Komödie von Carlo Goldoni, bearbeitet von Jörg Hube
Pantalone: Michael Boettge
Clarice, seine Tochter: Jennifer Anne Kornprobst
Dottore Lombardi: Gerhard Wittmann
Silvio, sein Sohn: Frank Wünsche
Beatrice Rasponi, unter dem Namen Federigo Rasponi: Jessica Higgins
Florindo Aretusi: Andreas Thiele
Brighella, Wirt: Winfried Hübner
Smeraldina: Barbara Lucia Bauer
Truffaldino, Diener: Gerd Lohmeyer
Kellner: C.C. Weinberger, Thomas Weißengruber
Träger: Jonathan Müller, Holger Wilhelm
Regie: Jörg Hube • Bühne & Kostüme: Andrea Fisser • Musik: Gundolf Nandico
Regieassistenz: Lesley Jennifer Higl • Hospitanz: Petra Andrea Bachmayer • Inspizienz: Kaya Stretz • Souffleuse: Christa Guck • Maske: Sabine Tanriyiöver (Chefmaskenbildnerin), Renate Bauer, Christine Schmitt • Kostümabteilung: Heide Schiffer-El Fouly (Leitung), Günther Biank (Gewandmeister), Kathleen Bogram, Gizella Koppany, Martina Krist, Berit Langer, Anja Müller, Malaika Rönneckendorf, Wiebke Strutz • Requisite: Peter Schmidt (Leitung), Angela Schleicher, Andreas Lüdke • Ton: Tobias Busch • Beleuchtung: Thomas Ködel (Leitung), Andreas Lucas (Meister), Jürgen Dietl, Willi Nowotny, Horst Seibold • Technische Leitung: Werner Moritz • Bühnentechnik: Anton Freundorfer, Karl-Heinz Schmidt (Teamverantwortliche), Wolfgang Bienfang, Romuald Dembinski, Robert König, Gerhard Nelkel, Ralf Sommerer, Dieter Thiem, Thomas Tretter • techn. Hilfskräfte: Andreas Bleile, Michael Milzarek, Sergej Raider, Karl Schmid, Ralf Winklmüller
Die Dekoration wurde in den Werkstätten des Städtischen Bauhofs Wunsiedel hergestellt
Premiere: 1. Juli 2005
Goldonis rasante Komödie beginnt wie ein Krimi: Bei einem Streit während eines Gelages wird Federigo Rasponi getötet. Der mutmaßliche Schuldige, Florindo Aretusi, entzieht sich den Ermittlungen durch seine Flucht nach Venedig.
Unglücklicherweise ist die Schwester des Getöteten, Beatrice Rasponi, die Verlobte des Täters. Beatrice reist ihm nach Venedig nach, allerdings in den Kleidern und unter dem Namen ihres Bruders, denn Beatrice bezweifelt, daß man ihr als Frau die Kredite zurückzahlen wird, die ihr Bruder dem gerissenen Kaufmann Pantalone gegeben hat.
Aus Gründen der Geheimhaltung konnten natürlich weder Florindo noch Beatrice-Federigo ihre Diener mitnehmen. Aber arbeitslose Diener gibt es genügend. Einer davon ist Truffaldino, der seine Dienste anbietet, um sich endlich wieder einmal sattessen zu können. Die versprochene Mahlzeit läßt jedoch auf sich warten, da sich die Geschäfte Beatrice-Federigos länger hinziehen als erwartet. Die Nachricht vom Tode ihres Bruders hatte sich schnell herumgesprochen und so löst das Auftauchen Beatrices als „auferstandener” Federigo einige Verwirrung aus...
Truffaldino vertreibt sich die Zeit damit, einem anderen Herren auszuhelfen. Der andere Herr ist, wie es der Zufall (und der Komödienmechanismus) will, Florindo Aretusi, der flüchtige Verlobte. Ebenfalls auf der Suche nach einem Diener, macht er Truffaldino ein Angebot.
Ehe er sich versieht, ist Truffaldino der Diener zweier Herren. Ob es ihm gelingt, zu beweisen, daß es nicht unmöglich ist, zwei Herren gleichzeitig zu dienen, wie es die alte Redensart besagt?
In traditioneller Commedia dell’arte-Manier ist diese Komödie mit aktuellen Anspielungen gespickt...