Die Festspiele sind eröffnet

Mit der lang erwarteten Premiere von ANDREAS HOFER – DIE FREIHEIT DES ADLERS und einem anschließenden Festakt wurden am vergangenen Freitag die Luisenburg-Festspiele Wunsiedel 2018 offiziell eröffnet.

Die bayerische Staatsministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner sprach die entscheidenden Worte und zeigte sich erfreut, die Premiere im Beisein von sehr viel politischer und gesellschaftlicher Prominenz aus ganz Bayern erleben zu dürfen. Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister der Festspielstadt, Herrn Karl Willi Beck, der in seiner Rede die neue Führung der Festspiele und die damit verbundenen Erwartungen der Stadt Wunsiedel zur Sprache brachte, ebenso wie seine Freude über den bisherigen, in jeder Hinsicht positiven Verlauf der Saison, sprach auch Birgit Simmler, die künstlerische Leiterin und Regisseurin von ANDREAS HOFER, ein paar Worte zu ihrem Publikum.

Birgit Simmler, die, wie sie betonte, an diesem besonderen Abend der Theaterkunst den Vortritt lassen wollte, wies auf das neue Stück hin und die Tatsache, dass es sich bei ANDREAS HOFER um ein exklusives Auftragswerk handelt, das Felix Mitterer, der im Publikum saß, für die Luisenburg gearbeitet hat.

Nach der Vorstellung, die vom Premierenpublikum mit Faszination und Begeisterung aufgenommen wurde, ging es für die geladenen Gäste der Staatsregierung noch weiter. Obwohl es an diesem Abend empfindlich kalt war und die Zuschauer sich mit Decken und Mänteln gegen einen Temperatursturz wappnen mussten, wurde die Nacht noch bis in den nächsten Tag zu einem fröhlichen Fest für die Freunde und Liebhaber der Festspiele.

Ilse Aigner, die sich mit Birgit Simmler und den Mitgliedern des Ensembles augenscheinlich gut unterhalten konnte, genoß den Abend trotz ihrer vielen Termine und Verpflichtungen. Allein die Tatsache, dass zwei Frauen an diesem Abend die Hauptrollen spielten, war Anlaß genug, gemeinsam zu feiern.

Ein vielversprechender und erwartungsfroher Beginn einer verheißungsvollen Spielzeit.

 

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