| Der "Rosenthal-Nachwuchspreis 2004" ging an Barbara Lucia Bauer und der "Nachwuchspreis 2004 der Festspielstadt Wunsiedel" an Barbara Romaner. 2005 erhielten Jessica Higgins und Michael Pascher die Preise, 2006 gingen die Nachwuchspreise an Julia Eder und Stefan Murr, 2007 an Elli Wissmüller und Sebastian König. Der Rosenthal-Nachwuchspreis 2008 ging an Konstantin Bühler. Der in Düsseldorf geborene Schauspieler, Absolvent der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt, spielte den Franz Moor in Schillers "Die Räuber und die Rolle des SS-Kroll in "Zwölfeläuten" von Heinz R. Unger. Mit dem Nachwuchspreis der Festspielstadt Wunsiedel 2008 wurde Matthias Lehmann für die Rolle des Räubers Schweizer in Schillers "Die Räuber ausgezeichnet. Bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel 2009 wurden vor der Vorstellung "Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben am Sonntag, 19.7.2009, die Nachwuchspreise verliehen. Die Preise wurden in Anwesenheit von Frau Sabine Schrenk von der Rosenthal AG und von Wunsiedels 2. Bürgermeister Roland Schöffel überreicht, die Laudationes hielten Dramaturg Manfred Bachmayer und Matthias Lehmann, der Nachwuchspreisträger 2008 der Festspielstadt Wunsiedel. Der Rosenthal-Nachwuchspreis 2009 wurde Bastian Semm zuerkannt für die überzeugende Darstellung des Peer Gynt. Die Jury hat dem in Bochum geborenen Schauspieler, der seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig absolvierte, dann am Theater Basel engagiert war und ab kommender Spielzeit ans Theater der Stadt Heidelberg geht, einstimmig den Rosenthal-Nachwuchspreis zuerkannt. Er habe mit diesem - im Sinne des Stückes -, "wunderbaren Lügner ... uns alle bezaubern können. "Bastian Semm schafft es, in allen Teilaspekten oder Rollen seine Haltung zu bewahren, niemals abzusaufen, auch nicht in höchster Seenot! Er kann noch so sehr den Zyniker herauskehren, die Zuschauer vergessen nicht die Zartheit seiner Empfindungen beim Tod seiner Mutter... " heißt es in der Laudatio. Den Nachwuchspreis 2009 der Festspielstadt Wunsiedel erhielt Barbara Macheiner. Die Jury erkannte, daß die hoch oben in den Salzburger Bergen geborene, an der Elisabethbühne in Salzburg ausgebildete Schauspielerin in den vielen - auch kleinen - Rollen heiter, metiersicher, in allerbester Weise "naiv und immer präsent war und sich nicht "drausbringen" ließ! Barbara Macheiner spielt Klein Ida in "Michel aus Lönneberga, die Troll-Prinzessin und den Affen in "Peer Gynt und im "Brandner Kaspar" das Mädchen Kathi und in der Stuben-Musi so mitreißend die "Steirische Harmonika, daß sie damit ăzum Mittelpunkt dieser Gruppe wird. Die sechsköpfige Jury war besetzt mit Feuilletonisten und Theaterkritikern: Dr. Beate Kayser von der "tz" München, Gabriella Lorenz von der "AZ München, Eva-Maria Fischer, freie Mitarbeiterin der Süddeutschen Zeitung, der Landshuter Zeitung und der Deutschen Bühne, Kerstin Starke von der heimischen "Frankenpost und Georg Kasch von der "AZ Nürnberg, sowie dem Luisenburg-Intendanten Michael Lerchenberg. Beide Preise sind mit jeweils 1000 Euro und einer individuell gestalteten Rosenthal-Vase dotiert. Mit den Nachwuchspreisen knüpfen die Luisenburg-Festspiele an ihre Tradition an, auf junge Ausnahme-Talente aufmerksam gemacht zu haben, die später das deutschsprachige Theater prägten. So debütierte 1914 der damals völlig unbekannte Werner Krauss in Wunsiedel, zu sehen waren auch Christine Ostermayer, Gisela Stein, Rolf Boysen, Romuald Pekny und nicht zuletzt Michael Lerchenberg neben vielen anderen bereits vor ihren großen Erfolgen. "Wer auf dieser dreißig mal dreißig Meter großen Naturbühne Präsenz zeigt, wird auch auf jeder anderen Bühne bestehen können", so Intendant Lerchenberg, der die Nachwuchspreise 2004 einführte. Sie sollen Schauspielerinnen bzw. Schauspielern des jeweiligen Luisenburg-Ensembles zuerkannt werden, die noch nicht 30 Jahre alt und nach Meinung der Kritiker-Jury in allen Rollen außergewöhnlich und deshalb förderungswürdig sind. | |