| Ein bairisches Stück von Carl Orff Regie und Bühnenbild: Michael Lerchenberg Musikalische Leitung: Henning Kussel Kostüme: Susanne Thaler Chöre: Hubertus Krämer, Willibald Wunschel Mit Julia Eder als Agnes Bernauer, Heiko Ruprecht als Herzog Albrecht, Karl Friedrich als 1. Bürger, Adolf Adam, Rudolf Waldemar Brem, Werner Eggenhofer, Jürgen Fischer, Hans Fleischmann, Moritz Katzmair, Matthias Lehmann, Manfred Molitorisz, Silvia Pfändner, Uschi Reifenberger, Steffi Sembdner, C.C. Weinberger, Thomas Weißengruber, Holger Matthias Wilhelm, Gerhard Wittmann, Günter Ziegler Einführungsabend zu "Die Bernauerin am Do. 31.5., 19.30 Uhr, in der Fichtelgebirgshalle Premiere: Fr. 22.6.007 / Zusatzvorstellung wegen der großen Nachfrage am Di. 24.7. 20.30 Uhr Mit freundlicher Unterstützung der Carl-Orff-Stiftung | | |
| Orffs "Bernauerin" aus seinem "Bairischen Welttheater" ist wohl die gelungenste Mischung aus Sprache und Musik in der deutschen Dramenliteratur und von Shakespearescher Größe. Das Schicksal der Augsburger Baderstochter, die nicht Gemahlin des jungen Thronfolgers Albrecht bleiben durfte und aus Gründen der Staatsräson als Hexe in der Donau ertränkt wurde, ist eine auch heute immer noch bewegende Geschichte einer großen Liebe, die keine Chance hat gelebt zu werden. Die junge Julia Eder, Rosenthal-Nachwuchspreisträgerin 2006, spielt die Agnes Bernauer, ihr Herzog Albrecht ist Heiko Ruprecht vom Bayerischen Staatsschauspiel, und es gibt ein Wiedersehen mit Karl Friedrich in der Paraderolle des 1. Bürgers. | | |
| Pressestimmen: Mit "Die Bernauerin" hat sich Intendant Lerchenberg nicht nur einen Traum erfüllt, er hat auch den Mut gefunden, das wohl reifste Werk des Komponisten Carl Orff auf die Naturbühne zu bringen. Mit der Kombination zwischen großer Musik - der Orchesterpart wurde mit den Hofer Symphonikern eingespielt und lief Semi-Playback vom Band, der andere Teil wurde live auf der Bühne gespielt - und mittelhochdeutscher-bairischer (Dialekt-)Sprache gelingt ihm großes Welttheater!... Dafür gibt es von einem begeisterten Publikum lange anhaltenden und verdienten Applaus - für eine beeindruckende Inszenierung und für ein hoch motiviertes Ensemble mit über 80 Personen. Von solchen Träumen darf Lerchenberg mehr auf die Naturbühne bringen!...(Der neue Tag) | | |