Das Luisenburger Dschungelbuch steht kurz vor der Premiere

Exotische Musik erklingt auf der Bühne, ein Rudel Wölfe erscheint und nimmt den kleinen Mogli auf, den sie vor dem gefährlichen Tiger Shir Khan beschützen – wir sind mitten im indischen Dschungel auf der großen Felsenbühne der Luisenburg.

Mit DAS DSCHUNGELBUCH eröffnen die Festspiele am 5. Juni den Reigen der großen Premieren in dieser Saison. Endlich, sagen die Beteiligten, die mit Akribie und großem Engagement an diesem Familienmusical gearbeitet haben, um eine spektakuläre Aufführung in die Felsen zu bringen, die Kinder und Jugendliche ebenso begeistern soll wie Erwachsene, die sich ihre Fantasie bewahrt haben.

Die neue künstlerische Leiterin Birgit Simmler setzt auf eine ganz neue, extra für die Festspiele geschriebene Fassung des Klassikers von Rudyard Kipling, die den ursprünglichen Gehalt der Erzählung von dem kleinen Jungen, der unter die wilden Tiere gerät, in den Mittelpunkt stellt.

Zusammen mit dem Komponisten und musikalischen Leiter der Produktion, Paul Graham Brown, der auch die Liedtexte geschrieben hat, hat Birgit Simmler den Stoff sehr ernst nommen. Ein Junge, der sich in einer fremden Umgebung bewähren und die Welt der Tiere verstehen lernen muss – wie umgekehrt das Menschenkind den wilden Tieren einiges abverlangt.

Dass der Spaß, das große Theatervergnügen, dabei nicht zu kurz kommt, garantieren die spektakulären Tanz- und Akrobatikszenen, die fetzige Musik und die Spiellust des Ensembles, das die Bühne in einen Abenteuerspielplatz mitten im Dschungel verwandelt.

Simon Eichenbeger inszeniert und choreografiert den “Luisenburger” Dschungel und macht, zusammen mit der aufwändigen Ausstattung – die Masken sind wirklich einzigartig –, auf der Bühne eine verrückte, sehenswerte und fetzige Show.

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