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Das Schwarzwaldmädel

Operette in 3 Akten

Text: August Neidhart Musik: Leon Jessel

Blasius Römer, Domkapellmeister: Alois Walchshofer
Hannele, seine Tochter: Verena te Best
Bärbele, bei Römer bedienstet: Susanne Fugger
Jürgen, der Wirt vom Blauen Ochsen.: Rudolf Kostas
Lorle, seine Tochter: Raphaela Raubal
Malwine von Hainau: Heidi Brandstetter
Hans: David Busch
Richard: Alexander M. Helmer
Die alte Traudel.: Linde Rupp
Schmußheim, ein Berliner: Gerhard Karzel

Bühnenfassung, Regie und Musikalische Leitung: Prof. Heinz Hellberg
Kostüme: Lucya Kerschbaumer
Technische Gesamtleitung: Axel Gantke

Inhalt

Im Schwarzwalddorf St. Christof bereitet sich Domkapellmeister Blasius Römer auf das diesjährigen Cäcilienfest vor, als zwei Wandermusikanten bei ihm um Quartier bitten. In Wahrheit handelt es sich bei den beiden um Hans und Richard, die auf der Flucht vor Hans’ nervender Verehrerin Fräulein Malwine von Hainau sind. Doch Malwine ist ihnen nachgereist ...

Um auf dem Fest mittanzen zu können, leiht sie sich beim Domkapellmeister eine Tracht aus und besteht darauf, dass auch das Bärbele, seine junge Magd, eine Tracht geliehen bekommt. Aus lauter Dankbarkeit gibt Bärbele dem alten Kapellmeister einen Kuss, der diesen als versteckten Liebesbeweis wertet und beschließt, nach dem Fest um ihre Hand anzuhalten. Malwine versucht nun Hans eifersüchtig zu machen, in dem sie mit Richard flirtet, Hans hat aber nur Augen für das Bärbele. Auf dem Volksfest münden alle Liebeswirren, zusammen mit der bevorstehenden Bürgermeisterwahl und dem gar nicht schwarzwaldgerechten Verhalten des zugereisten Berliner Kaufmanns Schmußheim, in einer fulminanten Rauferei.

Am nächsten Morgen klären sich die Verhältnisse: Richard und Malwine bleiben zusammen, Bärbele hat eine reiche Erbschaft gemacht und Hans nimmt sie mit nach Berlin. Der alte Domkapellmeister verzichtet mit der Weisheit des Alters auf die junge Magd.

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