Alles gut bedacht

Das spektakuläre Zeltdach der Luisenburg-Festspiele, ursprünglich entworfen vom weltberühmten Architekten Frei Otto, ist in der letzten Woche über dem Zuschauerraum des Festpieltheaters aufgespannt worden.

Damit treten die Vorbereitungen der Theatermacher und Künstler in eine erste entscheidende Phase ein. “Mit dem Dach fängt es immer an und hört dann einen Sommer lang nicht mehr auf”, sagt Christof Kaldonek, der Leiter Kommunikation und Sprecher der Festspiele zu der komplexen und technisch anspruchsvollen Aufgabe, das Zeltdach so zu installieren, dass es den strengen Sicherheitsvorschriften entsprechend den Zuschauern einen ganzen Sommer Schutz vor Wind und Wetter gewährt.

“Das Team um unseren technischen Leiter Fabian Schröter benötigte mit zehn Männern vier Tage, bis das große Dach sicher und optimal gespannt war”, erklärt Kaldonek den Ablauf der Installation. Daran beteiligt waren neben Spezialisten einer Zeltbaufirma, die Mitarbeiter des Bauhofes der Stadt Wunsiedel und die Techniker der Festspiele.

Das Zeltdach, das während der Wintermonate auf der Luisenburg sicher aufbewahrt ist, wird mit zwei speziellen Elektrowinden über die großen Pylonen nach oben gezogen. “So leicht und luftig das Dach am Ende den Zuschauerraum überspannt, so konzentriert und koordiniert müssen die Spezialisten zusammenarbeiten, damit alles passt – eine Maßarbeit”, lobt der Sprecher des Theaters das Team um Fabian Schröter.

Als Anerkennung und entsprechend einer guten Tradition bekamen die Mitarbeiter zum „Richtfest“, wie der Zeltaufbau auch genannt wird, eine zünftige Brotzeit serviert, die der Verwaltungsleiter der Festspiele, Harald Benz, spendiert hat.

Mit dem Zeltdach bekommt das Festspieltheater der Luisenburg sein markantes ‘Gesicht’ und strahlt wieder in voller Pracht”, schwärmt Kaldonek und kündigt an, dass die technischen Einbauten jetzt zügig vonstattengehen werden.

Die ersten Abteilungen haben mit ihrer Arbeit vor Ort bereits begonnen, so dass mit der Theaterleitung, dem künstlerischen Betriebsbüro, der Kostümabteilung und der Bühnentechnik das Haus sehr gut besetzt ist. Die anderen Abteilungen folgen sehr bald und die ersten Künstler treffen in den nächsten Tagen ein.

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