Spielzeit 2017

Das Familienstück
Heidi

Familienmusical von Eva Toffol
nach dem Roman von Johanna Spyri

Das Schicksal eines Waisenkindes

HEIDI, das weltberühmte Kinderbuch, endlich auf der Luisenburg, in einer vollkommen neuen Version aus Schauspiel, Musik und Tanz in der Inszenierung von „Wikinger“- Regisseurin Eva-Maria Thöny.

HEIDI, die berührend schöne Geschichte von dem Waisenkind, das durch seine Natürlichkeit, seinen Optimismus und seine Herzenswärme nicht nur den alten Alm-Öhi aus seiner Verbitterung löst, das auch – nachdem von seiner Tante Dete nach Frankfurt entführt – der gelähmten kleinen Klara liebevoll zur Seite steht. Bis Heidi selbst, aus Sehnsucht nach dem Alm-Öhi, nach den Bergen und nach der Freiheit, schwer erkrankt …

Heidi, wie sie von Eva Toffol für die Luisenburg neu zum Leben erweckt wird, ist ein Mensch voller Freiheitsdrang und Naturliebe, der auf eine harte Probe gestellt wird und dessen beste Charakterzüge am Ende die Welt heilen und versöhnen können. Und wo kann man diese so einfache wie tiefgreifende Geschichte um Freiheit und Glück, um Kindlichkeit und Erwachsensein lebendiger und anschaulicher erzählen als unter freiem Himmel?

Mit dem Alm-Öhi, dem Geißen-Peter, Klara, dem strengen Fräulein Rottenmeier und all den vertrauten Figuren aus den Bergen – und aus der großen Stadt – wird die HEIDI auf der Luisenburg ein unvergleichliches Theaterereignis: spannend, humorvoll, mit wahrhaftigen Gefühlen und echten Felsen.

Und Sensation: Kultkomponist Hans-Jürgen Buchner mit seiner Gruppe „Haindling“ macht dazu die Musik!

Mit der Luisenburg Entdeckung der letzten Spielzeit Maria Kempken als Heidi, dem Schweizer Paul Kaiser als Alm-Öhi, Gudrun Schade als Fräulein Rottenmeier, Sabine von Maydell als Großmama, Carolin Waltsgott als Klara, Thomas Schirano als Herr Sesemann und Thomas Zigon als Geißen-Peter, sowie Donna Leons „Sergente Alvise“ Dietmar Mössmer, Mira Huber, Verena Kollruss, Bernhard Meindl, Roberto Martinelli, Adela Florow, Günter Ziegler, Jessica Lapp und Uschi Reifenberger.

Das Volksstück
Die Pfingstorgel

Eine Komödie von Alois Johannes Lippl

Wie man Geiz mit Musik und Witz bekämpft

Eines der schönsten und für die Bühne der Luisenburg passendsten Volksstücke ist mit Sicherheit Alois Johannes Lippls Komödie DIE PFINGSTORGEL. Immer wieder im Spielplan kann Lippls bayerisches Schelmenstück bis heute begeistern.

Eine Moritat über Selbstgerechtigkeit und Geiz der Bauern von Maut, die, wenn sie so unverfroren und rustikal zum Vorschein kommen wie in diesem Dorf, raffiniert entlarvt und auf die Schippe genommen werden. Eine Truppe von Wandermusikanten wird dieser heuchlerischen Dorfgemeinschaft den Spiegel vorhalten – mit abgründigem Witz, musikalischer Raffinesse und augenzwinkernder Schläue!

Eine klingende und singende Geschichte mit viel Musik, inszeniert von Steffi Kammermeier, die schon 2011 mit Lippls „Der Holledauer Schimmel“ für ausverkaufte Vorstellungen gesorgt hat.

Mit u.a. Norbert Heckner, Veronika v. Quast, Norbert Neugirg, Michael Vogtmann, Mira Huber, Thomas UngerChristian Höllerer, Berthold Kellner, Uschi Reifenberger,

Regie: Steffi Kammermeier
Bühne: Peter Engel | Kostüme: Eva Praxmarer | Komposition & Musikalische Leitung: Florian Burgmayr

Mit freundlicher Unterstützung von

Wissenswertes rund um das Stück gab es auch in der Serie zur Pfingstorgel zu lesen.

Das Musical
CATS

Musical von Andrew Lloyd Webber
Basierend auf dem “Old Possums`s Book of Practical Cats” von T.S. Elliot
Deutsch von Michael Kunze

„CATS“ – der Ball der Katzen
Was auf der Bühne geschieht

Ein Steinbruch im Mondschein. Es schleichen sich kleine Katzen, die Jellicle-Cats an und beginnen mit dem Jellicle-Ball, ein Fest, an dessen Ende eine der Katzen vom weisen Old Deuteronomy, dem Oberhaupt aller Katzen, zum Aufstieg in den Katzenhimmel und somit für ein zweites Katzenleben ausgewählt wird.

Eine von ihnen, Kater Munkustrap, beginnt zu erzählen und nach und nach der stellen sich alle Katzen mit ihren Geschichten vor: von der edlen Victoria zur gutmütigen Gumbie, von der rockigen Rum Tum Tugger  bis zur alten Grizabella, die überraschend auf der Szene erscheint.

Sie, die einst eine Glamourkatze war bis sie die Katzenfamilie verließ und sich in die Welt aufmachte, ist jetzt ein Häufchen Elend und von ihrem Ausflug gezeichnet. Die Jellicle-Cats meiden sie und bewundern lieber den rundlichen Bustopher Jones, eine Gentleman-Katze der alten Schule, der seinen Charme bereitwillig versprüht.

Macavity erscheint, der Bösewicht unter den Katzen, und verschwindet sogleich wieder. Zwei besonders kecke Katzen treten auf, die wilden Mungojerry und Rumpleteazer, die alles zerstören was ihnen vor die Pfoten kommt.
Da betritt das Oberhaupt, Old Deuteronomy die Szenerie. Zwei Katzen erzählen seine Geschichte und berichten von seinen vielen Leben.

Grizabella schleicht erneut heran und träumt von besseren Zeiten.

Jetzt ist der Ball in vollem Gange und auch Old Deuteronomy erinnert sich an sein Leben, während Gus, der alte Theaterkater, seinen Glanzzeiten nachtrauert: einst spielte er einen gefürchteten Piratenkater namens Growltiger und machte Lady Griddlebone schöne Augen bis er auf seinem Schiff in einen Kampf verwickelt wird, vor dem er sich nur mit einem Sprung ins Wasser retten kann.

Skimbleshanks tritt auf, der Kater, der nachts auf den Eisenbahnzügen wacht und die Mäuse vertreibt. Mitten in dieser Zugfahrt taucht Macavity wieder auf, der Ganove unter den Katzen, der nie zu fassen ist. So auch jetzt: kaum ist er da, verschwindet er schon wieder und mit ihm Old Deuteronomy.

Jetzt kann nur noch Zauberei helfen: Mr. Mistoffelees, der Zauberer, holt Old Deuteronomy mit seinen magischen Kräften zurück.

Der Tag bricht an und der Ball kommt zum Höhepunkt – die Wahl in den Katzenhimmel. Grizabella stört schon wieder und schwelgt noch immer in ihren Erinnerungen. Traurig will sie gehen, da hält Victoria sie zurück und Old Deuteronomy erlöst sie endgültig: sie wird auserkoren und kommt in den Himmel.

Der Klassiker
Der Theatermacher

Schauspiel von Thomas Bernhard

Wie Theater gemacht wird

Einer der größten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, der Österreicher Thomas Bernhard, kommt mit einem der erregendsten Texte der Theaterliteratur zum ersten Mal auf die Bühne der Festspiele: Die urkomisch faszinierende Komödie Der Theatermacher. Ein Stück voller Scherz, Satire, Ironie und tieferer Bedeutung über das Theater und diejenigen, die auf und hinter der Bühne die hohe Kunst des Theatermachens zelebrieren.

Thomas Bernhard zündet ein Feuerwerk an Bosheiten, Übertreibungen und Verdrehungen, dass einem schwindelig wird. Nichts und niemand wird verschont, wenn der alternde, aber immer noch brillante Staatschauspieler Bruscon mit seiner Familie die Bühne eines österreichischen Dorfwirtshauses betritt, um hier mit dem Wirt, der Welt und dem Theater zu hadern.

Das Stück, als Provokation geschrieben und als große Kunst inszeniert, ist eine Traumrolle für jeden Schauspieler und kann auf der Luisenburg nur von einem gespielt werden: dem Theatermacher Michael Lerchenberg, der mit dieser Rolle Abschied nimmt von der Felsenbühne und seinem Publikum.

Zugleich ist es auch eine Wiederbegegnung der beiden großartigen „Brandner“-Protagonisten. Neben „Boandlkramer“ Michael Lerchenberg als Theatermacher Bruscon, unser „Brandner“ Alfred Schedl als brummiger Wirt sowie Josepha Sem als Wirtin und Adela Florow als Frau Bruscon. Die Kinder der Bruscons sind David Zieglmaier als Sohn Ferruccio und Carolin Waltsgott als Tochter Sarah.

Regie: Carl Philip von Maldeghem
Bühne und Kostüme: Thomas Pekny

Die Operette
Die Csárdásfürstin

Eine Operette von Emmerich Kálmán in drei Akten

Gastspiel der Operettenbühne Wien

Csardasfürstin 2017

Eine Operette, die wie keine zweite alles verkörpert, was dieses Genre so überaus reizvoll macht: Liebeleien ohne Ende, ein Hit nach dem anderen und eine Geschichte, so komisch und voller verrückter Wendungen, dass man leicht berauscht zurückbleibt.

Kálmáns Operettenklassiker ist so prickelnd und belebend wie Champagner, mit Selbstironie und Augenzwinkern serviert.

Die Oper
Die Zauberflöte

Eine Oper in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Gastspiel der Landesbühnen Sachsen

Die Zauberflöte ist eine der meistgespielten Opern der Musikgeschichte. Sie ist geheimnisvoll und trotzdem populär, sie berührt und bewegt zugleich.

Musikkenner lieben sie ebenso wie Kinder, Opernhasser und Popfans. Warum das so ist, lässt sich im Sommer auf der Luisenberg anschaulich erleben: ein Theaterereignis für jung und alt und eine Neuentdeckung dieses großen Stoffes der Opernliteratur.

LuisenburgXtra
Der varreckte Hof

Eine Stubenoper von Georg Ringsgwandl
Gesänge in einer sterbenden Sprache

Mutter Weichsenrieder – wird sie dement oder tut sie nur so? Eine Pflegerin muss her. Ihre Kinder, Gerlinde und Rupert, haben keine Zeit für die alte Bäuerin. So kommt Svetlana aus Moldawien auf den Hof und bringt die eingefahrenen Verhältnisse ins Rutschen.

Mit den Luisenburg-Schauspielern Andreas Bittl, Markus Baumeister, Sebastian Edtbauer. Erstmals bei den Luisenburg-Festspielen: Silvia Maria Jung und Kathrin Anna Stahl.

Regie: Steffi Baier | Musikalische Leitung: Titus Waldenfels
Bühne: Jörg Brombacher | Kostüme: Claudia Karpfinger

LuisenburgXtra
Dr. Wahn
oder Die All-umfassende Theorie der Welt

Paul Kaiser als Dr. Wahn
© Juliane Zitzelsperger

Der Luisenburg-Star Paul Kaiser mit seinem Soloprogramm:
90 Minuten naturwissenschaftlich-philosophischer Wahnsinn!

„Solch einen Spaß an der Relativitätstheorie, Schwarzen Löchern und Atomen dürften die meisten Theaterbesucher wohl noch nie gehabt haben.“
Stefan Rimek, Der Neue Tag

LuisenburgXtra
Pfarrer, Pfaffen und Pastoren
Ludwig Thoma zum 150. Geburtstag

Pfarrer, Pfaffen und Pastoren
Bild © Olaf Gulbransson/VG Bild-Kunst

„Nicht jeder, der im Glauben leuchtet, ist mit Erkenntnistau befeuchtet.“ (Ludwig Thoma)

Michael Lerchenberg liest, begleitet von Florian Burgmayr an der Tuba, aus seinem neuen Buch über Ludwig Thoma und dessen Satiren und Geschichten über die hohe Geistlichkeit.

Sonderveranstaltungen
EAV
Mnozil Brass
Opern auf Bayrisch

Konzerte & Kabarett

Erste Allgemeine Verunsicherung

Zum ersten Mal auf der Luisenburg

Foto © I. Conradt

Sie sind die bekannteste Rockband Österreichs und schreiben seit den 1980er Jahren mit Hits wie Ba-Ba-Banküberfall, Märchenprinz, und Küss’ die Hand, schöne Frau Popgeschichte. Knackige Pop- und Rockrhythmen mit ironischen Anklängen und viel Klamauk, das sind EAV, die sich musikalisch weder festlegen noch einordnen lassen. Dafür ist ihre Show ein irres Spektakel, dem die Luisenburger Felsenbühne hoffentlich standhalten wird.

Best of Luisenburg
Zum Abschluss noch einmal ein Knüller!
„Best of” 14 Jahre Lerchenberg-Luisenburg

Mit einer einer „Best of“-Show der 14 Spielzeiten unter Intendant Michael Lerchenberg zieht die Luisenburg am 23. Juli zum letzten Mal alle Register.

Highlights aus den Luisenburg-Musicalerfolgen “Anatevka”, “Kiss me Kate”, „Rocky Horror Show“, „Cabaret”, „Cats“, „Spamalot” und natürlich den legendären „Blues Brothers“ lassen die Felsen erzittern. Die Topsolisten der letzten Jahre wie Hardy Rudolz, April Hailer, Sophie Berner, Gudrun Schade, Michael Kamp, Andreas Birkner sowie noch manche Überraschungsgäste werden, begleitet von unserer kultigen „Blues Brothers Band“, ein Konzert der Extraklasse gestalten.

Noch einmal kann man die wilde, getanzte Leidenschaft von „Braut“ Maria Kempken und „Bräutigam“ Marc Schöttner aus der „Bluthochzeit“ erleben.

„Brandner“ Alfred Schedl wird zum allerletzten Mal den „Boandlkarmer“ Lerchenberg mit Kerschgeist ums ewige Leben bescheißen.

Die „Pfingstorgelmusik“ wird aufspielen, Vroni v. Quast und Norbert Heckner singen Münchner Lieder und für den musik-kabarettistischen Brandschutz sorgt die „Altneihauser Feuerwehrkapell‘n“ mit ihrem Kommandanten Norbert Neugirg.

Mit u.a. Sophie Berner, April Hailer, Maria Kempken, Gudrun Schade, Veronika v. Quast, Andreas Birkner, Florian Burgmayr, Michael Kamp, Michael Lerchenberg, Norbert Neugirg, Hardy Rudolz, Alfred Schedl, Marc Schöttner und der Blues Brothers Band

Die musikalische Leitung hat Jörg Gerlach.

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