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Anton Tschechow: Die Möwe

Komödie, in der Bearbeitung von Wolfgang Maria Bauer

Konstantin Gawrilowitsch Treplew, Schriftsteller: Gunnar Blume
Pjotr Nikolajewitsch Sorin, sein Onkel: Heinz Trixner
Nina Michailowna Saretschnaja, seine Geliebte: Barbara Romaner
Irina Nikolajewna Arkadina, seine Mutter: Diana Körner
Boris Alexejwitsch Trigorin, ihr Lebensgefährte: Gerd Silberbauer
Semjon Semjonowitsch Medwedenko, Lehrer: Michael Boettge
Ilja Afanassjewitsch Scharmraew, Gutsverwalter: Wolfgang Haubner
Polina, seine Frau: Gabriele Dossi
Mascha, seine Tochter: Florence Matousek
Jakow: Adolf Adam
Kinder: Sabrina Schricker, Romina Weiß,
div. Rollen: Maria Welzel
Musikerin: Jolanta Szczelkun

Regie: Wolfgang Maria Bauer • Bühne: Dietrich von Grebmer • Kostüme: Nini von Selzam • Produktionsdramaturgie: Peter Junkuhn

Regieassistenz: Luzie Lohmeyer • Hospitanz: Maria Welzel, Anna Kreuzberg • Inspizienz: Günter Ziegler • Souffleuse: Zita Kobler • Maske: Sabine Tanriyiöver (Chefmaskenbildnerin), Andrea Dorn, Anja Ott, Michael Werner (Praktikant) • Kostümabteilung: Heide Schiffer-El Fouly (Leitung), Günther Biank (Herrengewandmeister), Sabine Kastner (Damengewandmeisterin), Anja Müller (Kostümassistentin), Gizella Koppany, Tanja Künzel, Martina Krist (Fundusverwaltung), Berit Langer, Doreen Scheibe • Requisite: Uwe Schwalbe (Leitung), Bernd Wünsche, Corinna Lange (Assistenz) • Ton: Tobias Busch • Beleuchtung: Thomas Ködel (Leitung), Andreas Lucas (Meister), Jürgen Dietl, Willi Nowotny, Stefan Pfliegensdörfer, Roland Schuster • Technische Leitung: Werner Moritz • Bühnentechnik: Anton Freundorfer (Teamverantwortlicher), Wolfgang Bienfang, Romuald Dembinski, Robert König, Hans Lamla, Michael Milzarek, Gerhard Nelkel, Stefan Prechtl, Karl-Heinz Schmid, Ralf Sommerer, Robert Strohschein, Dieter Thiem, Thomas Tretter, Ralf Winklmüller • techn. Hilfskräfte: Roland Goller, Wolfgang Hegner, Reinhard Werner

Die Dekoration wurde vom Städtischen Bauhof Wunsiedel hergestellt.

Premiere: 14. Juli 2006

Kurzinhalt

Mit „Die Möwe” wird erstmals ein Stück von Anton Tschechow, einem der bedeutendsten russischen Schriftsteller und Begründer des modernen Theaters, auf der Felsenbühne gespielt. Top-Schauspieler wie etwa Diana Körner und die Luisenburg-Heimkehrer Gerd Silberbauer und Heinz Trixner werden dieses große Stück Weltliteratur sicher zu einem Erlebnis machen, in Szene gesetzt von „Siska” Wolfgang M. Bauer.

Die berühmte Schauspielerin Irina Arkadina verbringt den kurzen russischen Sommer auf ihrem idyllischen Landgut mit ihrem Sohn Kostja, einem hoffnungsvollen Jungdramatiker, ihrem Geliebten Trigorin, einem bereits arrivierten Schriftsteller, und Nina, einem jungen Mädchen aus der Nachbarschaft, das frei und glücklich lebt wie eine Möwe. Arkadina bringt einen Hauch von der „großen weiten Welt” mit und wird so zum Inbegriff der Träume vom „wirklichen Leben” und Drehpunkt eines Reigens aus unerwiderten Sehnsüchten und der „wahren Liebe”, von Midlife-Crisis und verpaßten Chancen: Der Lehrer Medwedjenko liebt Mascha, die Tochter des Gutsverwalters, Mascha liebt Kostja, der seinerseits in Nina verliebt ist und ihr sein erstes Theaterstück gewidmet hat, dessen Uraufführung wir zu Beginn der „Möwe” erleben. Doch Nina wirft sich nach der mißglückten Aufführung Trigorin an den Hals. Das wiederum verträgt Irina nicht, die mit Trigorin liiert ist und niemanden liebt als sich selbst. Deshalb beendet sie den Aufenthalt wie das Theaterstück ­ ein unsanftes Erwachen aus den Träumen und die Einsicht, daß alles nur „Theater” war.

Nina geht nach Moskau, beginnt ein heimliches Verhältnis mit Trigorin und wird Schauspielerin. Jahre später sehen sich Nina und Kostja noch ein letztes Mal wieder. Ninas Karriere ist gescheitert, und Trigorin hat sie wieder verlassen. Die Arkadina hat sich ihren Geliebten zurückerobert. Doch Nina kommt von ihm nicht los. Dieses Mal ist die Katastrophe nicht aufzuhalten. 

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