Wiedersehen mit Freunden – “Luisenburger” bei Xtra im Festspieltheater

Es gibt eine Wiedersehen mit den “Luisenburgern” Paul Kaiser, Butz Buse und Philipp Moschitz, die in der Reihe Xtra, die aufgrund der Corona-Krise im Zuschauerraum des Festspieltheaters gezeigt, zu erleben sind.

“Schuld und Schein. Ein Geldstück” heißt die so kluge wie hintersinnige Theaterkomödie von Ulf Schmidt, in der die “Luisenburger” mit zwei Schauspielkollegen die Geschichte des Geldes mit den Mitteln ihrer Schauspielkunst neu erzählen. Das dialogstarke und informationsfreudige Stück nimmt die Zuschauer an die Hand und führt sie durch die Tiefen und Untiefen des Finanzsystems und des Geldhandels.

Mit Witz, Tempo und ohne Rücksicht auf den schönen Schein des Geldes legen die Protagonisten die hermetisch verschlossene Welt der Banker, Spekulanten und Anleger offen und entlarven auf humorvolle Weise die Bankgeheimnisse als Scheingeschäfte.

“Schuld und Schein” ist äußerst raffiniertes Aufklärungstheater, dass die Sache des Geldes sehr ernst nimmt, dabei aber immer auf Spiel- und Wortwitz setzt und Humor als Waffe der Entlarvung souverän ausspielt.

Die Theaterproduktion ist in 170 Vorstellungen vom Publikum bejubelt worden und die Presse hat sie als eine Art Brecht’sches Lehrstück über die Auswüchse des Kapitalismus gefeiert, das neben allem Humor, dem Spielwitz und den musikalisch-choreografischen Einlagen einen sehr nachdenklichen Eindruck hinterlässt.

Die Vorstellungen sind am

Freitag, den 14. August und am Samstag, den 15. August jeweils um 20.00 Uhr

im Zuschauerraum des Festspieltheaters.

Alle Informationen auf der Programmseite.

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