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Blues Brothers - Im Namen des Herrn

Die „Blues Brothers“ sind Kult! Ihr Leben eine Verfolgungsjagd! Und die offizielle Vatikanzeitung „L'Osservatore Romano“ hat die Geschichte der Rhythm- & Blues-Band, die „Blues Brothers Im Namen des Herrn“ zugrundeliegt als „besonders wertvoll“ empfohlen. Sie wird in dieser Saison auf der Musical-Position zu erleben sein– und man muß sie erleben!

Die kleinkriminellen Musiker Jake und Elwood beschließen, ihr Waisenhaus, in dem sie sich als Kinder geborgen gefühlt hatten, vor der Schließung zu bewahren. Da ihnen aber von Schwester Oberin verboten wird, das nötige Geld auf „krummen“ Wegen zu „beschaffen“, machen sie sich „im Namen des Herrn“ auf den Weg und versuchen, ihre legendäre Band „The Blues Brothers“ wieder zusammenzutrommeln. Doch das ist bei dem diplomatischen und organisatorischen Geschick der Brüder und ihrem fatalen Hang, sich unentwegt mit der Polizei anzulegen, schlichtweg unmöglich. Unmöglich? Gibt es nicht! Und das ist gut so, denn es war einfach eine wahnsinnige Musik, die die „Blues Brothers“ gemacht haben, die niemanden auf dem Sessel hält – und von der dieses Stück lebt! 

Erleben Sie alle Hits von „Everybody Needs Somebody“ über „Gimme Some Lovin“ bis hin zu „Sweet Home Chicago“ und lassen Sie sich elektrisieren von der einzigartigen Kraft des Rhythm & Blues!

Es spielen:

Elwood Blues: Michael Kamp

Jake Blues: Andreas Birkner

Knast-Officer, Curtis / Cab Calloway, Referend Cleophus James, Louie, Mrs. Toronto, Ray Charles: Ron Williams

Die Pinguintante, Claire, Carrie Gudrun Schade

Mrs. Aykroyd: Caroline Hetényi

Arrtha: Caroline Hetényi / Amber Schoop

Knastbulle, Ober-Nazi: Rudolf Waldemar Brem

COP 1 Markus Baumeister

COP 2, Unter-Nazi: Hendrik Schall

Mr. Fabulous: Moritz Katzmair

Knastbulle, Matt Guitar Murphy, Tucker McElroyJürgen Fischer

Mr. Aykroyd, Sergeant Daniel, Morrie Sline Frank Wünsche

Murph: Günter Ziegler

Bob: Uwe Schwalbe

Gerichtsvollzieher Dietmar Irmer

Kellner, Blue Lou, Officer Candy: Patrick Stauf

Präsident von Clarion Records Richard McCowen

Sexy Nummern-Nonne: Susanne Nixel

Solisten: Vanessa Atuh, Daniela Grubert, Susanna Kratsch, Amber Schoop, Bettina Schurek; Pierre Alexandre, Gino Emnes, Mario Mariano, Richard McCowen, Patrick Stauf

Band: Günter Lehr / Jörg Gerlach (Klavier, Orgel), Konrad Schreiter (Trompete), Johannes Moritz (Saxophon, Klarinette, Flöte), Mathias Hochmuth (Posaune, Tuba), Martin Lejeune (Gitarre, Euphonium), Frank Willi Schmidt (Baß), Günter Bozem (Schlagzeug)

Tänzerinnen und Tänzer: Julia Haas, Saskia Hahlweg, Barbara Königsberger, Katharina Layritz, Madeleine Scherer, Alisa Schmidt, Rebecca Schönauer; Tobias Bollig, Patrick Kern, Jan Rogler, Christian Scherer,  Philipp Wendler

Statisterie & Extrachor: Gertrud Hankl, Theresa Hankl, Sarah Heinrich, Anna-Katharina Hilpert, Helga Hofmann, Sabine Junghans, Elisabeth Kövi, Nicole Mücke, Waltraud Szymansky-Koch, Amelie Trösch, Romina Weiß; Benedikt Frey, Daniel Weber

Statisterie: Waltraud Marschner-Knöller, Claudia Wilhelm; Justus Braune, Tobias Glofke, Hans Hertel, Sebastian Küffner, Michael Pfauntsch, Walter Probst, Tim Reichel, Julian Röder, Michael Sticht, Andreas Werner 

Kinder: Martha Meyerhöfer; Fabian Braune, Johannes Holler, Andreas Lange, Bastian Weiß

Jugendinitiative Wunsiedel gegen Rechtsextremismus

 

Regie: Michael Lerchenberg  Musikalische Leitung & Einrichtung: Günter Lehr / Jörg Gerlach

Choreographie: Sebastian Eilers Bühne: Jörg Brombacher  Kostüme: Heide Schiffer-El Fouly

Produktionsleitung: Mathias Frank • choreographische Assistenz: Gudrun Schade • Regieassistenz: Lara Fischer • Inspizienz: Dietmar Irmer • Souffleuse: Christa Guck • Maske: Lilli Schulteß (Chefmaskenbildnerin), Antje Raschdorf; Daniela Fiegel (Assistentin) • Kostümabteilung: Heide Schiffer-El Fouly (Leiterin), Anja Gil Ricart (Kostümassistentin), Günther Biank (Herrengewandmeister); Silvia Barthel, Berit Langer, Kerstin Schusser, Lena Stötzel, Sebastian Thiele; Martina Krist (Fundusverwalterin) • Requisite: Uwe Schwalbe (Leiter), Bernd Wünsche • Ton: Tobias Busch (Leitung), Otto Geymeier (Tonmeister), Uwe Zitterbart (Microports) • Beleuchtung: Thomas Ködel (Leiter), Andreas Lucas (Beleuchtungsmeister), Jürgen Dietl, Markus Kausler, Stefan Pfliegensdörfer, Roland Schuster • Bühnenbetrieb: Reinhard Werner (Vorarbeiter), Johann Geiger, Sergej Raider, Ralf Schenk, Karl Schmid, Manuela Weih, Ralf Winklmüller, Tim Zemsch • Technische Leitung: Jörg Brombacher

Premiere: 30. Juni 2011

Wilde Jagd von Chicago ins Fichtelgebirge

von Andrea Herdegen im NORDBAYERISCHEN KURIER / NÜRNBERGER NACHRICHTEN:

Im Kultfilm mit John Belushi und Dan Aykroyd führten die turbulenten Wege des Herrn die Gebrüder Blues durch die Hochhausschluchten von Chicago, durch schwarze Slums und die hinterwäldlerische Provinz von Illinois. Luisenburg-Intendant Michael Lerchenberg hat die Story für sein Felsentheater adaptiert und mit Hilfe von Bühnenbildner Jörg Brombacher aus Wolkenkratzern Granittürme gemacht, aus Prärieweiten Fichtenwald. ... Die riesige Bühne wimmelt jetzt von ausgelassen tanzenden Fans (Choreografie: Sebastian Eilers)... Auch von der stoisch aufmarschierten State Police mit Maschinenpistolen lässt sich die Menge nicht mehr in Schach halten. Auf den Rängen tanzt das Premierenpublikum begeistert mit, die unergründlichen Wege des Herrn haben auch die Zuschauer von den Sitzen gerissen. Elwood Blues blickt durch die Sonnenbrille, die die coolen Brüder natürlich auch nachts nie ablegen, bewundernd ins Zuschauerrund: „Wow, ist das ’ne Riesenscheune!“

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Unterwegs im Namen des Blues

von Tobias Schwarzmeier in DER NEUE TAG

Ein Anzug, eine Sonnenbrille, ein Hut. Schwarz. Jake legt seine Blues-Klamotten wieder an und ist bereit durchzustarten. Mit der Entlassung des Häftlings Nr. 95632 - übrigens die Postleitzahl Wunsiedels - beginnt die Geschichte des wohl coolsten Gangster-Duos der Filmgeschichte, die als temporeiches "Blues Brothers"-Musical bei den Luisenburg-Festspielen eine umjubelte Premiere feierte.... Denn Regisseur Michael Lerchenberg begeistert mit einer bombastischen Bearbeitung der Vorlage, die wenig Atempausen zulässt. ... So steht auch die Luisenburg-Variante ohne Autos den berühmten Film-Verfolgungsjagden auf Chicagos Straßen kaum nach.

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Spiel mit Tempo, Musik mit Schmackes

von Michael Schreiner, MITTELBAYERISCHE ZEITUNG

Was hätte da schon – vom Wetter abgesehen – schiefgehen können? Ein Musical mit Kultstatus. Eine einmalige Kulisse.... Ein Intendant – gleichzeitig auch Regisseur und Textdichter – mit hervorragendem Gespür für die Bedürfnisse eines nach Unterhaltung lechzenden Publikums. Und eine Truppe höchst motivierter Schauspieler, Sänger, Tänzer und Musiker, Choreografen und Ausstatter. Es ist nichts schief-, Lerchenbergs zielklare Rechnung vielmehr voll aufgegangen! „Blues Brothers – Im Namen des Herren“ löste bei der Premiere auf der Luisenburg einen Begeisterungssturm aus, was bei den eher verschlossenen Fichtelgebirglern vermutlich einer verkappten Ekstase gleichkam.... Hinfahren!

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Im Temporausch über die Felsenbühne

In Wunsiedel machen die "Blues - Brothers" Nazis nass und heizen ihren Fans kräftig ein

Der Neue Tag -

In seiner "Blues-Brothers" - Inszenierung auf der Felsenbühne hat Intendant und Regisseur Michael Lerchenberg in die sonst fetzig rockige Geschichte um Jake und Elwood Blues mehrere Szenen, die sich gegen die rechte Szene richten, eingebaut. Die Stadt wehrt sich seit langem gegen Aufmärsche von Neonazis. Auch das ist im Stück verbal, lautstark und optisch in großen Lettern auf Transparenten zu hören und sehen. Lerchenberg bedient dabei zu 100 Prozent das Klischee und überzeichnet die Figuren bis ins Groteske. Ansonsten ist die Geschichte von Jake und Elwood eine sehr bunte, musikalisch fetzige und pyrotechnisch opulente zweieinhalb Stunden Show. ... Insgesamt eine Superinszenierung mit hochmotivierten Schauspielern. Dazu furiose Tanznummern und Songklassiker .... So manchen Zuschauer hält es dabei nicht mehr auf seinem Platz. Aber kein Problem, denn mitmachen ist durchaus erwünscht. Die "Blues Brothers" sind Kult! Ihr Leben eine Verfolgungsjagd! Es ist wert, sich davon anstecken zu lassen.

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