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Eva Toffol: Robin Hood

Spannendes und lustiges Abenteuerstück von Eva Toffol, für Kinder, Jugendliche und die ganze Familie.

Regie: Eva-Maria Thöny • Bühne: Konrad Kulke • Kostüme: Heide Schiffer-El Fouly
Premiere (Uraufführung):  Di. 31. Mai 2005,
Mit Jürgen Fischer als Robin Hood, C.C. Weinberger und Roman Weltzien sowie Jennifer Anne Kornprobst, Alfred Schedl, Frank Wünsche, Günter Ziegler u.a.

Um den legendären Helden Robin Hood geht es in unserem Kinderstück. Aus zahlreichen Verfilmungen kennt man ihn. Auch in der von Eva Toffol und Eva-Maria Thöny kindgerecht für die Luisenburg erstellten Fassung wird der wagemutige, aber auch vor Witz und Schlagfertigkeit sprühende "Retter der Armen“ kein Abenteuer scheuen, um seinem kleinen Freund, dem Kleinen Nick, zu helfen. Tollkühn befreit er dessen Eltern aus den Kerkern des Sheriffs. Denn was wäre ein Kinderstück ohne Happy-End!

Robin Hood: Jürgen Fischer
Der Trommler des Prinzen: C.C. Weinberger
Die Grünen, Robin Hoods Mitstreiter:
Little John: Thomas Weißengruber
Will Scardale: Günter Ziegler
Bruder Tuck: Winfried Hübner
Midge, der Müller: Andreas Thiele
Alan / Jenny: Lesley Jennifer Higl

Der königliche Hof:

Prinz John: Frank Wünsche
Sheriff von Nottingham: Alfred Schedl
Marjan, Nichte von Prinz John: Jennifer Anne Kornprobst
deren Zofe: Uschi Reifenberger
Hauptmann & König Richard Löwenherz: Toni Schatz
2 Leibwächter: Christoph Baumann, Holger Wilhelm
Die Dorfbewohner:
der Kleine Nick: Roman Weltzien
Elaine, seine Mutter: Kaya Stretz
Dorfbewohner, Wachen: Sabrina Glowka, Jennifer Köhler, Elisabeth Künzel, Luzie Lohmeyer, Adriane Marino, Lena Müller, Elena Müller, Tina Schiener, Rosalie Schinner, Jennifer Schödel, Bianca Schöffel, Maria Siegel, Laura Weber, Tina Weinhold, Allesia Weiß • Julian Clauss, Philipp, Clauss, Andreas Döbel, David Kappauf, Walter Mandl, Johnny Müller, Sascha Riedel, Fritz Schöpf, Moritz Schöpf, Matthias Unger, Albrecht Winkler, Wilfried Zapfl

Inszenierung: Eva-Maria Thöny • Bühne: Konrad Kulke • Kostüme: Heide Schiffer-El Fouly
Regieassistenz: Lesley Jennifer Higl • Hospitanz: Luzie Lohmeyer • Inspizienz: Kaya Stretz • Souffleuse: Zita Kobler • Maske: Sabine Tanriyiöver (Chefmaskenbildnerin), Renate Bauer, Christine Schmitt • Kostümabteilung: Heide Schiffer-El Fouly (Leitung), Günther Biank (Gewandmeister), Kathleen Bogram, Gizella Koppany, Martina Krist, Berit Langer, Anja Müller, Malaika Rönneckendorf • Requisite: Peter Schmidt (Leitung), Angela Schleicher, Andreas Lüdke • Ton: Tobias Busch • Beleuchtung: Thomas Ködel (Leitung), Andreas Lucas (Beleuchtungsmeister) Jürgen Dietl, Willi Nowotny, Horst Seibold • Technische Leitung: Werner Moritz • Bühnentechnik: Wolfgang Bienfang, Anton Freundorfer, Gerhard Nelkel, Dieter Thiem, Thomas Tretter, Karl-Heinz Schmidt • techn. Hilfskräfte: Andreas Bleile, Michael Milzareb, Sergej Raider, Karl Schmid, Ralf Winklmüller

Die Dekoration wurde in den Werkstätten des Städtischen Bauhofs Wunsiedel hergestellt

Premiere: 31. Mai 2005

Im letzten Jahr waren über 35.000 begeisterte Besucher in unserer "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgren in der Bearbeitung von Eva Toffol. Die gleiche Autorin hat nun für die Luisenburg eine Neufassung der immer wieder faszinierenden Geschichte von Robin Hood und seinem Kampf um eine gerechtere Welt geschrieben.
Da es für uns Theatermacher nicht einfach ist, immer wieder ein spannendes Thema und ein Stück zu finden, das unsere kleinen Theaterbesucher vom Kindergartenalter bis zur 4. Klasse der Grundschule gleichermaßen interessiert, haben wir uns zu dieser Neufassung der berühmten Geschichte entschieden.
Denn die sagenumwobene Gestalt des Robin Hood existiert in vielerlei Form in der Literatur, auf der Bühne und auf der Filmleinwand: Mal witzig und/oder romantisch, dann kämpferisch, oder mehr idealistisch, mal kindgerecht wie bei Walt Disney, oder eher brutal für ein aktionwütiges Filmpublikum wie bei Kevin Costner.
Unser Robin Hood kämpft auch für eine gute Sache, aber nicht mit Waffengewalt und Brutalität, sondern mit Witz, Raffinesse, Phantasie und Charme erreicht er zusammen mit seinen Gefährten und seiner geliebten Marjan seine Ziele. Und besonders für unsere Kleineren hat die Autorin noch mit der Figur des Kleinen Nick, dem kleinen Freund Robin Hoods, eine Identifikationsfigur geschaffen aus deren Blickwinkel die Kinder die Geschichte miterleben können.
Diese Botschaft der gewaltfreien Konfliktlösung ist uns auf der Luisenburg ein großes Anliegen, gerade in einer Zeit, in der unsere Kinder sich der Gewalt und der Brutalität im täglichen Leben, in den Medien oder den PC-Spielen kaum mehr entziehen können!
Darum wird unser "Robin Hood" ein ungetrübtes, spannendes, unterhaltsames, aber gewaltfreies Theatervergnügen sein von jung (ab 4) bis alt (bis 99).

Pressestimmen

Frankenpost (Hof)

In der Frankenpost schrieb Michael Thumser über "'Robin Hood' auf der Luisenburg: wehrhaft und witzig":

"Im Wald, da sind die Räuber": Wer an derlei alten Legenden festhält, wird die Intendanz der Luisenburg zur Auswahl ihrer Kinderstücke beglückwünschen. Im vergangenen Sommer erlebte auf der Wunsiedler Naturbühne Ronja Räubertochter turbulente Abenteuer; heuer kämpft Robin Hood, der König der Diebe, für die Menschenrechte. Mit frenetischem Klatschen, Johlen, Pfeifen quittierte das kindliche Publikum das Tempo und Temperament der Premiere, die es zuvor schon rufend und disputierend begleitet hatte ­ lachend vor allem: So amüsant war ein Kinderstück auf der Luisenburg schon lang nicht mehr.
10.000 Goldstücke, in Worten: zehntausend. So viel kriegt ein armer Kleinbürger im Leben nicht zu sehen. So viel ­ vermeldet ein gutmütiger Blechtrommler (C.C. Weinberger in einer köstlich komödiantischen Nebenrolle), so unglaublich viel kriegt, als Kopfgeld, derjenige, der Robin Hood an die Schergen des schändlichen Prinzen John ausliefert: alles Geld der Welt. Und doch gibt sich keiner dafür her.
All die armen Schlucker in Nottingham, ausgeplündert von einer unnachsichtigen Steuerpolizei, sind zwar ein mittel- aber kein freudloses, mithin ein buntes (und von Heide Schiffer-El Fouly bunt eingekleidetes) Völkchen; Verräter sind sie nicht. Robin Hood ist einer von ihnen: einer von den Guten. Was er mit seiner Räuberbande dem blasierten Blutprinzen wegnimmt, das hat dessen Räuberbande dem Volk zuvor abgepreßt. Robins Vorzug vor seinem mächtigen Gegner: Statt, wie dieser, auf kriminelle Energie setzt er auf die Schlagkraft seiner Schlagfertigkeit, auf die Wehrkraft seines Witzes, die Hilfskraft fideler Spießgesellen. Staatsfeinde sind sie nicht, nur Dissidenten angesichts bestehender, keineswegs unabänderlicher Unrechtsverhältnisse: Sie sind die Guten, rechtschaffene Waldmenschen, und bilden schon der Kleidung nach die Fraktion der "Grünen".
Dies über Moral. Als pädagogiksaures Ideendrama indes will das Abenteuerstück, von "Ronja"-Bearbeiterin Eva Toffol eigens für die Luisenburg geschrieben, natürlich nicht gelten. Und natürlich machte auch Regisseurin Eva-Maria Thöny nichts dergleichen daraus. Zu erleben und belachen ist, unermüdlich vorangetrieben von expansivem Bewegungsdrang, ein Stück aus Spannung und viel Slapstick, über Tarnen und Täuschen, voll Klamauk und Verkleiderei. Laut fachsimpeln die kleinen Theaterbesucher über die Maskeraden der Rebellen oder die Machart von Gags, Tricks und Effekten, die im Wettkampf der Meisterbogenschützen einen Höhepunkt finden. Laut begrüßen die Kinder, politisch korrekt durch und durch, die Freiheitskämpfer aus dem Schatten des Sherwood Forest als Lichtgestalten; und bedenken die fürstliche Übelmännerbrut unbarmherzig mit Buhs und Daumen nach unten!
Klar genug verlaufen die Trennlinien ja. Jürgen Fischer als Robin: ein Glücksstreffer der weißen Zähne und sacht gewölbten Muskeln, mutig, sehnig und immer souverän. "Ein Traum von einem Mann", befindet Marjan, die aufmüpfige Nichte des Prinzen in aller Unschuld: Jennifer Anne Kornprobst, selber schlank und rank und, anders als der verachtenswerte Onkel, von redlichster Sinnesart. Robins Truppe: die Herren Weißengruber und Ziegler, Hübner und Thiele, dazu Claudia Schinner ­ jeder ein Typ für sich, skurril und puffig, rauflustige Krakeeler und doch mehr wert als alles Geld der Welt.
Auf der Gegenseite: Karikaturen der Charakterschwäche, Zerrbilder entstellter Finstersee1en: allen voran Frank Wünsche als tuntiger Prinz, weinerlich, zugleich jähzornig wie Rumpelstilzchen; und Alfred Schedl, der als Sheriff seine erprobten Komikertalente schlitzohrig-verschlagen auffrischt. Zwischen den Fronten: Roman Weltzien, nicht einfach ein armer Junge, sondern ein quirliger Jünger Robin Hoods und einer der Auslöser für dessen Befreiungskampf!
Der verläuft actionreich und kindgerecht, ohne Brutalität: als Posse. Durch Konrad Kulkes Szenerie ­ über die, als wär sie Schauplatz eines "Indiana Jones"-Streifens, eine luftige Hängebrücke aus Seilen sich spannt, rasen die Rächer und stolpern die verstockten Ausbeuter; die raffgierige Schloßbagage läßt sich tölpelig zum Menschenknäuel verschnüren, und Prinz Johns "Blechbüchsen"-Armee fällt über sich selber her...
Schreiend und sausend ereignet sich alles, laut und lustig. Gleich am Anfang, bei der ersten Verfolgungsjagd, kräht einer: "Auf ihn mit Gebrüll." So kommt’s und hat so bald kein Ende.

Der neue Tag (Weiden)

Im "Neuen Tag" Weiden schrieb Anastasia Poscharsky-Zigeler unter dem Motto: "Ein wahrer Meisterdieb der Herzen":

Ja, genau so könnte der berüchtigte Sherwood Forest ausgesehen haben: Hier zwischen Felsen, Höhlen und dunklen Fichten muß der legendäre Robin Hood eigentlich schon immer für Gerechtigkeit gekämpft haben! Die spezielle Luisenburgversion des diesjährigen Familienstücks "Robin Hood" (von Eva Toffol) setzt bei ihrem hochaktuellen Kampf um gerechte Verteilung der Güter weniger auf gewalttätige Auseinandersetzung als auf überraschenden Witz, Aktion Tanz, Musik und verspielte Ideen. Sie werden unter Regie von Eva-Maria Thöny (der Frau des Luisenburg-Intendanten Michael Lerchenberg) stimmig und professionell umgesetzt. Über feurige neunzig Minuten feiert das temporeiche Räubermusical eine überzeugende Premiere, die zum Riesenspaß für alle Anwesenden wird: 700 Kindergarten- und Schulkinder sind restlos begeistert und klatschen sich am Ende ihre Hände rot für das unter einer großen Hängebrücke agierende Ensemble um den Titelhelden Jürgen Fischer und seine liebreizende "Marjan" Jennifer Anne Kornprobst.
Für die Bösewichter um Prinz John und den Sheriff von Nottingham hagelte es dagegen verdiente Buhrufe. Als Trommler agiert C.C. Weinberger als Clown und Stimmungsmacher grandios in der Auseinandersetzung um Steuergelder; Sonder- und Zusatzzahlungen, die sich zwischen den armen Dorfbewohnern in ihren windschiefen Hütten und dem protzigen Hof des tuntigen Prinzen John (urkomisch hierin seiner safety- Sänfte: Frank Wünsche) samt seines Sheriffs von Nottingham (köstlicher Bösewicht: Alfred Schedl) arg zuspitzen. Alle Spannungen eskalieren zur Geburtstagsfeier des kleinen Nick (lausbubenhaft von Roman Weltzien verkörpert), der einen Ball geschenkt bekommt, obwohl zuvor im Dorf doch niemand die Steuern zahlen konnte. Deswegen werden Nicks Eltern vom Sheriff in den Kerker geworfen. Doch dort müssen sie dank Robin Hood und seinen Kumpels nicht lange bleiben. Little Johns Bruder Tuck (mit seinem ewigen "So Gott will"), Scardale, Midge und Alan ... beherrschen die Szenerie virtuos und lebenslustig.
Sie toben über die Seilbrücke, jagen über die Bühne, tauchen durch das unterirdische Gängelabyrinth der Luisenburg unvermutet auf der Szene auf, verstecken sich unter einem grünen Pflanzenteppich vor dem Sheriff und dessen schwarzen Männern. Die durchsuchen immer wieder die Sitzreihen mit einem brüllenden: "Habt lhr Robin Hood gesehen?" Doch die Kinder sind einstimmig solidarisch mit den "Armen und Enterbten", schreien noch nach einer Stunde die Lüge eines ohrenbetäubenden "Nein!" zurück. Der strahlende Held, anno 1200 noch ein gefährlicher Wegelagerer, der über die Jahrhunderte als edler Räuber den Weg in die Kinderzimmer und auf die Kinoleinwände fand, ist in der Person von Jürgen Fischer auch wirklich ideal besetzt. Er ... verkörpert grüngehütet und in riesigen Stulpenstiefeln einen unwiderstehlichen Robin Hood: Mit List und Raffinesse schlägt er der Obrigkeit Schnippchen, rettet das Dorf, bekommt dafür zum Happy End auch seine Marjan.

Nordbayerischer Kurier (Bayreuth)

Susanne Schmalz im Nordbayerischen Kurier/RNT unter dem Motto "Denn im Wald das sind die Räuber“:

... Willkommen bei "Robin Hood". Bei knapp 90 Minuten Theater vom Feinsten, und einem Stück, das in die Kulisse von Deutschlands wohl schönster Freilichtbühne paßt, wie die Faust aufs Auge oder der Pfeil zum Bogen.
Im Wald, da sind schließlich die Räuber daheim. Doch wirklich Angst hat vor diesen grün gewandeten Waldbewohnern niemand. Im Gegenteil: "Das sind die Guten", weiß einer der kleinen Zuschauer. Er kennt die Geschichte von Robin Hood, der im Wald von Nottingham den Reichen das Geld raubt, um es den Armen zu geben. Für alle, die nicht so viel wissen, steht ein Trommler als Erzähler (C.C. Weinberger) bereit. Der freilich kann den Heldenmut und die Selbstlosigkeit des Robin gar nicht verstehen: "Hat man so viel Unvernunft schon gesehen", fragt er ins Publikum. Das weiß es natürlich viel besser: "Es gehört sich so", kommentiert ein Kind und bekommt beifälliges Nicken. Überhaupt ­ die Sympathien sind von Anfang an klar verteilt: Wenn die Staatsmacht in Person des Sheriffs von Nottingham (Alfred Schedl) oder Sir Johns (Frank Wünsche) die Bühne betritt, weht den Gaunern ein Sturm von entrüsteten Buh-Rufen entgegen, und hunderte kleiner Daumen zeigen nach unten. Wenn sich Robin (Jürgen Fischer) irgendwo zwischen den Stuhlreihen versteckt, halten die Kinder dicht ­ er ist ihr Liebling.
"Robin Hood" als Kindertheater ­ geht das? Haben wir doch den Hollywood Film mit Kevin Kostner in Erinnerung. Wie aber kindgerecht umgehen mit Lug und Trug, mit Liebesglück und Intrigen? Für Regisseurin Eva-Maria Thöny kein Problem, sie erzählt eine locker-flockige Geschichte darüber, daß am Ende die Gerechtigkeit siegt. Und daß man mit einer Portion Frechheit und Mut im Leben weiterkommt.
Das junge Publikum ist von Anfang an gefesselt. Das liegt vor allem auch an den wunderbaren Schauspielern, die immer wieder gekonnt auf Kommentare ... eingehen und die Kinder einbeziehen, Tänze und Lieder animieren zum Mitklatschen. Langeweile kommt da erst gar nicht auf.
Die Staatsmacht hat einen Hang zur Groteske, allen voran Sir John, der äußerlich an Freddy Mercury erinnert und ein Gehabe an den Tag legt, wie Bully Herbig als schwuler Indianer im "Schuh des Manitu", Zusammen mit dem Sheriff von Nottingham preßt er aus dem leidgeprüften Volk heraus, was geht, und bekommt Schluckauf, wenn etwas nicht nach seinem Willen läuft. "Sollen sie doch arbeiten", sagt er, als neue Steuern zu scheitern drohen. "Auch wenn es gar keine Arbeit gibt." Fast wie im wirklichen Leben also. Und doch nicht ganz. Denn hier sind die Grünen um Rächer Robin zumindest anfänglich in der Opposition.
Am Ende bekommen sie von Sir Richard die Mit-Regierungsverantwortung übertragen. Der nämlich kehrt zurück, jagt seinen geldgierigen Bruder John aus dem Amt. Und die Welt ist in wieder in Ordnung. Die Sonne scheint. Die Steuern sinken, das Volk hat sein Geld wieder. Robin kriegt Marjan, Will bekommt Marjans Vertraute Babette, und Little John entdeckt, daß sein bester Freund und Räuberkollege Alan eigentlich eine Frau ist. Die Kinder wissen, was da kommen muß: "Küssen, küssen", rufen sie. Sie werden auch hierbei nicht enttäuscht.

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