Auszeichnung für den besten küntlerischen Nachwuchs auf der Luisenburg

Wie in jedem Jahr wurden auch in dieser Spielzeit zwei junge Schauspieler für ihre besonderen Leistungen geehrt.

Eine fünfköpfige Jury aus Fachjournalisten und dem Intendanten Michael Lerchenberg hatte die schwere Aufgabe, aus dem großen Ensemble zwei herauszuheben, denen die Ehre, einmal den Preis der Stadt Wunsiedel und den der Rehau-Gruppe zu erhalten, zuteil werden sollte.

Die Förderpreise, die mit jeweils 1.000 Euro dotiert sind, sollen den jungen Künstlern Mut machen und sie auf ihrem Weg in eine mögliche Karriere unterstützen.

Die Stadt Wunsiedel verlieh ihren Preis Fabian-Joubert Gallmeister, der in CATS als Rum Tum Tugger nicht nur die Damen bezaubert und der gleichfalls eine Rolle in Bluthochzeit tanzt und spielt.

Marc Schöttner bekam von der Rehau-Gruppe den Nachwuchspreis überreicht und dankte wie Fabian-Joubert Gallmeister der Jury für diese Auszeichnung. Schöttner tanzt in „Bluthochzeit“ den Leonardo, den Liebhaber der Braut in einer faszinierenden und leidenschaftlichen Weise.

Beide hatten nicht mit dieser Ehrung gerechnet und zeigten sich verständlicherweise überrascht. Und da waren sie nicht alleine, denn den sogenannten Preis „Extra-Applaus“, der denen zukommt, die im Hintergrund für das Gelingen der Festspiele wirken, wurde vom Intendanten Michael Lerchenberg diesmal der Familie Fischer – Herr und Frau Fischer und beide Töchter – von der Feuerwehr Holenbrunn überreicht, die seit mehr als zwanzig Jahren ihren Dienst als Brandschützer bei den Festspielen leisten.

Die Laudatoren, Johann Anzenberger und Simone Bartzick, ebenfalls Preisträger vergangener Tage, hielten die Laudationes, wobei Simone schon im Kostüm “Der verkaufte Großvater” steckte, der im Anschluss an die Zeremonie im Beisein des Ersten Bürgermeisters Karl-Willi Beck gezeigt wurde.

So gab es an diesem Tag nur Gewinner und glückliche Gesichter auf der Bühne zu sehen.

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