Eine Vorschau auf die Luisenburg-Festspiele 2018

Seit wenigen Tagen ist der Spielplan die Luisenburg-Spielzeit 2018 bekannt, jetzt haben die Verantwortlichen der Festspiele – die künstlerische Leiterin Birgit Simmler, der Verwaltungsleiter Harald Benz und der erste Bürgermeister der Stadt Wunsiedel Karl-Willi Beck – die Spielzeit 2018 genauer vorgestellt.

Die neue künstlerische Leiterin Birgit Simmler wird mit zwei Uraufführungen, einem Musiktheater-Klassiker und dem Familienstück “Das Dschungelbuch” in ihre erste Spielzeit starten.

Mit der Uraufführung des dramatischen Volkstück „Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers“ wird die Spielzeit 2018 eröffnet. Birgit Simmler hat hierfür Autor Felix Mitterer gewinnen können, der sein gleichnamiges Filmdrehbuch für die Luisenburg umarbeiten wird. Bereits in den letzten Jahren waren schon immer wieder Mitterer-Stücke, wie beispielsweise „Wast-Wohin?“ auf der Luisenburg inszeniert worden.

Zudem ist es gelungen altbekannte “Luisenburg-Gesichter” zu verpflichten: Maria Kempken, bekannt aus Bluthochzeit und Heidi, wird auch 2018 wieder zu sehen sein. Ebenso auch Jürgen Fischer, der auf der Luisenburg-Bühne schon in zahlreichen Rollen zu sehen war, u.a. als Erzengel Michael in „Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben“. Birgit Simmler selbst wird in „Andreas Hofer“ Regie führen. Für die Bühne wird Karel Spanhak verantwortlich sein. Für die Kampf-Choreographie zeichnet sich Claus Großer verantwortlich.

Für “My Fair Lady” wurde die gebürtige Hoferin und Ehrenbürgerin Kirchenlamitz´ Zodwa Selele als Eliza Dolittle verpflichtet. Selele wollte schon als Kind auf der Luisenburg auftreten. Dieser Wunsch wird nun 2018 Realität, nach vielen Engagements in Hamburg, Stuttgart, Oberhausen oder Linz, u.a. in der Hauptrolle von „Sister Act“. Mit Tim Zimmermann aus den USA, in dessen Choreographie das Musical „Dirty Dancing“ zum bislang besucherstärksten Stück Dänemarks wurde, führt ein Musical-Macher von internationalem Format die Regie bei „My Fair Lady“. Unterstützt wird er von Peter Hohenecker in der Dialogregie.

Eine weitere Uraufführung gibt es mit der Kriminalkomödie „Sherlock Holmes – Der Tod des Bayernkönigs“. Die Ermittlungen von Sherlock Holmes werden dabei auch im Wunsiedler Raum stattfinden. Insgesamt 32 verschiedene Rollen werden von vier Schauspielern gespielt, mit Otto Beckmann wird ein von zahlreichen Fernsehrollen bekannter Schauspieler die Rolle des Sherlock Holmes spielen. Die Regie übernimmt der bekannte Österreicher Anatol Preissler.

Als Familienstück kommt 2018 „Das Dschungelbuch“ auf den Spielplan. Das Familienmusical nach dem Roman von Rudyard Kipling wird in einer Neufassung von Birgit Simmler und Paul Graham Brown mit Live-Musik zu sehen sein. Die Komposition bedient dabei die individuellen Bedürfnisse der Luisenburg-Felsenbühne.

Zum Abschluss der Spielzeit kommen Oper und Operettenfreunde wieder voll auf Ihre Kosten. Als Operette wird Emmerich Kálmáns „Gräfin Mariza“ zu sehen sein. Als Oper wird „La Traviata“ von Giuseppe Verdi aufgeführt.

Auf der Pressekonferenz betonte Birgit Simmler, dass man auch andere bekannte Strukturen beibehalten möchte. So soll es weiterhin eine Reihe LuisenburgXtra geben und auch der renommierte Nachwuchspreis soll erhalten bleiben. Die Theaterpädagogik wird ganzjährig weiter geführt.

Weitere Informationen zur Spielzeit 2018

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