liebeskrank nachtrauert.“

Der Neue Tag findet: „Da hat sich gesanglich mit Lucas Baier (Danny) und Lisa Radl (Sandy) ein Traumpaar gefunden.“ Auch die Nebendarsteller erhalten lobende Worte: „Das Ensemble insgesamt überzeugt von Anfang bis Ende. Einzelne herauszuheben, mag vielleicht deswegen etwas unfair wirken: Fides Groot-Landeweer als Rizzo, Nico Schweers als Kenickie und Torsten Ankert in einer Doppelrolle als Vince sowie als „Teenage-Angel“ verdienen dies aber trotzdem. Gerade der Auftritt des Engels lässt die Szenerie verschmelzen zu einer grandiosen Nummer mit viel Schmalz, Kitsch und Herzschmerz.“

Die Frankenpost rühmt: „Bei den Nebenrollen ragt darstellerisch Fides Groot-Landeweer als Rizzo heraus. Sie ist die coolste auf der Bühne. Überzeugend auch Nadine Lauterbach als Patty Simcox. Und natürlich Torsten Ankert als Radio-Moderator und TV-Rampensau Vince Fontaine.“

Über andere Beteiligte, etwa die Choreografin Anita Holm, schreibt die Presse: „Anita Holm hat mitreißende Choreografien geschaffen, die der Musik einen weiteren Kick geben“ (Frankenpost), und: „Choreografien mit viel Feuer und Ausdruck sind es, die Anita Holm mit den Schauspielern einstudiert hat. Da dann auch noch die Kostüme und das Lichtdesign stimmig zur Inszenierung passen, bleibt eigentlich nur eine Frage offen. Gibt es überhaupt etwas auszusetzen?“

Der Neue Tag fährt fort: „Die achtköpfige Live-Band sorgt für den richtigen Sound und ein akustisches 50er-Jahre-Erlebnis. Dem Kreativ-Team gelingt es auch, die gesamte Bühne zu nutzen und zum Partner der lebenden Akteure werden zu lassen. Dass die Geschichte auf verschiedenen Ebenen der Bühne erzählt wird, macht deutlich, dass das Konzept der Felsenbühne verstanden worden ist.“ Kurzum: „Regisseur Peter Hohenecker bringt eine Inszenierung des Kult-Musicals auf die Bühne, der es an nichts fehlt.“

Schauspiel
SHAKESPEARE IN LOVE

Nach dem Drehbuch von Marc Norman & Tom Stoppard
Bühnenfassung von Lee Hall
Musik von Paddy Cunneen
Deutsch von Corinna Brocher

Ensemble
© Florian Miedl
Will Shakespeare (Marc Schöttner) und Lord Wessex (Georg Münzel)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried) und Will Shakespeare (Marc Schöttner)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried), Will Shakespeare (Marc Schöttner) und Ensemble
© Florian Miedl
Königin und Ensemble
© Florian Miedl
Will Shakespeare (Marc Schöttner), Lord Wessex (Georg Münzel), Viola de Lesseps (Ricarda Seifried) und Amme (Nikola Norgauer)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried), Sam (Matthias Zeeb) und Ensemble
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried)
© Florian Miedl
Christopher Marlowe (Andreas Thiele), Will Shakespeare (Marc Schöttner) und Amme (Nikola Norgauer)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried) und Will Shakespeare (Marc Schöttner)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried), Lord Wessex (Georg Münzel) und Ensemble
© Florian Miedl
Philip Henslowe (Paul Kaiser) und Will Shakespeare (Marc Schöttner)
© Florian Miedl
Christopher Marlowe (Andreas Thiele) und Will Shakespeare (Marc Schöttner)
© Florian Miedl
Viola de Lesseps (Ricarda Seifried) und Amme (Nikola Norgauer)
© Florian Miedl
Hund (Matthias Zeeb), Hundetrainer (Jost op den Winkel), Tilney (Armin Köstler) und Richard Burbage (Martin Brunnemann)
© Florian Miedl
Will Shakespeare (Marc Schöttner)
© Florian Miedl
Frees (Matthias Zeeb), Lambert (David Zieglmaier), Philip Henslowe (Paul Kaiser) und Fennyman (Butz Buse)
© Florian Miedl
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Will Shakespeare ist verzweifelt. Er muss gleich zwei neue Theaterstücke schreiben, doch ihm fehlen die zündenden Ideen. Es mangelt ihm an Inspiration. Zum Glück betritt die zauberhafte Lady Viola die Szene und mit ihr wird aus dem Leben Theater und die Liebe zur Kunst.

Viola, die das Theater liebt, ist dummerweise schon mit Lord Wessex verlobt worden, der weder Sinn für das Theaterspiel noch für die Sehnsüchte seiner Braut besitzt. Die möchte zu gerne auf die Bühne, was Frauen im elisabethanischen Zeitalter streng verboten ist. Mutig wagt sie es trotzdem: Als Mann verkleidet bricht sie sämtliche Konventionen und als Frau Shakespeares Herz.

Ihre Doppelrolle verwirrt alle, genauso wie ihre Liebe zum Theater alle überfordert. Nur Will macht aus dieser Liebe Kunst, indem er sein Leben, seine Liebe zu Viola auf die Bühne bringt: Romeo und Julia, eine der ergreifendsten Liebesgeschichte, ist geboren.

Shakespeare in Love in einer Bühnenfassung von Lee Hall, nach dem Drehbuch von Marc Norman und Tom Stoppard und mit der Bühnenmusik von Paddy Cunneen. Deutsch von Corinna Brocher.

Kreativ-Team

Regie: Philipp Moschitz
Bühne: Thomas Flach
Kostüme: Cornelia Petz
Choreografie: Anita Holm
Kampfchoreografie: Annette Bauer
Arrangement, musikalische Einstudierung: Daniel Zacher
Lichtdesign: Ernst Schießl
Regieassistenz: Karsten Kenzel, Jessica Specht
Inspizienz: Günter Ziegler
Ton: Florian Burscha

Darsteller

Will Shakespeare: Marc Schöttner
Viola de Lesseps: Ricarda Seifried
Lord Wessex: Georg Münzel Geige
Christopher Marlowe, Bootsmann: Andreas Thiele Gitarre, Percussions
Philip Henslowe: Paul Kaiser
Richard Burbage: Martin Brunnemann
Fennyman: Butz Buse

 

Amme, Molly: Nikola Norgauer
Ned Alleyn: Philipp Rudig
Ralph, Hundetrainer: Jost op den Winkel
Sam, Frees, Hund: Matthias Zeeb Klarinette
Nol: Daniel Zacher Akkordeon
Webster: Patrick Miller Gitarre
Tilney, Sir Robert de Lesseps, Wabash: Armin Köstler
Peter Pope, Lambert: David Zieglmaier Posaune

“Das Publikum kann sich vor lachen kaum halten.”
Pressebericht zur Premiere

Nach der Premiere von SHAKESPEARE IN LOVE auf der Luisenburg lobte die Presse sowohl die Inszenierung als auch den Regisseur Philipp Moschitz, ebenso die schauspielerischen Leistungen und den gesamten Abend: „Witz, Musik, Theaterlust: „Shakespeare in Love“ auf der Luisenburg bei Wunsiedel ist ein Riesenspaß“ und: „Nach der „Päpstin“ und dem Rock’n’Roll-Musical „Grease“ hat die Luisenburg mit „Shakespeare in Love“ einen weiteren Treffer gelandet. Der Dreh, allseits bekannte Kino-Blockbuster auf die Bühne zu bringen, scheint sich zu bewähren.“ (Fränkischer Tag).

„Auf der feucht-kühlen Luisenburg wärmt die burleske Liebeskomödie gut tausend Zuschauer-Herzen“, meint die Frankenpost und Der Neue Tag schreibt: „Wer den Film mag, wird das Theaterstück lieben. Das Publikum kann sich vor lachen kaum halten.“

Zur Regiearbeit fährt die Zeitung fort: „Philipp Moschitz hält in seiner sehenswerten Inszenierung das Spieltempo unglaublich hoch. Die Vielzahl der sehr eigenen Charaktere erzeugt eine ungeheure Dynamik. Musikpassagen, Shakespeare-Bonmots und Pop-Kultur-Anspielungen geben Längen keine Chance.“ Philipp Moschitz wird auch von der Frankenpost herausgehoben: „Punkig und anarchisch wollte Regisseur Philipp Moschitz die Musiker, mit Charakteren wie in Holz geschnitten, mit scheppernden Comedygags und klirrend fechtenden Degen. Viel Laune und viel Leidenschaft entfesselte er bei seinen Aktricen und Akteuren“, und: „So wie der Regisseur den burlesken Leichtsinn melancholisch mit Vergeblichkeit und Abschied untertönt, so durchmischen sich die Epochen, auch in den Dialogen, Requisiten und Kostümen.“

Auch das Schauspiel erhielt von der Presse Anerkennung und der Fränkische Tag findet: „Lustvoll wird der Theaterbetrieb auf die Schippe genommen.“ Denn: „Gespielt wird in einer wundervollen Mixtur von Komik und Tragik, derber Sprache und Poesie, Wortwitzen und prallen Effekten. Immer wieder legt die Inszenierung aber den Kern des Stückes frei – die unsterbliche Liebe von Romeo und Julia. Das Ganze ist im Stil der commedia dell’arte präzise choreografiert, mit Tempo und Freeze-Effekten.“

Die Presse lobt das Spiel der beiden Hauptdarsteller: „Marc Schöttner und Ricarda Seifried spielen so konzentriert wie eindringlich. Ihre Leidenschaft ist mitreißend. Im Finale bei der Aufführung von „Romeo und Julia“ spielen sie den doppelten Selbstmord so hingebungsvoll, dass der Zuschauer erstarrt.” Auch das Ensemble findet Erwähnung: “Um sie herum sind weitere starke Partien angelegt: Nikola Norgauer als Violas schlitzohrige Amme, die ihre Affäre deckt. Georg Münzel als knochentrockener Lord Wessex, der keinerlei Sinn für das Theaterspiel noch für die Sehnsüchte seiner Braut besitzt“ (Fränkischer Tag).

Der Neue Tag schreibt: „Dass die beiden Liebesgeschichten nichts von ihrer tragischen Intensität verlieren, ist der glänzenden Leistung von Ricarda Seifried und Marc Schöttner zu verdanken, die mit viel Emotion und Ausdruck die abrupten Tempiwechsel hin zu den romantisch-tragischen Parts meistern“, und: „Ricarda Seifried wirbelt elegant und brilliert in Momenten wie einem gender-verwirrenden Kusstraining.“

Zu Ricarda Seifried schreibt die Frankenpost: „Ricarda Seifried füllt die Lyrik ihrer Herzensergießungen und die der Dichterverse mit so viel naturbelassener Ungezwungenheit wie befangener Unschuld – ein „Mysterium““, und zu Marc Schöttner: „Da muss schon einer locken, lachen, lieben wie Marc Schöttner. Sein Will Shakespeare ist zwar erst ein halbes Genie, aber den Womanizer hat er drauf.“

Auch die Rolle der Königin Elizabeth erntet Lob: „Wie eine Göttin löst die gloriose Königin alle Verwicklungen auf“ (Frankenpost),„ein Highlight ist der Auftritt der Königin Elizabeth. Als weise Richterin spricht sie Viola dem Lord zu und rät Shakespeare Komödien zu schreiben“ (Fränkischer Tag).

Am Ende heißt es: „Die Premiere wird stürmisch gefeiert“ (Fränkischer Tag), „die Premierengäste statten ihren euphorischen Schlussapplaus im Stehen ab“ (Frankenpost), „was bleibt, ist ein Stück, das die Liebe und ihre Protagonisten unsterblich machen wird“ (Der Neue Tag).

Musical
ZUCKER

Uraufführung
Von Birgit Simmler und Paul Graham Brown

Ensemble
© David Sünderhauf
Gspusi (Nadine Lauterbach)
© David Sünderhauf
Eli Brandenburg (Sanni Luis) und Ensemble
© David Sünderhauf
Richard Claudet (Björn Schäffer)
© David Sünderhauf
Florentin Schmidt (Lukas Sandmann) und Franzi (Marina Granchette)
© David Sünderhauf
Bürgermeister Schmidt (Frank Logemann)
© David Sünderhauf
Preußischer Wissenschaftlicher (Matthias Zeeb)
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Stadtrat Reisinger (Mark Weigel)
© David Sünderhauf
Ein Verehrer (Gunnar Frietsch)
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Trauernde (Annemarijn Maandag und Ensemble)
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Mutter (Angelina Arnold)
© David Sünderhauf
Heinrich Merck (Patrick Miller) und Florentin Schmidt (Lukas Sandmann)
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Ensemble
© David Sünderhauf
Ensemble
© Harald Dietz
Ensemble, Elisabeth Brandenburg (Sanni Luis) und Stadtrat Reisinger (Mark Weigel)
© Harald Dietz
Ensemble
© Harald Dietz
Florentin Schmidt (Lukas Sandmann) und Spionin Franzi (Marina Granchette), im Hintergrund Sekretärin (Carmen Wiederstein)
© Harald Dietz
Ensemble
© Harald Dietz
Ensemble
© Harald Dietz
Spionin Franzi (Marina Granchette) und Franzis Vater (Georg Münzel)
© Harald Dietz
Florentin Schmidt (Lukas Sandmann), Spionin Franzi (Marina Granchette) und Ensemble
© Harald Dietz
Ensemble
© Harald Dietz
Bürgermeister Schmidt (Frank Logemann) und Ensemble
© Harald Dietz
Spionin Franzi (Marina Granchette), Florentin Schmidt (Lukas Sandmann) und Heinrich Merck (Patrick Miller)
© Harald Dietz

Hamburg, 1809. Der Handel blüht, besonders der Schmuggel mit dem Luxusgut Zucker. Das Handelsembargo Napoleons gegen England hat auch Florentin Schmidt reich gemacht. Als er von Franzi, Spionin wider Willen, verraten wird, kehrt er in seine Heimat zurück: Wunsiedel.

Dort bahnen sich neue Geschäfte an. Zucker ist das weiße Gold der Zeit. Florentin findet in seiner Heimat dubiose Mittel und Wege, Zucker zu schmuggeln und experimentiert mit Rübenzucker, dem Stoff der Zukunft.

Doch der Weg zu Reichtum im Fichtelgebirge ist steinig. Franzi wird auch in Wunsiedel zur Spionin und steht bald zwischen Liebe und Verrat. Als die geheime Zuckerfabrikation aufzufliegen droht, ist sie nicht die Einzige mit einem Motiv für den Verrat am „süßen“ Leben.

Historisch belegte Tatsachen sind der Stoff, aus dem Birgit Simmler das komödiantische Musical als Auftragswerk geschrieben hat. Mit viel Augenzwinkern erzählt sie von der Kleinstadt, ihren Bewohnern und den Banden der Familie und der Politik. Eingebettet in eine süße Liebesgeschichte kommen die großen Zeitläufte in den Blick, die auch in Wunsiedel ihre Spuren hinterlassen haben.

Uraufführung
von Birgit Simmler (Idee, Buch, Übersetzung Liedtexte) und
Paul Graham Brown (Musik, englische Liedtexte).

Kreativ-Team

Buch: Birgit Simmler
Originalmusik und englische Gesangstexte:
Paul Graham Brown
Deutsche Übersetzung der Liedtexte: Lisanne Wiegand

Regie: Marc Krone
Choreografie: Simon Eichenberger
Musikalische Leitung: Paul Graham Brown/Martin Steinlein
Dirigat: Martin Steinlein
Bühnenbild: Karel Spanhak
Kostümbild: Marion Hauer
Musikdramaturgie: Philipp Riedel
Regie-Assistenz: Sven Prüwer

Darsteller

Florentin Schmidt: Lukas Sandmann
Franzi, Spionin wider Willen: Marina Granchette
Elisabeth “Eli” Brandenburg: Sanni Luis
Bürgermeister Dr. Georg Schmidt: Frank Logemann
Richard Claudet: Björn Schäffer
Stadtrat Reisinger: Mark Weigel
Heinrich Merck: Patrick Miller
Franzis Vater: Georg Münzel
Preußischer Wissenschaftler: Matthias Zeeb

 

Bayerischer Inspektor/Pfarrer: Gunnar Frietsch
Zuckersiedemeister Richters: Enrico Treuse
Mutter: Angelina Arnold
Christian Schmidt/Kutscher: Jendrik Sigwart
Französischer Soldat/Ensemble: Janko Danailow
Sekretärin/Ensemble: Carmen Wiederstein
Gspusi: Nadine Lauterbach
Ensemble: Annemarijn Maandag, Lillian Maandag, Lisa Maria Joch, Anastasia Troska
Mädchen: Chayenne Saam, Amèlie Jena

Luisenburg Band GbR Premierenbesetzung

Martin Steinlein (Piano, Keyboard), Simon Bodensiek (Querflöte, Klarinette, Sopransaxophon, Altsaxophon, Tenorsaxophon, Oboe), Johannes Moritz (Querflöte, Klarinette, Bassklarinette, Altsaxophon, Tenorsaxophon), Martin Lejeune (Konzertgitarre, E-Gitarre, Banjo, Mandoline), Frank Willi Schmidt (E-Bass, Kontrabass), Andreas Schwaiger (Schlagzeug), Mathias Hochmuth (Posaune, Sousaphone), Konrad Schreiter (Trompete, Flügelhorn)

Dank an Ori Golan (französische Liedtexte)

“Die Geschichte wird von und durch die Musik erzählt.“
Die Presseberichte zur Premiere

DER NEUE TAG schreibt über die „temporeiche Uraufführung des Musicals ‚Zucker‘, das brandneue Werk von Luisenburg-Chefin Birgit Simmler und Komponist Paul Graham Brown.“ Der Rohstoff Zucker „kombiniert mit stimmigen Melodien, hervorragenden Sänger, begeisternden Choreographien, einer Geschichte von Krieg, Verrat und Liebe sowie dem historischen Bezug zur Region“ ist laut NEUER TAG für ein abendfüllendes Musical völlig ausreichend. „Die Geschichte wird von und durch die Musik erzählt.“ „Durchgängig sind es Melodien mit Texten, die eingängig sind, die gefällig sind.“ Hinsichtlich des Gesangs und der Schauspielleistung greift, so der Rezensent Holger Stiegler, „Regisseur Marc Krone auf ein exzellentes Ensemble zurück. Viel einzelne Szenen bleiben dem Publikum in Erinnerung, maßgeblich Anteil daran hat Choreograph Simon Eichenberger.“ „Für den passenden Live-Sound […] sorgt die achtköpfige Luisenburg-Band unter der Leitung von Martin Steinlein.“ „Immer wieder gibt es den ganzen Abend über Zwischenapplaus vom Publikum…“Bedauert wird in dem Artikel, dass es nur drei Aufführungen gibt. „Dabei wird gerade hier Birgit Simmler ihrem Anspruch gerecht, mit dem sie die künstlerische Leitung der Festspiele im vergangen Jahr übernommen hat – nämlich einen regionalen Stoff so auf der Bühne umzusetzen, dass er die Menschen begeistert.“

Die Frankenpost schreibt: „Das köstliche Musical ZUCKER beschließt auf der Luisenburg in dieser Saison die Eigenproduktionen.“ Nach dem Artikel „…enthält ZUCKER „alle Ingredienzien für einen wunderbaren Theaterabend: Herz und Schmerz, Tragik und Tiefe, Historie und Intrige. Regisseur Marc Krone zaubert eine Felsenbühne-gerechte Inszenierung, die Welt- und Lokalgeschichte leicht verdaulich serviert – fein abgeschmeckt mit Tanz und Tempo. Eigens komponierte Ohrwürmer des Komponisten Paul Graham Brown vollenden dieses „Zucker“-Stück.

Das Ensemble engagiert sich zwei Stunde lang in Höchstgeschwindigkeit für Musical-Höchstleistungen: Schlag auf Schlag wechseln die Mimen Szenen für Szenen in immer neue Rollen, dargeboten in aufwendigen Verkleidungen (…). Auf der gut genutzten Bühne im Wald singen, spielen und tanzen 21 Darsteller und acht Orchester-Musiker, dass es eine Freude ist.“ Weiter lobt Frankenpost: „Der Plot ist nicht platt. Vielschichtig angelegte Charaktere lassen erkennen, warum sie handeln und wie sich das verändert.“ Über die darstellerische Leistung berichtet der Artikel „Marina Granchette spielt die mutige junge Verräterin wider Willen mit authentischer Frische.“ „…nicht minder überzeugend kommt Lukas Sandmann als Geschäftsmann Florentin Schmidt daher.“ Der Artikel fasst zusammen: „Ein sehr süßes Ende für diese „Zucker“-Geschichte über Liebe und Verrat rund um das weiße Gold von damals.“ Denn „…am Ende [finden] Franzi und Florentin doch noch ihr Glück, ebenso wie die Wunsiedler.“

DIE FRANKEPOST Kommentar zu Zucker – Plädoyer für eine Wiederaufnahme

FRANKENPOST plädiert in einem separaten Kommentar stark für eine Wiederaufnahme mit dem Worten „So viel Power darf nicht verpuffen“. „Aus dem Budget für vier Produktionen haben wir in dieser Saison fünf Premieren auf die Wunsiedler Bühne gebracht“, sagte Simmler.“ „Das Experiment gelang, fanden zumindest die lange applaudierenden Premieren-Gäste am Freitag.“„Simmlers „starke und süße Geschichte“ über den Stoff „wie Blute oder Luft“ sollte mindestens noch eine Saison auf der Luisenburg-Bühne kleben bleiben“. Der Kommentar resümiert: „Nur Mut: „Zucker“ ist gut.“

Xtra im Zirkuszelt
DER AUFHALTSAME AUFSTIEG DES ARTURO UI

Von Bertolt Brecht
Gastspiel in Kooperation mit dem Theater Wasserburg, den Stelzern aus Landsberg am Lech, der Familie Frank vom „Circus Boldini“

Ensemble
© Florian Miedl
Arturo Ui (Hilmar Henjes) und Stelzenläufer
© Florian Miedl
YouTube

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Arturo Ui ist ein Gangster, wie er im Buche steht. Hemmungslos bahnt er sich seinen Weg ganz nach oben. Da, wo Wirtschaft, Politik und die Spitzen der Gesellschaft sich ihre Pfründe sichern und den Staat zu ihren Gunsten ausplündern. Der kriminelle Ui weiß diese Umstände für sich zu nutzen und manipuliert mit allen Mitteln die Mächtigen.

Er macht das auf seine unnachahmliche Art und bringt die Verhältnisse zum Tanzen. Die korrupte Welt wird zu einer riesengroßen Sause, einem circensischen Abenteuer, das wie ein Tanz auf dem Vulkan wirkt. Ein einziger Spaß, wäre die Sache nicht so ernst.

Bertolt Brechts spannender Politthriller entfaltet im Zirkuszelt seine ganze theatralische Wucht und seine bissige, überzeichnete Wahrheit. Und das nicht nur mit Blick auf die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, sondern für alle Zeiten.

ARTURO UI spielt in einem authentischen Zirkuszelt auf dem Festplatz in Wunsiedel, mit Akrobaten, Stelzenläufern, Tieren, Musik und – selbstverständlich – Schauspielern.

Eine Produktion des Theaters Die Stelzer aus Landsberg am Lech in einer Inszenierung des Theaters Wasserburg mit dem Circus Boldini.

Kreativ-Team

Eine Produktion in Kooperation mit „Die Stelzer“ aus Landsberg am Lech, dem Theater Wasserburg und dem Zirkus Boldini

Regie: Uwe Bertram
Musikalische Leitung: Georg Karger
Stelzentraining & Stelzenchoreografie: Peter Pruchniewitz

Spielort: Zirkuszelt auf dem Festplatz am Burgermühlweiher, Wunsiedel

Darsteller

Susan Hecker
Hilmar Henjes
Carsten Klemm
Nik Mayr
Andrea Merlau
Annett Segerer
Regina Alma Semmler

Musik

Pit Holzapfel
Georg Karger
Anno Kesting
Wolfgang Roth
Leonhard Schilde

Die Kritik über Brechts Stück im Zirkus

“Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui” von Bertolt Brecht ist ein Klassiker des Theaters. Mit Blick auf den Aufstieg Hitlers als eine Gangsterposse 1941 im finnischen Exil geschrieben, sollte die Machtübernahme zwielichtiger, krimineller Elemente und deren Folgen für ein Gemeinwesen exemplarisch dargestellt werden.

Die Inszenierung von Uwe Bertram für das Theater Wasserburg verlegt die Handlung in ein Zirkuszelt und lässt die Schauspieler wie Artisten im Rund der Zirkuskuppel agieren. “Die Aufführung ist Revue, Zirkus, Drama, Parabel und Krimi gleichermaßen”, schreibt Egbert Tholl in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG zur Premiere im Juli 2017.

Dabei bleibt es doch Schauspiel und behält den moralischen Anspruch und den historischen Bezug, der Brecht motivierte, aus Politik Theater zu machen.

“Indem Uwe Bertram die Handlung aus ihrer ursprünglichen Epoche herausnimmt und in die sich immer wieder neu erfindende Zirkuswelt versetzt, unterstreicht er die Zeitlosigkeit des Stücks. Anders als eine Frontalbühne erhalten die Zuschauer im Rundumblick maximale Transparenz: Da kann hinterher keiner behaupten, er hätte etwas nicht mitbekommen”, schreibt Ulrich Pfaffenberger ebenfalls für die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG in seiner Kritik und betont, dass diese “zeitlose Kraft der Parabel vom Gauner, der sich ungebremst nach oben tötet” in dieser Inszenierung zu neuem Leben erweckt wird.

“Auch auf anderen Ebenen erreicht die Wasserburger Inszenierung herausragendes Niveau” betont die Kritik und lobt Hilmar Henjes als Arturo für sein “bezwingendes Tempo und seine jeden Widerstand brechender Präsenz”, betont, dass die Bühnenmusik von Georg Karger große Tiefe schafft und das gesamte Ensemble den “Zirkusraum mit größter Selbstverständlichkeit, ja mehr noch: so unbekümmert und einladend füllt, dass sie den Zuschauer zum Beteiligten machen.”

Alles in allem “eine großartige, mit reichem Applaus bedachte Ensemble-Leistung, ein packendes, feingliedriges Spiel mit Worten und Gedanken, wie es auch die großen Brecht-Bühnen in Bochum oder Berlin geschmückt hätte.”

Oder, wie Egbert Tholl schreibt: “Ja, es ist Sommertheater. Aber eines, das sich nicht viele Festivals so trauen würden. Und Brecht hätte seine Freude dran.”

Die Operette
EIN WALZERTRAUM

Operette in drei Akten
Musik von Oscar Straus

Libretto von Felix Dörmann und Leopold Jacobson

Gastspiel der Operettenbühne Wien

Ein Walzertraum
© Claudius Schutte

Ein fescher Wiener Leutnant heiratet. Seine Braut, die Prinzessin eines kleinen Fürstentums, ist liebreizend und fesch. Trotzdem ist der Bräutigam schon am Hochzeitstag unglücklich und flieht seine eigene Hochzeit. Die Hochzeitsgesellschaft ist zu Recht irritiert und vermutet das Schlimmste. Sie macht sich auf die Suche nach dem Abtrünnigen und findet ihn – genau, beim Walzer!

Das liegt allein am Heimweh. Der Bräutigam sehnt sich nach seiner Heimatstadt Wien, nach der Walzerseligkeit und dieser besonderen Atmosphäre aus Musik, Leichtigkeit und Lebenslust.

Oscar Straus berühmte Operette feiert dieses Bilderbuch-Wien mit unvergleichlichen Melodien und dem echten Wiener Walzer, der am Ende – wie sollte es anders sein – alle beglückt. Ein wahrhaftiger Walzertraum, der mit seiner Mischung aus Witz, Charme und Schwung zu den ganz großen Operetten aus der klassischen Zeit gehört.

Orchester und Ensemble der Operettenbühne Wien
Inszenierung: Prof. Heinz Hellberg
Musikalische Leitung: Laszlo Gyüker

Die Oper
FIDELIO

von Ludwig van Beethoven
Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Josef Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke

Gastspiel der Landesbühnen Sachsen

Stephanie Krone und Dirk Konnerth
© Pawel Sosnowski
Fidelio
© Pawel Sosnowski

«Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.» Ungeachtet dieser Forderung in Artikel 1 der UN-Menschenrechtscharta von 1948, die den Ruf nach Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit aus Zeiten der Französischen Revolution zitiert, werden auch heutzutage in den erstarkenden Diktaturen dieser Welt unbequeme Kritiker ausgeschaltet und ohne rechtsstaatliche Verfahren in Gefängnissen weggesperrt.

Beethoven, der sich den Idealen der Französischen Revolution auch in postrevolutionären Zeiten verpflichtet fühlte, schrieb mit FIDELIO eine politische Oper, in der der Bastillesturm musikalisch nachhallt: Obwohl die Oper – den restaurativen Verhältnissen der damaligen Zeit entsprechend – in ein Gefängnis führt, siegt Gerechtigkeit über Tyrannenwillkür.

Verkleidet als Mann sucht Leonore, die sich Fidelio nennt, in dem Kerker des Gefängnisdespoten Don Pizarro nach Florestan, ihrem wahrheitsliebenden und mutigen Gatten, der seit zwei Jahren spurlos verschwunden ist. In letzter Minute kann sie durch beherztes Eingreifen den Mord Pizarros an einem streng abgeschirmten Staatsgefangenen verhindern, in dem sie schließlich ihren Florestan erkennt.

Die Oper, die wie ein Singspiel beginnt und als große Oper vom Kerkerdunkel ans Licht führt, mündet im Zusammenhang mit einer Generalamnestie aller Gefangenen – ähnlich wie später die IX. Sinfonie mit ihrem Vokalfinale – in ein Oratorium: Ein «Hohelied der Freiheit».

FIDELIO

Oper in zwei Akten von Ludwig van Beethoven
Libretto von Joseph Sonnleithner, Stefan von Breuning und Friedrich Treitschke

Es spielt die Elbland Philharmonie Sachsen

Musikalische Leitung: Hans-Peter Preu
Inszenierung: Manuel Schöbel
Ausstattung: Marlit Mosler
Dramaturgie: Gisela Kahl
Musikalische Einstudierung: Thomas Gläser/ Anja Greve/ Thomas Tuchscheerer
Choreinstudierung: Karl Bernewitz
Regieassistenz und choreografische Mitarbeit: Barbara Grimm
Inspizienz: Antje Kahn
Soufflage: Freya Schmidt / Fred Bonitz
Technische Leitung: Stephan Aleith
Bühnenmeister: Sebastian Beyer / Markus Hinz
Licht:  Peter Becker
Video: Sébastian Trulès
Ton: Matthias Apps / Wolf-Peter Bley / Viktor Halász
Requisite: Birgit Köhler
Maske: Andrea Billan, Astrid Mohr

Besetzung

FLORESTAN, GEFANGENER – DIRK KONNERTH a. G./ Deniz Yilmaz a. G.
LEONORE, DESSEN FRAU UNTER DEM NAMEN «FIDELIO»-STEPHANIE KRONE/ Isabel Blechschmidt a.G.
DON PIZARRO, GOUVERNEUR EINES STAATSGEFÄNGNISSES -PAUL GUKHOE SONG / Adam Kim a.G.
ROCCO, KERKERMEISTER-HAGEN ERKRATH / Lukas Schmid-Wedekind a.G.;
MARZELLINE, DESSEN TOCHTER- KIRSTEN LABONTE / ANNA ERXLEBEN;
JAQUINO, PFÖRTNER – EDWARD LEE;
DON FERNANDO, MINISTER – MICHAEL KÖNIG / JOHANNES LEUSCHNER;
ERSTER GEFANGENER – PETER SCHMUHL / YOUNGKWANG BAE;
ZWEITER GEFANGENER – STEFAN GLAUSE / HO-GEUN LEE

Wachsoldaten, Staatsgefangene, Volk: Damen und Herren des Opernchores der Landesbühnen Sachsen
und die Damen und Herren des Zusatzchores der Landesbühnen Sachsen

Fidelio
Die Handlung

Vorgeschichte

Seit über zwei Jahren ist Florestan, Leonores Mann, verschollen. Sie vermutet, dass er sich in dem  Staatsgefängnis befindet, in dem der Gouverneur Pizarro seine politischen Feinde willkürlich, ohne Anklage und Prozess, gefangen hält. Unter dem Namen Fidelio, als Mann verkleidet, ist es ihr gelungen, sich von Rocco, dem Kerkermeister, als Gehilfe anstellen zu lassen.

1. Akt

Roccos Tochter Marzelline hat sich in Fidelio verliebt. Die nachdrücklichen Werbungen des Aufsehers Jaquino, mit dem sie so gut wie verlobt ist, weist sie zurück. Auch Rocco, der kurz vor der Pensionierung steht, ist von Fidelio – seiner Geschäftstüchtigkeit und seinen ungewohnten Gedanken und Ansichten – beeindruckt. So ist er gern bereit, den Heiratswunsch seiner Tochter zu befördern und Fidelio als künftigen Schwiegersohn zu betrachten. Diese für sie prekäre Situation nutzt Leonore und wirbt um Roccos Vertrauen. Sie bittet darum, ihn zu seiner Hilfe und Entlastung in die geheimen Zellen des Gefängnisses begleiten zu dürfen.

Pizarro lässt die Sicherheitsvorkehrungen im Gefängnis verstärken. In einem anonymen Schreiben wird er vor einer überraschenden Inspektion durch den Minister Don Fernando gewarnt. Dieser hat davon Kenntnis erhalten, dass in dem Gefängnis politische Gefangene unrechtmässig inhaftiert sind. Pizarro erteilt den Wachen Befehl, bei Ankunft des Ministers ein Trompetensignal zu geben, um seinen Feind Florestan noch vor dem Eintreffen des Ministers aus dem Weg räumen zu können. Er versucht, Rocco zu bestechen, den Mord an dem, für Rocco namenlosen, Gefangenen auszuführen. Aber Rocco weigert sich. Pizarro selbst will nun Florestan töten und weist Rocco an, in dessen Kerker ein Grab auszuheben.

Leonore hat das Gespräch zwischen Pizarro und Rocco belauscht und ist jetzt zu allem entschlossen. Vor allem muss sie Gewissheit erlangen, dass es sich bei dem Gefangenen um Florestan handelt. Sie bittet Rocco, die Inhaftierten ins Freie zu lassen. Eigenmächtig, ohne Pizarro zu fragen, stimmt er zu. Leonore kann unter den Gefangenen ihren Mann jedoch nicht finden. Sie überredet Rocco, sie mit in die Geheimzellen zu nehmen, wo sie Florestan vermutet. Pizarro erscheint und befiehlt wütend, die Gefangenen wieder wegzusperren. Er sieht jedoch von einer Bestrafung Roccos ab, da er ihn für die Beseitigung Florestans braucht.

2. Akt

Nach Nahrungsentzug und Dunkelhaft in einer Einzelzelle ist Florestan physisch und psychisch am Ende. In einer Vision glaubt er Leonore als Engel zu sehen, der ihn in die Freiheit führt. Daraufhin  bricht er zusammen.

Rocco und Leonore betreten die Zelle, um das Grab auszuheben. Leonore empfindet tiefes Mitleiden mit dem Gefangenen und ist bereit, „wer du auch seist“, ihn zu retten. Dann hört sie seine Stimme. Es ist ihr Mann. Pizarro erscheint, um seinen Feind zu töten. Florestan erhält nun die Gewissheit, dass er von Pizarro, dessen Verbrechen er einst zu enthüllen wagte, eingekerkert wurde. Als Pizarro Florestan mit dem Messer bedroht, gibt sich Leonore zu erkennen und richtet die Pistole auf Pizarro.

Das Trompetensignal verkündet die Ankunft des Ministers. Pizarro lässt von Florestan ab und eilt dem Minister entgegen. Wie Rocco erfahren hat, besitzt der Minister eine Liste mit den Namen aller Gefangenen und will sie sehen. Auf dieser Liste fehlt jedoch der Name Florestans. Rocco entscheidet, Florestan und Leonore nicht in der Geheimzelle zu lassen, sondern vor den Minister zu führen.

Pizarro präsentiert dem Minister und der Öffentlichkeit die Gefangenen. Der Minister verkündet im Auftrag des Königs –  und seinen Gouverneur Pizarro gleichsam bestätigend – eine Amnestie aller Gefangenen. Endlich können die Frauen ihre Männer, Söhne oder Brüder wieder in die Arme schließen. Da führt Rocco Leonore und Florestan herbei. Don Fernando erkennt in Florestan seinen totgeglaubten Freund. Er fordert Rechenschaft von Pizarro. Pizarro versucht, Rocco zu denunzieren. Doch Rocco klärt den Minister und die Öffentlichkeit über die Geschehnisse auf. Der Minister übergibt Pizarro im Angesicht der Öffentlichkeit Jaquino und den Soldaten, lobt Rocco und fordert Leonore auf, die Fesseln Florestans zu lösen. Marzelline sieht sich in ihrer Liebe getäuscht. Jaquino hofft, beim Minister Karriere zu machen. Pizarro gehört zu denen, die immer gefährlich bleiben und an ihrem Comeback arbeiten. Das Volk besingt den Sieg der Gerechtigkeit und die mutige Tat Leonores.

LuisenburgXtra
Neugirg & Zieglmaier
Satirische Lesung

Norbert Neugirg und David Zieglmaier
© Luisenburg-Festspiele

Zwei gute Bekannte, Norbert Neugirg und David Zieglmaier, haben sich zusammengetan und präsentieren satirische Texte. Literatur von Heinrich Heine über Joachim Ringelnatz bis Robert Gernhardt ist Teil der Lesung. Um aber zum Gesprochenen auch noch geblasenes Blech anbieten zu können, wird dem Vernehmen nach noch an einem Jagdsignal geübt. Ein sarkastisch-humoristisches Duett, bei der auch Neugirgs Provokationen gegenüber Franken nicht ausbleiben werden.

Humor und Tiefgang vom Feinsten!

LuisenburgXtra
Zydeco Annie and the Swamp Cats
The Spirit of New Orleans

Zydeco Annie
© Christoph Mittermüller

Anja Baldauf alias Zydeco Annie holt mit ihrem Akkordeon den Mississippi und die Cajun- und Zydecomusik, die Tanzmusik des heißen Südens, ins Fichtelgebirge.

Der Geist von New Orleans, mit seiner Multikultur und Lebensart, kommt auf die Luisenburg und feiert ein musikalisches Fest voll prickelnder, scharfer Exotik. Das gab es noch nie.

LuisenburgXtra
Stefan “Das Eich” Eichner
spielt Reinhard Mey

Das Eich
© Matthias Kimpel

Der eine ist ein einfühlsamer Liedermacher, der andere eine Legende als Chansonnier – Stefan Eichs Interpretation der Lieder von Reinhard Mey sind eine Hommage an ein Werk, das Musikgeschichte geschrieben hat. Eichner, den Reinhard Mey persönlich autorisiert hat, weckt die bekannten Lieder zu neuem Leben.

LuisenburgXtra
Maria Kempken & Mister Fox
Liebeswahn

Liebeswahn
© Mister Fox

Sie spielt, tanzt und singt: Maria Kempken, ein Publikumsliebling der Festspiele, kommt mit ihrem ersten musikalischen Soloprogramm nach Wunsiedel.

Sie nimmt sich an einem Abend die Liebe vor und präsentiert Lieder und Texte voller Sehnsucht, Lust und Hingabe. Getragen durch ihre Stimme und begleitet von ihrer Band Mister Fox, entführt sie ihr Publikum in eine ergreifende Welt.

LuisenburgXtra
Die Buschs
Zauberei, Comedy, Trash

Die Buschs
© Alexander Knobl

4000 Shows in 14 Ländern: die beiden Buschs touren mit ihrer unvergleichlichen Show, die in keine Schublade passt, durch die Welt und feiern mit ihrer schrägen Zauberei und ihrer skurrilen Musik-Comedy wahre Triumphe.

Dabei lassen die Meister der modernen Clownerie nichts aus. Unvergleichlich!

Gastspiele & Konzerte
The Magnets
Rock the Opera
Michael Jackson Tribute
Da Blechhauf´n
EAV
Süden II
Beat Fieber
Andy Lang
Operettengala
Carmina Burana
Rock im Fels
Manfred Mann´s Earth Band
Glenn Hughes

The Magnets
A-Cappella Sensation aus London

Die sechs hochkarätigen Sänger der britischen Kultband “The Magnets” sind ein Phänomen. “Dieses akustische Phänomen muss man sehen und hören, um es zu glauben”, schrieb THE GUARDIAN. Kein Wunder, denn die perfekten Musiker zelebrieren mit viel Humor und Witz ihre Klangkunst.

Das erste Mal auf der Luisenburg. Eine Premiere!

Hier ein akustischer und optischer Vorgeschmack:
The Magnets auf Youtube

Weitere Infos: themagnets.com

The Magnets
© The Magnets

Rock the Opera II
Bohemian Rhapsody

AC/DC, Pink Floyd, Queen, U2, Led Zeppelin – Namen, die für das Gewaltigste stehen, was die Rockgeschichte zu bieten hat.

Bei Symphonic Rock in Concert werden die Welthits der legendären Bands in neuer Gestalt präsentiert: Hier rockt ein ganzes Orchester! Mit dem Symphonic Rock Orchestra Prague gelingt Dirigent Friedemann Riehle die perfekte Symbiose von Klassik und Rock.

Gemeinsam mit einer Band und atemberaubenden Sängern spielen sie die besten Titel aus 30 Jahren Rockgeschichte.

Viele berühmte Rockmusiker, Fans und Kritiker bezeichnen diese Arrangements und Interpretationen als die besten weltweit.

Auf der Luisenburg bereits 2018 ein großer Erfolg beim Publikum, gibt es 2019 eine neue Folge mit neuen Hits und großem Orchester und gewaltigem Sound in den Felsen.

The Philharmonic Rock Orchestra spielt unter Leitung von Friedemann Riehle.

So hört sich Rock the Opera an:
Rock the Opera auf Youtube

Weitere Infos: rocktheopera.com

Veranstalter: Prague Classics s.r.o.

Rock the Opera
© Jaqueline Zikeli

Michael Jackson
Tribute Show

Er war der King of Pop, ein begnadeter Tänzer und eine geheimnisvolle, tragische Figur – der unvergessene Michael Jackson.

Auf der Luisenburg lebt die Legende wieder auf. Michael Jackson Tribute Live Experience präsentiert die größten Hits in einer spektakulären Bühnenshow mit beeindruckenden Tanzchoreografien, spektakulären Kostümen und diesem Pop-Feeling, das nur er vermitteln konnte.

Michael Jackson
© Marcel Weisheit

Da Blechhauf´n
Best of 20 Jahre Bechhauf´n

Den „Blechhauf’n“ kennt man als siebenköpfige Formation, welche in akustischer Kooperation miteinander in voller Lautstärke musizieren.

Ausgehend vom Landverein haben sich die Musiker zu einer reinen Bläsertruppe arrangiert, die mit ihrem Projekt von den großen Bläser Festivals in Österreich, Deutschland und der Schweiz nicht mehr wegzudenken sind.

Zu dieser Formation gesellten sich ein Schlagzeuger und ein Gitarrist dazu, um das Repertoire noch vielseitiger gestalten und noch mehr Power auf die Bühne bringen zu können.

Entstanden ist diese „XXL“-Variante im Jahr 2013 bei der Vorbereitung auf das „Woodstock der Blasmusik“ im oberösterreichischen Innviertel. Nach diesem erfolgreichem Start gab es zudem Konzerte beim „Spielberg Musikfestival“, beim westdeutschen Festival „Brassmania“ und auf der „Brass-Wiesn“ in Bayern.

Stücke wie „Gabriellas Song“ oder „Ghostriders In The Sky“ wurden ebenso neu bearbeitet wie die Coverversion „The Book of Love“ von Peter Gabriel.

Auch Eigenkompositionen von Albert Wieder gehören zum neuen Repertoire von „da Blechhauf‘n XXL“.

Hier ein akustischer und optischer Vorgeschmack:
Da Blechhauf´n auf Youtube

Weitere Infos: blechhaufn.at

Da Blechhaufn
© Klaus Mittermayr

Erste Allgemeine Verunsicherung
1000 Jahre EAV
Abschiedstour (die Erste)

Unter diesem Motto wird die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) 2019 zum 40jährigen Bühnenjubiläum ihre (erste?!) Abschiedstournee begehen. Verpassen Sie es nicht, das Konzert auf der Luisenburg zu erleben! Als Vorbote auf das große Abschiedsjahr erschien mit „Alles ist erlaubt“ am 28.09.2018 das letzte Studio-Album der Band.

Die erste, neue Single namens „Trick der Politik“ begeisterte in kurzer Zeit über eine Viertel-Million Hörer, doch wesentlich mehr werden die EAV aufgrund ihrer fulminanten Erfolge vergangener Jahrzehnte kennen. Über 10 Mio. verkaufte Großtonträger, 20-Top-10 Alben in Österreich/Deutschland und der Schweiz und weit mehr als 1500 Konzert-Auftritte in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Liechtenstein und Tschechien sprechen für sich.

Mit ihren Single-Hits wie “Küss die Hand, schöne Frau”, “Ba-Ba-Banküberfall”, “Ding Dong”, “Samurai” und “An der Copacabana” mischte die EAV in den 80er und 90er Jahren die deutschsprachige Musikszene nachhaltig auf. Oft überhört wurden die weitaus weniger lustigen, nachdenklichen und sozialkritischen Lieder wie “Burli”, “s‘Muaterl” oder “Eierkopf-Rudi”.

2019 nimmt die Verunsicherung nun Abschied von ihrem Bühnenleben. Was gut begann soll würdig enden – dazu gehört auch, mehr als nur die schönsten Hits und Klassiker der Verunsicherung zu präsentieren. Die Zuschauer erwartet ein kurzweiliges Programm mit Allem was die Satiriker zu bieten haben. Unterhaltsame und emotionale Rückblicke in alte Tage sowie ausgewählte Kostproben des neuen, letzten Albums werden Liebhaber von Kabarett, Rock, Pop und Sämtlichem was dazwischen liegt begeistern.

Weitere Infos: eav.at

EAV
© Dominik Beckmann

Schmidbauer · Pollina · Kälberer
Süden II

Nachdem sich Werner Schmidbauer, Pippo Pollina und Martin Kälberer schon einige Jahre gekannt und öfter zusammen musiziert hatten, war 2011 schließlich der Gedanke gereift, ein gemeinsames, zweisprachiges Projekt zu beginnen.

Man schrieb Lieder, arrangierte, nahm eine CD auf und startete eine Tournee – nicht ahnend, auf welch große Begeisterung diese Musik, dieser Klang gewordenen Freundschaft, der drei stoßen würde. So groß, dass zum Abschlusskonzert der Tournee und des Projekts rund 11.000 Zuschauer, viele davon aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, kamen und einen unvergesslichen Abend erlebten.

Nun, nach fast 5-jähriger Pause kamen die drei zur Erkenntnis, dass der Süden an sich nach wie vor ein Thema ist, dass die Menschen bewegt und auch von den Künstlern neue, aktuelle Stellungnahmen fordert.

Außerdem ist die Freundschaft und die Lust, gemeinsam zu musizieren nach wie vor so groß, dass sich Pippo, Werner & Martin entschlossen haben, sich 2019 wieder für eine Reihe von Konzerten zusammenzutun.

So klingt der Süden:
Süden II auf Youtube

Weitere Infos: suedenmusik.de

Sueden II
© Backstage Promotion

Operettengala

Was macht das Wesen einer Operette aus? Wunderschöne Melodien, spritzige und humorvolle Dialoge, Tanzeinlagen und selbstverständlich das beliebte Buffopaar!

Heinz Hellberg greift wieder in die Schatzkiste der Operetten- und Walzermelodien von Johann Strauß Vater & Sohn, Franz Lehár, Emmerich Kálmán bis Carl Zeller und zaubert daraus eine wunderschöne Gala der Operette.

Operettengala
© Peter Löning

Beat Fieber
Kultbands aus der Region

Nordbayern war eine Hochburg der Beatmusik. Kultbands aus der Region, die in den 1960er Jahren Tausende Fans in die Tanzsäle gelockt haben und noch heute aktiv sind, werden die Luisenburg zum Beben bringen. Ein Wiedersehen mit den den Silhouettes, Fellow Rovers, Pepitas und 1.9.6.7. Und ein Wiederhören der Klassiker des Rock – von den Beatles bis zu den Rolling Stones, von Bee Gees bis Steppenwolf. Gänsehaut pur!

Beat Fieber - Silhouettes
© Gustav Riedel

Andy Lang
Best of Celtic Music

Das mystische Ambiente der Luisenburg und die romantisch-irischen Klangwelten des Harfenisten und Songpoeten Andy Lang gehen zum dritten Mal eine Symbiose ein. Andy Lang, der Meister des neuen Folk, hat die größten Songs seines 30jährigen Bühnenwirkens für eine besondere Nacht auf der Luisenburg zusammengestellt.

Mit Andy Lang und seiner keltischen Harfe, seiner Band Folk Freaks und dem Gospelchor Joy in Belief.

Weitere Infos: andy-lang.de
Veranstalter: Andy Lang, Gefrees

Andy Lang
© Jörg Schellschmidt

Carmina Burana

Carl Orffs Meisterwerk zählt zu den Meilensteinen der modernen Musikgeschichte und ist an Monumentalität kaum zu übertreffen. Mit der Venezia Festival Opera kommt ein großer Chor mit Orchester auf die Bühne und gestaltet zusätzlich einen konzertanten Galateil mit Höhepunkten der italienschen Oper.

Carmina Burana
© Kulturgipfel GmbH

Manfred Mann´s Earth Band

Eine Sensation auf der Luisenburg: Eine der legendärsten Rock-Bands der Welt (Bo Wah Diddy Diddy, Blinded by the light, Mighty Quinn und andere Hits) kommt erstmals ins Fichtelgebirge.

Manfred Mann, geboren 1940 in Südafrika, ist lebende Rock-Geschichte. Seit 1961, mit der Gründung der ersten Band unter seinem Namen, steht er an der Spitze des Rock. Mit der Earth Band, gegründet 1971, spielt er nach wie vor Rock in einer Reinform, wie es nur weniger können.

Mit Manfred Mann’s Earth Band kommen über 50 Jahre Rockmusik auf die Luisenburg und erleben eine unglaubliche Renaissance. Lebendig, kraftvoll und so, als wäre diese Musik unsterblich.

Weitere Infos: manfredmann.co.uk

Als besondere Überraschung spielt ab 17:30 Uhr Peter Hohenecker mit seiner Pianistin Silvia Salzbauer sein Programm „Tom Waits – ein Versuch“.

Manfred Mann's Earth Band
© Jan Klug-Offermann

Glenn Hughes plays Deep Purple

Glenn Hughes ist ein britischer Rockmusiker der Extraklasse. Als Mitglied bei BLACK SABBATH und DEEP PURPLE hat der Sänger und Bassist Rockgeschichte geschrieben.

Geboren 1951 in England, begann seine Karriere mit der Formation TRAPEZE. Weltberühmt wurde er als Bassist von DEEP PURPLE, mit denen er drei legendäre Alben einspielte. Zwischen 1973 und 1976 prägte seine markante Stimme den Sound von DEEP PURPLE mit und trug nicht unwesentlich zu deren Erfolg bei.

Auf der Luisenburg ist sein Auftritt ein einmaliges Ereignis und Glenn Hughes bringt den Originalsound einer Rockformation in die Felsen, der für Generationen unvergesslich ist.

Hier ein akustischer und optischer Vorgeschmack:
Glenn Hughes auf Youtube

Weitere Infos: glennhughes.com

Glenn Hughes
© Gustav Riedel