Jubiläumsspielzeit 125 Jahre Luisenburg

Das Familienstück
Der kleine Wikinger

Familienstück von Eva Toffol

Der kleine Wikinger (2015)

Wild und stürmisch ist die See, die Wellen schlagen hoch, die tapferen Wikinger können sich gerade noch an Land retten, ehe ihr Schiff krachend zerbirst. Doch überglücklich umarmen König Ragnar, sein kleiner, aber umso mutigerer Sohn Aaki und seine wilden Gesellen ihre an Land gebliebenen Frauen und Mütter. Endlich  sind sie zu Hause angekommen. Und nicht mit leeren Händen. Das Schiff ist vollgeladen mit Schätzen aller Arten – mit darunter das sagenumwobene Schwert „Dragun“!

So beginnt sie, die Geschichte um den kleinen Wikinger Aaki, seinen geliebten, schon etwas vergesslichen Opa Leif Erikson, seine Freundin und seine Freundin, das Sklavenmädchen Aysha.

Während nun aber das Dorf  ganz nach Wikingerart fröhlich die Rückkehr feiert, plamnt der mächtige Schakal, den kühnen Nordmännern das Schwert wieder abzujagen und beauftragt seine Männer, des großen Ragnars Sohn, den kleimnen Wikinger Aaki zu entführen. Dum,m nur, dass Aakis Großvater, Leif Erikson genauso klein ist. Denn so kommt es zu einer fatalen Verwechslung und der vergessliche Opa gerät stattdessen in die Fänge des Schakasls.

Die Wut der Wikinger ist groß. Aufgebracht greifen sie zu den Waffen, schwören bittere Rache. Doch Aaki weiß, so jung er ist, dass der Kampf mit dem Schwert nur Tote fordert. Er überzeugt die starken Männer von seinem listigen Plan. Unter dem Motto: Gemeinsam sind wir stark, machen sie sich schließlich entschlossen auf den Weg, Leif Erikson zu befreien.

Der Plan, so listig er ist, birgt dann aber doch noch so manche Gefahr in sich. Aber aaki, seine Freundin Aysha und die wilden Wikinger stürzen sich, unterstützt von geheimnisvollen Trollen und DRuiden mutig in den aufregenden Kampf.

Wo das Ganze spielt? Na, auf der Luisenburg. Wo sonst passen Wikinger denn besser hin als auf die wilde Felsenbühne?

Szenenfotos: Florian Miedl; SFF Fotostudio, Hof; Marcel Kohnen

Premiere: Do. 21. Mai 2015

Der Klassiker
Ein Sommernachtstraum

Komödie von William Shakespeare

Sommernachtstraum (2015)

Theseus, Herzog von Athen plant seine Hochzeit mit der Amazonenkönigin Hippolyta. Währenddessen verirren sich vier verliebte Teenager in den Wald in dem auch lauter Elfen hausen. Deren König Oberon liegt im Streit mit seiner Gattin Titania. Gleichzeitig probt eine Gruppe von Handwerkern im Wald ein Theaterstück zu Ehren des Herzogs ein. Um sich an Titania zu rächen, denkt sich Oberon mit Hilfe seines schalkhaften Adlatus Puck und mit Hilfe einer Zauberblume ein ganz besonderes Komplott aus: seine Gattin möge sich in das erste Wesen verlieben, das sie nach dem Aufwachen erblickt, nur leider ist dies ein Esel, allerdings ein verzauberter, nämlich der Handwerker Zettel.  Als sich die jungen Leute schließlich kreuz und quer verlieben, geraten die Dinge immer mehr außer Kontrolle und der gestresste Puck hat alle Mühe die Verirrungen und Verwirrungen zu lösen.
Zum Happy End gibt es die große Versöhnung, eine Dreifach-Hochzeit und die hochgradig komische Aufführung der Handwerker.

Premiere: Fr. 26.06.2015

Das Musical
Cabaret

Musical nach John van Druten und Christopher Isherwood

Cabaret (2015)

Musical nach John van Druten und Christopher Isherwood
Musik: John Kander, Liedtexte Fred Ebb, Buch: Joe Masteroff nach John van Druten und Christopher Isherwood, produziert von Harold Prince

Cliff Bradshaw, ein junger amerikanischer Schriftsteller, reist in den 20er Jahre nach Berlin, um dort einen Roman zu schreiben. Im Zug macht er die Bekanntschaft von Ernst Ludwig, der ihm ein Zimmer in der Pension von Fräulein Schneider vermittelt. Hier trifft er auf allerlei bunte Gestalten. Ernst Ludwig nimmt Cliff mit in den legendären  Kit-Kat-Club, einem der zahlreichen Berliner Varietés, in denen bei aller Unterhaltung auch Kritisches und Kabrettistisches geboten wird. In diesem Club lernt Cliff die unwiderstehliche Sängerin Sally Bowles kennen. Sie ist der Star im legendären Club. Als Sally entlassen wird, nimmt sie Zuflucht in Cliffs Pensionszimmer, siw werden ein Paar und bald ist Sally schwanger.
Auch zwei anderen Pensionsbewohnern begegnet das Glück. Der Obsthändler Herr Schultz wirbt erfolgreich um Fräulein Schneider. Doch als sich auf der bald folgenden Verlobungsfeier herausstellt, dass Schultz Jude (und der als Gast anwesende Ernst Ludwig Nationalsozialist) ist, kann Fräulein Schneider sich der heraufziehenden vergifteten Atmosphäre nicht entziehen. Die Verlobung wird gelöst, Herr Schultz verlässt die Pension.
Nach dem Vorfall möchte Cliff sofort mit Sally nach Amerika zurück, denn er merkt sehr deutlich die aufziehenden braunen Wolken, wohingegen sie weiter von ihrer großen Karriere in Berlin träumt.

Einer der größten Musical-Welterfolge, mit Liza Minnelli als Nachtclubtänzerin Sally Bowles und Fritz Wepper sensationell verfilmt. Mit Hits wie: „Willkommen, Bienvenue, Welcome …“, „Money (makes the world go around)“, „Maybe this time“ oder „Heirat“.

Premiere: Fr. 03.07.2015

Das Volksstück
Der Brandner Kaspar und das ewig`Leben

Bairisches Kultstück nach Franz von Kobell von Kurt Wilhelm

Für die Luisenburg eingerichtet von Michael Lerchenberg
Musik von Rolf Wilhelm

Die unvergleichlich charmante Geschichte des Kaspar Brandner, der den Tod mit Kerschgeist überlistet und ihm beim Kartenspielen weitere Lebensjahre abhandelt.

Zum alten Brandner kommt der Tod in Gestalt des Boandlkramers und will ihn holen. Brandner verführt ihn aber mit „Kerschgeist”, wettet mit ihm um weitere 18 Jahre Leben und gewinnt, indem er ihn „b‘scheißt“. Nun braucht Brandner nichts mehr zu fürchten und er wird tollkühn.

Als nach drei Jahren Brandners geliebte Enkelin Marei verunglückt, erfährt Petrus durch sie von der „Unregelmäßigkeit”. Wütend befiehlt er dem Boandlkramer, den Alten sofort zu holen. Der Boandlkramer, der sein Wort nicht brechen will, greift nun seinerseits zu einer List und lockt den Brandner Kaspar ­ nur zum Anschauen ­ in den Vorhof des Paradieses…

Immer wieder nachgefragt ist die Wiederaufnahme dieser legendären „Brandner Kaspar“ Inszenierung – das Geburtstagsgeschenk der Festspiele an unsere vielen treuen und begeisterten Zuschauer.

Premiere: Do. 16.07.2015

Fotos: ©SFF Fotodesign/Hof, ©Florian Miedl

Die Operette
Maske in Blau

Operette von Fred Raymond

In seinem weltberühmten Werk bietet Raymond alles, was man sich nur wünschen kann: Orchesterzauber, Tanz- und Ensembleszenen, exotische Schauplätze und nicht zuletzt eine reizende Liebesgeschichte sowie eine Fülle an Schlagern wie z. B. „Die Juliska aus Budapest“.

Die Oper
Ein Maskenball

Oper von Guiseppe Verdi

Verdi, der Großmeister der leidenschaftlichen italienischen Oper, verbindet in diesem Werk ein Spiel um Liebe, Freundschaft, Verrat und Politik, in dem die wahren Absichten und Gefühle der Figuren durch alle Verkleidungen ans Licht kommen.

LuisenburgXtra
Es gibt keine Sünde im Süden des Herzens

Ein Höllensturz von Werner Fritsch

Es gibt keine Sünde im Süden des Herzens

Nach „Cherubim“ (2012) und „Jean Paul-Jetzt“ (2013) kommt es in dem Stück „Es gibt keine Sünde im Süden des Herzens“ zu einem Wiedersehen mit dem Bauernknecht Wenzel, einer der leitmotivischen Figuren aus dem reichen Schaffen des Autors Werner Fritsch.

Wie aus dem Paradies gefallen erscheinen Fritschs Gestalten in diesem Stück: Wenzel, der alte Bauernknecht, der Welt im Wort beschwört und dessen Denken so hart ist wie der Granit seiner Heimat, aber nun in der Enge eines Altersheims sitzt mit seinen Mitgenossen, dem martialischen, notgeilen Häcksler, der verrückt liebenswerten Turtel  und vielen weiteren skurrilen Figuren. Sie alle treiben ihr Unwesen im Heiliggeistspital, einem fröhlich gruseligen Ort, aus dem es nur in den Tod oder/und  in den Himmel geht.

Der Innenhof des ehemaligen Sigmund-Wann-Spitals, heute das Fichtelgebirgsmuseum ist der ideale Ort für dieses amüsant verrückte Spiel.

Gerd Lohmeyer ist zum dritten Mal der Wenzel, inzwischen längst eine Paraderolle für den gebürtigen Nabburger. „Kir Royal-Star“ Billie Zöckler spielt die Turtel, Christian Hoening, auf der Luisenburg schon in der „Fahnenweihe“ und im „Holledauer Schimmel“ zu sehen, spielt den Häcksler. Ferdinand Schmidt-Modrow, der heuer als kleiner Wikinger die Kinder begeistert, spielt die anderen Rollen wie etwa eine thailändische Altenpflegerin.

Der Oberpfälzer Werner Fritsch lebt abwechselnd in Berlin oder auf seinem Heimathof der Hendlmühlebei Waldsassen und wurde für seine Arbeiten vielfach ausgezeichnet. Seit 2012 ist er gewissermaßen der Hausautor der Luisenburg-Festspiele.

Sonderveranstaltungen
Yamato
LaBrassBanda
Haindling
Konstantin Wecker
Operettengala
The QUEEN Night
One Night of ABBA

Konzerte & Kabarett

Sony, La Brass Banda

Yamato – The Drummers of Japan

Gastspiel am Mo 06.07.2015 um 20.30 Uhr

Das erfolgreichste Trommel-Ensemble der Welt nun auch auf der Luisenburg!
Freuen Sie sich auf ein spektakuläres Bühnenereignis mit vielgestaltigen Rhythmen, Licht und mitreißender Choreografie.

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